Zwei Sätze zu einem lebenswerten, möglichst unverantwortlichen, interessengeleiteten oder fremdbestimmten Leben

Lebenswert ist unser Leben vor allem, wenn wir es ohne Angst und selbstverantwortlich leben können, so dass wir allerdings umso leichter die Verantwortung für unser eigenes Leben an andere abgeben, umso höher unsere Angst ist.
Ich konnte mir bisher nicht vorstellen, wie leicht sich auch gebildete Menschen einreden lassen, dass ihr Leben oder das ihrer Liebsten auf einmal, von einem Tag auf den anderen, akut gefährdet sei und sie zu besonderen Risikogruppen gehören; wie schnell selbst Erziehungsberechtigte oder Vormünder aus unwissender Angst über das Leben anderer entscheiden, die in unserer Gesellschaft nicht selbst die Verantwortung für ihr Leben tragen dürfen, also darüber, dass „Hygienemaßnahmen„,  Medikamente, Impfstoffe mit großteils – an Kindern, Alten und Kranken, Menschen mit Kinderwunsch, … – unerforschten Neben- und Langzeitwirkungen auch an Menschen getestet werden, die ihr Leben vermutlich in gar keiner besonderen Gefahr sehen …

P.s.: Wirklich lebenswert (geplant), angst- und entscheidungsfrei, wird für viele das Leben wahrscheinlich erst wieder in einer post-voting society, über die unser Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in seiner schon 2017 veröffentlichten Smart City Charta (auf Seite 43, Punkt 6) schreibt: „Da wir genau wissen, was Leute tun und möchten, gibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehrheitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltensbezogene Daten können Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen.“ – zumindest die, die sich extrem viel Mühe damit geben, die entsprechenden Datenbanken selbstverantwortlich und freiwillig zu füllen!

 

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Dank für das Foto gebührt John Benitez (auf Unsplash)!

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