Schau genauer hin und suche nach Bekanntem, nach Wiederholungen und Mustern

Wer (ver)suchet, findet oder sieht irgendwann auch – Tipps bei verzerrtem Sehen oder verschwommenen Sichtweisen

Ich selbst weiß, wie mühsam und langwierig es ist, Augen zu trainieren, denen man es über Jahrzehnte mit Hilfsmitteln ermöglicht hat, nur das zu sehen, was sie sehen wollten. Aber ich weiß auch, dass man Augenmuskeln – wie alle anderen Muskeln – wieder fit machen kann, wenn man lange genug übt; dass verhärtete Linsen wieder elastischer werden können, wenn sie mit Nährstoffen und Flüssigkeiten versorgt werden, die sie dafür brauchen.
Ich weiß, dass ich bei vielen Lebenserscheinungen noch nicht weiß, wie genau sie funktionieren bzw. wie genau ich sie dazu bringen kann, dass sie (wieder) so funktionieren wie ich mir das wünschen würde.
Ich bin mir sicher, dass dieselben Tipps und Vorgehensweisen nie für alle Menschen hilfreich sein werden, weil wir zwar prinzipiell alle gleich, aber doch alle auch individuell funktionieren.
Ich bin unsicher, ob ich Menschen, die nicht an sich selbst und ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten glauben, weil sie sich lieber von anderen vorgeben lassen, was sie tun dürfen oder sollen und was nicht, dazu bringen kann, das zu tun, oder ob ich nur darauf hoffen kann, dass sie es selbst noch feststellen bzw. von allein versuchen.
Aber ich bin überzeugt, dass Menschen keine Sehhilfe bräuchten, wenn sie lernen würden, ihre Augen so zu gebrauchen, dass sie sowohl die Dinge vor ihrer Nase als auch die in weiter Ferne erkennen können.

Für reine Augenmuskel- und Entspannungsübungen gibt es bereits viele Ratgeber, ich als ganzheitlich denkende Gesundheitsforscherin möchte zusätzlich auf die geistigen Zusammenhänge aufmerksam machen, also auf das, was unser Gehirn wahrnimmt und sich als inneres Bild auch dem, was wir sehen, also auch lesen, aber auch hören „zusammenbastelt“.
Die Welt enthält weitaus mehr Informationen als Du Dir – genauso wie vermutlich die meisten anderen – vorzustellen vermagst; aber sehr viel mehr ist auch offensichtlich und leicht verständlich, wenn Du nur genau hinschaust und Dich nicht darauf verlässt, was irgendein/e ExpertIn, sondern Deine innere Stimme Dir dazu sagt,

So viel mehr ist selbsterklärend, so viel mehr als Du denkst; Du kannst so viel mehr als vielleicht gedacht leicht selbst erkennen, wenn Du es – wie beim Verbinden von Zahlen beim Zeichnen-nach-Zahlen – schaffst, die Verbindungslinien zu ziehen und das versteckte Bild zu erkennen.
In unserer lebendigen Welt entsteht zwar ständig Neues, aber es zeigen sich auch immer wieder dieselben Muster. Es müssen immer wieder Kreisläufe ablaufen, die sich prinzipiell – weil alles Leben einem Kreislauf aus Leben und Tod unterworfen ist, den kein Mensch in meinen Augen je wird durchbrechen können – ähneln, umso mehr, umso besser Du ihre Regeln verstanden hast.

Halte doch mal – auch wenn Du denkst, die Zeiten und Menschen hätten sich längst geändert, also weiterentwickelt – die Augen auf nach

Nutze doch den freien Sonntag für ein bisschen Augentraining, das gleichzeitig auch Dein Gehirn und Denkvermögen trainiert, Deinen Horizont erweitert und Dich vielleicht sogar dazu bringt, hinterher aufstehen und etwas anderes Sinnvolles tun zu wollen.
Das ist das Schöne an der ganzheitlichen Denkweise, dem freien und Quer-Denken – am Ende ergibt alles Sinn und macht deshalb sogar meistens Spaß; zumindest, wenn Du nicht daran verzweifelst, dass Du so viele Muster und Zusammenhänge bisher noch nicht gesehen hast.
Glaub mir, Du bist nicht der oder die Einzige; und alle wird ein einzelner Mensch vermutlich auch nie sehen können.
Aber deshalb können wir uns ja gegenseitig das zeigen, was wir selbst erkennen.
Achte aber darauf, dass es Menschen gibt, die selbst noch gar nichts erkannt haben, obwohl sie so tun, als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen, nur weil sie die oft veralteten (wissenschaftlichen) Meinungen anderer „klugen Köpfe“, ihrer BeraterInnen, MeisterInnen oder Gurus, wiedergeben, im Prinzip stumpfsinnig wiederholen; die  sich also selbst leicht in die Irre führen oder belügen lassen und dann die Lügen anderer in der Welt verbreiten – heutige Fake News, die ich täglich in den öffentlichen Medien finden kann, deren JournalistInnen offensichtlich nichts (oder vielleicht doch …?) von „Lügen mit Statistik“ oder wissenschaftlichem Arbeiten verstehen.

Ein stimmiges Bild kann sich vor Deinem inneren Auge nie ergeben, solange Du nicht herausfindest, wo Du falsche Verbindungslinien gezogen hast.

Ich wünsche einen schönen Sonntag und viel Erfolg beim Finden der Fehler und beim Nachbessern!

P.s.: Ich freue mich immer, wenn ich feststellen darf, dass es in meinem Heimatland Bayern außer vieler Blindfische, die nur große Töne spucken und Versprechungen machen, die sie nie halten wollen, auch immer wieder – wie schon in meiner Jugend z.B. der immer noch aufmerksame und wache Hans Söllner – Menschen, die die Augen weit auf halten und sich trauen, ehrlich davon zu erzählen, was sie sehen. Ich habe den Eindruck, auch im Osten Deutschlands gibt es heute viele Menschen, die viele weitere, hilfreiche Seh-Tipps geben könen. Frag‘ doch mal welche und schau‘ sie Dir genau an, hör‘ Ihnen aber auch genau zu!

P.p.s.: Halte Dich nicht für zu dumm, kurz-, weitsichtig oder blind, weil Du nicht sehen kannst, was „schlaue Köpfe“ behaupten zu sehen; weil alle anderen es angeblich sehen; weil es angeblich offensichtlich und bewiesen ist oder weil etwas angeblich gar nicht anders sein kann und alternative Sichtweisen nicht erlaubt. Verlaß‘ Dich lieber auf Deine Augen, Deinen Verstand, also Deine inneren Augen, und Dein Herz, das vielleicht einem dritten Augenpaar entspricht – auch wenn es Zeit braucht, bis Du verstehst, was sie Dir zeigen oder sagen! (inspiriert von Worten, die Buddha zugeschrieben werden, u.a. gefunden bei Pinterest)

P.p.s.:Werbung und Propaganda wird übrigens immer für die Massen gemacht. Und wer weiß, wie viel Geld und Personal mittlerweile große Unternehmen in unsere Leitmedien stecken, muss sich eigentlich nicht lange fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, auch alternative Sichtweisen heranzuziehen, um sich ein eigenes Bild von alternativlosen Situationen oder zu Maßnahmen zu machen, die angeblich nicht hinterfragt werden dürfen..

 

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Mein Dank für das Titelbild gebührt Dasha Yukhymyuk (auf Unsplash) und für den im Text verlinkten Comic der Telegram-Gruppe Der Staat ist nicht Dein Freund #dsindf!