Lass‘ die Leute nie einfach reden! Hör‘ lieber genau hin und stell‘ sie zur Rede!

Frage nach, hinterfrage das Narrativ in „Informationskanälen“ und recherchiere, bis Du Dir sicher bist, dass Dir nichts mehr verheimlicht wird und Du alles verstanden hast!

In allem steckt ein Stückchen Wahrheit – auch wenn sie zwischen den Zeilen versteckt oder unausgesprochen ist.
Es ist immer sinnvoll, sich eine zweite oder dritte, entgegengesetzte Meinung, nicht einfach eine Bestätigung für die eigene, einzuholen, um sich sicher sein zu können, dass man etwas „richtig“ verstanden hat.

„Einfach so“ sagen Menschen nie etwas. Das, was Menschen aus dem Mund kommt, hat etwas mit ihrem Inneren zu tun, kann aber auch völlig falsch verstanden werden, wenn man nicht genau hinhört oder wenn man diese Menschen noch nicht kennt.
Menschen haben menschliche Angewohnheiten.
Menschen geben Behauptungen von sich, auch wenn sie sich gar nicht sicher sind.
Menschen haben Vorurteile, denen sie sich nicht bewusst sein, wenn sie sich nicht mit ihnen auseinandersetzen, und ich bin sicher, dass sich immer noch die meisten – weil sie sich nie mit der „Funktionsweise“ ihrer Psyche beschäftigt haben – leicht beeinflussen lassen (von anderen Meinungen in ihren sozialen Netzwerken und von den Medien, die sie nutzen), auch wenn ihnen das genauso wenig bewusst ist.

Wenn Du nicht verstehst, „wie andere so etwas sagen können“, hast Du selbst irgendetwas nicht verstanden – deshalb ist es immer gut nachzufragen oder Dich selbst zu hinterfragen: Weiß ich tatsächlich so viel, wie ich denke, oder habe ich voreilig nur eine Meinung anderer übernommen, die ich gar nicht mehr teile, sobald ich eine weitere dazu gehört oder eine weitere Information dazu gesammelt habe.
Meinungen, als immerwährendes „Wissen“ getarnt, – denn das Wissen von heute können morgen schon Ammenmärchen sein – auch in (Geschichts-)Büchern, oder ein Narrativ in den Tagesmedien, sind wie Puzzle, die sich mit jedem weiteren Aspekt zu einem ganz anderen Bild verändern können.

Wir befinden uns in einer Zeit, in der immer klarer wird, wie viele „falsche“ Puzzlestücke in unser Weltbild eingebaut wurden, von Menschen, die Meinungen machen wollten, die in ihrem Leben mit allem Recht behalten wollten, was sie selbst glaubten.

Wir leben in einer Welt der herrschenden Meinungen. Ich wurde nicht in eine Demokratie, sondern in eine Meinungsdiktatur hineingeboren.

Wir leben in einer Welt der enttäuschten Erwartungen und Träume, weil uns so viele „falsche“, einseitige Weltbilder und Vorurteile von anderen von Kindheit an in die Köpfe gesetzt wurden – von Medien, von Kindheitsidolen, von Freunden, von Eltern, von Kindern, von LehrerInnen, von Vorgesetzten, von „ExpertInnen, von Regierungen.

Wir leben in einer Welt, in der wir erzogen wurden, anderen zu glauben – statt zu lernen, auf uns selbst zu vertrauen oder bei denen nachzufragen, über die wir etwas glauben sollen.

Wir leben in einer Zeit voller verbitterter Menschen, die sich geirrt haben in ihrem Leben, und die denken, alle anderen müssten sich deshalb auch irren.

Mit denen, über die sie schlecht denken, reden Menschen selten.
In einer Vergangenheit, in der sie sich eingestehen müssten, „Fehler“ gemacht zu haben, wühlen Menschen selten.
Dass sie einfach Denkfehler hatten, nicht genügend Informationen oder Vorbilder, nach denen sie ihr Leben gerichtet haben; dass sie nicht genug fragen und wissen durften, das wissen die wenigsten Menschen, die sich noch nicht die Zeit dafür genommen haben, sich damit auseinanderzusetzen, warum sie immer wieder enttäuscht werden – vor allem von Menschen, die sie lieben.

Vielleicht bist Du irgendwann enttäuscht von Dir und Deinem Eigenbild, das Du Dir im Laufe Deines Lebens geschaffen hast, wenn Du Kritik zu wenig ernst genommen hast oder gar nicht hören wolltest.

Ich  bin sicher, Du hast meistens Dein Bestes gegeben.

Ich bin sicher, Du hast nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und nur hin und wieder Notlügen benutzt oder „nur in ganz seltenen Ausnahmefällen“ und wenn, dann „nur ein ganz kleines bisschen“ betrogen oder andere „nur im Spaß“ getäuscht.

Aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Du Dir nicht vorstellen kannst, wie sehr sich Menschen belügen und betrügen, bei denen es um sehr viel geht – Geld, Ansehen, Macht -, die Ehrgeiz haben, hohe Ziele (wie die Rettung der Erde …) verfolgen oder die unter enormem (Erfolgs-)Druck stehen.

Dazu müsstest Du auch Menschen und Informationen ernst nehmen, denen Du bisher keinen Glauben geschenkt hast, die Du für SpinnerInnen hältst oder die Dir von unseren „vertrauenswürdigen“ öffentlichen Leitmedien als „VerschwörungstheoretikerInnen“ verkauft werden.

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Du dem, was dort verbreitet wird, eigentlich so blind vertraust?
Kann es sein, dass irgendjemand Deine Meinung macht?
Ist es vielleicht einmal Zeit, mehr Informationen aus anderen Quellen zu sammeln?
Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum in einer der Welt der angeblichen Meinungs- und Informationsfreiheit, „falsche“ Informationen und Meinungen immer mehr zensiert werden; warum irgendwer bestimmten darf, was andere glauben oder lesen dürfen? Erinnert Dich das nicht an „düstere“ Zeiten in unserer Vergangenheit?

Rede doch einfach mal mit Menschen, die Du verurteilst, diffamierst oder denunzierst (obwohl Du Dich vielleicht sogar als vorurteilsfrei bezeichnest)!
Überlege Dir Fragen und dann hör‘ ihnen zu.
Bei Menschen, die Dir keine Fragen beantworten, die Dir nicht Rede und Antwort stehen wollen, kannst Du sicher sein, dass sie etwas vor Dir verbergen oder sie Dir einfach keine Antworten geben können oder wollen.

Mir persönlich reicht das auch als Antwort.
Aber ich verurteile sie heute nicht mehr dafür.

Ich weiß ja, wie Menschen sind.
Ich glaube trotzdem weiterhin an sie … dass sie alle noch zu sich und ihrer Menschlichkeit finden; auch wenn ein paar auf mich ziemlich verloren wirken.
(Für mich sind das nicht die „QuerdenkerInnen“ – die genauso wenig geradlinig denken wie ich, sondern weiterhin gerade heraus, offen und ehrlich reden oder schreiben).

P.s.: Sorge bereiten mir die fehlenden Sprachrohre für die „Stillsten“ der Welt – arme, alte und kranke, zivilisationserkrankte, Menschen. Denn die, die am lautesten tönen, sind immer noch die, die standhaft hinter unseren aktuellen Regierungen stehen und die sich in einer „Gesundheitskrise“ in den Händen von SchulmedizinerInnen gut aufgehoben fühlen. Die wiederum haben sich in der Geschichte oft dadurch verdient gemacht, dass sie mit dafür gesorgt haben, dass das Bild der Gesellschaft nach außen hin ein schönes blieb. Aber ich weiß schon, „sowas kann doch heute gar nicht mehr geschehen“ …