Lerne lieber anständiges statt nur ordentliches menschliches Verhalten!

Anleitung zur Unterscheidung von Anstand zu vorauseilendem Gehorsam, Duckmäuser- und Strebertum

Als Mensch, als Homo sapiens innerhalb einer künstlich, von Menschen geschaffenen Welt hat man im Leben viel zu lernen.
An die Lehrinhalte des Unterrichts während der frühen Schulzeit erinnerst Du Dich vielleicht genauso wenig wie ich; aber spätestens dort, also wenn nicht schon von strengen Eltern, werden viele der Grundsteine gelegt für das Verhalten von Menschen im späteren Leben: Benimm‘ Dich ordentlich und sei dabei fleißig; dann wirst Du auch reichlich belohnt.
Von Anstand ist da meines Wissens nie die Rede gewesen.

Deshalb mein heutiger Versuch, nach 44 Jahren Lebenserfahrung ohne ausgeprägten Ordnungssinn (ich hatte wahrscheinlich Glück, dass ich mich scheinbar recht ordentlich während der Schulzeit verhalten oder einfach lieber gelesen und gelernt statt Unsinn angestellt habe), darauf aufmerksam zu machen, dass auch heute noch die „StreberInnen“ die Menschen mit dem wenigsten Anstand sein können – wenn sie mit voller Absicht und ohne Beachtung der „Kollateralschäden“ – dass sich z.B. alle anderen schlecht fühlen oder dabei ganz auf der Strecke bleiben – die Besten sein wollen:

Anständig ist es, Menschen umfassend aufzuklären über Situationen, die sie selbst auch betreffen, also nicht über ihre Köpfe hinweg, ohne auch ihre Gegenargumente berücksichtigt zu haben, Entscheidungen zu treffen.

Anständig ist es, keine Versprechungen zu machen, die wissentlich nie gehalten werden können.

Anständig ist es, vor tatsächlichen Gefahrenlagen, die Menschen drohen, ehrlich zu warnen statt einseitig vor denen, von denen man selbst profitiert, weil man mit deren „Bekämpfung“ z.B. sein Geld verdient.

Anständig ist es, gefährdete Menschen möglichst in Schutz zu nehmen; aber auch ehrlich darüber zu informieren, wenn alle Schutzmaßnahmen prinzipiell ungeeignet sind, um sie vor dem Tod aufgrund eines fortgeschrittenen Alters oder von chronischen Vorerkrankungen zu schützen.

Anständig ist es, sich an sinnvolle Verordnungen zu halten, die gemacht wurden, um Menschen nicht mehr als nötig zu gefährden.

Wenn man sich selbst anständig verhalten möchte, ist es also unabdingbar, dass man auch selbst darüber informiert ist, was sinnvoll ist und was nicht – sonst macht man sich leicht des vorauseilenden Gehorsams „schuldig“, dem schon viele Menschen zum Opfer gefallen sind, die den „falschen Leuten vertraut“, also vor anderen geduckmäusert haben, zu deren Gruppe sie gehören wollten.

Drum prüfe … – zumindest wenn Du Dich selbst lieber anständig statt ordentlich verhalten möchtest, also Dir auch gerne selbst in die Augen siehst.

 

P.s.: Dass Mund-Nasen-Masken einen Sinn haben, der darüber hinaus geht, dass man andere Menschen vor der eigenen feuchten Aussprache oder Tröpfchenübertragung beim Husten oder Niesen, schützt, ist wissenschaftlich nicht belegt – trotzdem tragen viele Menschen sie zur Sicherheit „freiwillig“. „Wir wissen nicht, was Impfungen machen und ob sie überhaupt etwas außer Nebenwirkungen für das Immunsystem, also die Gesundheit bzw. die körpereigene Abweht mit sich bringen, die langfristig gar nicht abschätzbar sind – aber auch ÄrztInnen und Krankenkassen betreiben dafür Propaganda. Es fällt mir schwer, dabei an „Vorbildlichkeit“ oder auch „nur“ an vorauseilenden Gehorsam zu denken …

P.p.s.: Ob Du aus der Medienberichterstattung der letzten 12 Monate etwas Ordentliches gelernt hast, kann Du an diesem Test überprüfen. Ich hoffe, Du findest ein paar anständige Quellen, in denen Du recherchieren kannst, wenn Du Hilfe brauchst! Oder hör‘ ein bisschen Hip Hop, da beweisen auch einige, dass sie mehr vom Leben in dieser Welt gelernt und verstanden haben als manche/r WissenschaftlerIn!

P.p.p.s.: Es gibt Zeiten, in denen anständige Menschen nicht zu rebellischen Aufständen, aber zum Aufstehen oder Sitzenbleiben und zivilem Ungehorsam aufrufen, um Widerstand zu leisten gegen die, die nur vorgeben, für Recht und Ordnung zu sorgen.

 

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Dank für das Foto gebührt Robert Bye (auf Unsplash)!

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