Ein Satz zu sogeannten „TheoretikerInnen“ und „PraktikerInnen“

oder theoretischen MittäterInnen und praktizierenden QuerulantInnen

„Lieber irgendwas einfach mitmachen,
ohne sich Zeit zum Recherchieren, also Nachprüfen der Informationen, und Überlegen genommen,
also wirklich eine Ahnung davon zu haben, was man tut,
als sich unsolidarisch zeigen und gar nichts tun (auch wenn die solidarische „Handlung“ darin besteht, untätig zu bleiben …)“
überzeugt mich schon lange nicht mehr
(bzw. schockiert mich seit über einem Jahr an zum Recherchieren und Selbst-Denken begabten, also zu vernünftigem Handeln fähigen Menschen);
so dass ich in den Augen einiger Menschen
zwar viel lese und rede oder schreibe,
aber so gut wie gar nichts tue (oder genau das, was andere nicht tun würden, oder dann, wenn andere nicht handeln würden),
in den Augen anderer aber meistens oder zumindest öfters mal
genau das Richtige, hinter dem zumindest ich voll und ganz stehen kann, oder
immerhin nicht ganz so Vieles, was Menschen eigentlich gar nicht selbst verantworten können oder wollen (obwohl sie es tun …).

P.s.: „Als Beruf ist Politik für Herzlose und Unverantwortliche, Religion für Arme im Geiste und Heuchler wie geschaffen.“ hat schon der gelernte und lange Jahre praktizierende Arzt Arthur Schnitzler bemerkt – es gibt ja die Theorie, dass man an anderen vor allem das bemängelt, womit man sich an sich selbst oder in der eigenen Branche noch nicht auseinandergesetzt hat …

 

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Dank für das Foto gebührt Noah Negishi (auf Unsplash)!

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