Ein Satz zu Veränderungen im Leben

Von dem, was möglich und positiv an Veränderungen ist, und dem, was eigentlich unnötig ist und auf Dauer alles nur schlechter oder zumindest komplizierter macht

Veränderungen zum Besseren oder Schlechteren im eigenen Leben passieren selten, ohne dass Du etwas dafür tust,
ohne dass Du dafür auch mal ins kalte Wasser springst oder Neuland betrittst;
Platz für etwas Neues und Besseres oder Schlechteres, das auch Bestand haben kann, entsteht nur,
wenn Du dafür Altes – Dinge oder Angewohnheiten -, die viel Platz in Deinem Leben eingenommen haben, aufgeben kannst;
und Dich zu Deinem Besseren (in den Augen anderer vielleicht auch Schlechteren) verändern kannst Du nur, wenn Du Dein Leben selbst in der Hand hast,
wenn Du also helfende Hände, die Dir gereicht werden, auch mal bewusst ablehnen kannst, vor allem wenn Du weißt, dass sie Dir gar nicht Dir dabei helfen wollen, Dich selbst weiterzuentwickeln und damit vielleicht auch zu verändern –
weil sie seltsamerweise sehr einseitig denken, dass technische Fortschritte und Weiterentwicklungen überlebenswichtig für uns Menschen sind, aber gleichzeitig Angst davor haben, dass sich Menschen, die sie kennen, verändern könnten: vielleicht sogar für sie selbst positiv, also so, wie sie es sich selbst wünschen würden.

 

———————————————

Dank für das Foto gebührt by Padre_moovi (auf Unsplash)!

Ein Satz zum Nicht-wissen-wollen und Nicht-wissen-können

Viele Menschen entschuldigen ihr Desinteresse an bestimmten Themen, vor allem an Politik, die sie lieber PolitikerInnen überlassen wollen, oder an ihrer Gesundheit, die sie vertrauensvoll in die Hände von ÄrztInnen legen (selbst wenn die Krankheiten behandeln statt für Gesundheit zu sorgen), also ihre Ignoranz, ihre eigene Unkenntnis, damit, dass das „viel zu kompliziert“ oder „noch gar nicht genau erforscht“ sei, oder behaupten, sie wüssten über alles Bescheid, weil sie regelmäßig Nachrichten und Fernsehreportagen schauen, Zeitungen lesen oder mit vielen Menschen reden; während andere, die – entgegen dem, was oft einfach behauptet wird – durch eigene intensive Recherchen ziemlich genau wissen, was erforscht ist  und was nicht, was also wirklich bekannt ist und was nur medial verbreitet – propagiert – wird, bereit wären und sich gerne die Zeit nehmen würden, es ihnen zu erklären …

 

———————————

Dank für das Foto gebührt Kajetan Sumila (auf Unsplash)!

Ein Satz zu sogeannten „TheoretikerInnen“ und „PraktikerInnen“

oder theoretischen MittäterInnen und praktizierenden QuerulantInnen

„Lieber irgendwas einfach mitmachen,
ohne sich Zeit zum Recherchieren, also Nachprüfen der Informationen, und Überlegen genommen,
also wirklich eine Ahnung davon zu haben, was man tut,
als sich unsolidarisch zeigen und gar nichts tun (auch wenn die solidarische „Handlung“ darin besteht, untätig zu bleiben …)“
überzeugt mich schon lange nicht mehr
(bzw. schockiert mich seit über einem Jahr an zum Recherchieren und Selbst-Denken begabten, also zu vernünftigem Handeln fähigen Menschen);
so dass ich in den Augen einiger Menschen
zwar viel lese und rede oder schreibe,
aber so gut wie gar nichts tue (oder genau das, was andere nicht tun würden, oder dann, wenn andere nicht handeln würden),
in den Augen anderer aber meistens oder zumindest öfters mal
genau das Richtige, hinter dem zumindest ich voll und ganz stehen kann, oder
immerhin nicht ganz so Vieles, was Menschen eigentlich gar nicht selbst verantworten können oder wollen (obwohl sie es tun …).

P.s.: „Als Beruf ist Politik für Herzlose und Unverantwortliche, Religion für Arme im Geiste und Heuchler wie geschaffen.“ hat schon der gelernte und lange Jahre praktizierende Arzt Arthur Schnitzler bemerkt – es gibt ja die Theorie, dass man an anderen vor allem das bemängelt, womit man sich an sich selbst oder in der eigenen Branche noch nicht auseinandergesetzt hat …

 

——————————————

Dank für das Foto gebührt Noah Negishi (auf Unsplash)!