Nutze den Sonntag …

… um – gegebenenfalls vor Deinem Landtags- oder Kreiswahlgang – herauszufinden, was Du in Deinem Leben nicht siehst, nicht willst oder was und wie Du nie sein wolltest!

Statt Dich immer nur zu fragen, wer oder was Dir zu Deinem Glück fehlt, eher also das Glück anderer zu sehen statt das, was Dich bereits glücklich macht, könntest Du Dich heute einmal fragen, wer oder was Dich vielleicht immer wieder daran hindert, dass Du Dich glücklich fühlst.

Etwas loszulassen oder Dich aus gutem Grund mit Menschen zu reden, deren Gegenwart Dich unglücklich macht, und Dich vielleicht hinterher von ihnen zu distanzieren, ist zwar nicht leicht, aber leichter möglich als etwas zu erreichen oder bekommen, was es vielleicht noch gar nicht gibt oder was außerhalb Deiner Reichweite ist.
Wenn Du bisher aus Ungeduld oder Unsicherheit vielleicht nicht auf etwas gewartet hast, nur weil Du (noch) nicht sehen konntest, wovon andere berichtet haben oder wo Du selbst – entgegen anderer Meinungen – das sichere Gefühl hattest, dass etwas gesät wurde oder am Wachsen ist, was sich noch entwickeln kann und entfalten wird, hast Du womöglich viel Lebenszeit unnötig verschwendet – weil Du, wenn Du mehr Vertrauen in Dich gehabt hättest, nicht wieder ganz von vorne anfangen müsstest.
Umgekehrt hast Du vielleicht etwas wachsen sehen wollen, was aber gar nicht da war – auch damit geht viel Lebenszeit, die des unnötigen Wartens, verloren.
Wenn Du aus Unachtsamkeit oder einfach nur, weil Dir etwas nicht gefallen hat, etwas beseitigt hast, was eine wichtige Rolle spielt bzw. gespielt hätte, hast Du womöglich etwas anderes verhindert oder unwiederbringlich zerstört.

Jeder freie Platz wird in der Natur neu mit etwas Sinnvollem gefüllt – nur ist das nicht unbedingt sinnvoll für das Wohlergehen der Menschheit.
Wenn Du neuen Platz in Deinem Leben schaffst, wenn etwas verschwindet, was Du nicht oder sehr gebraucht hast, wird sich dieser Platz automatisch wieder füllen; aber nicht automatisch mit etwas Sinnvollerem. Wenn Du bewusst Platz freiräumst, wird wahrscheinlicher, dass Du ihn irgendwann auch mit etwas füllen wirst, was Du Dir wirklich wünschst.

Viele Menschen ertragen Leere – egal ob in der Natur, in Räumen oder im eigenen Herzen, schlecht.
Wir sind gewohnt bzw. gewöhnen uns in einer Welt des Überflusses an, freie Räume schnell wieder mit neuen Dingen oder anderen Menschen füllen zu müssen. Oft erwarten wir sogar, dass die sich dann auch genauso verhalten und in uns dieselben Gefühle wecken wie das oder die, die vorher da waren.
Niemand bringt uns in einer Konsumgesellschaft das Nicht-Konsumieren, in einer Wegwerfgesellschaft das Wiederverwerten, in einer Unterhaltungsgesellschaft das Kommunizieren und Diskutieren, in einer von Hollywood, Fernsehen, vielleicht auch Radio und Zeitungen, und von großen Unternehmen regierten Welt freiheitliche Grundwerte und deren Verteidigung bei.

Viele Menschen haben schon erkannt, dass es für uns wichtig ist, uns immer wieder eigenen Freiräume zu schaffen; aber vielen fehlt das Bewusstsein, die Geduld, das Vertrauen, sie auch so lange frei zu lassen, bis es sich richtig anfühlt, sie wieder neu zu befüllen.

Die Natur hat uns Menschen leider nicht nur mit einer automatischen Schwarmintelligenz – die sich in vielen gut funktionierenden Gruppen zeigt, deren Mitglieder sich die nötige Zeit geben, sich kennen zu lernen und als Team zusammenzuarbeiten. Wir folgen sehr leicht auch einem natürlichen Herdentrieb – vor allem, wenn wir uns nicht zutrauen, eigenständige, freie Entscheidungen innerhalb einer Gemeinschaft zu treffen oder wenn wir nicht wissen, wie viel auch unser individuelle Beitrag zum Wohle der Gemeinschaft beiträgt bzw. wie sehr jede Nichtbeteiligung nur denen in die Hände spielt, die „AnführerInnen“ sein wollen.
„VorreiterInnen“ sind selten die, die sich um das Wohlergehen aller anderen kümmern können, einfach weil ihnen der Weitblick dazu, nämlich der Blick zurück, fehlt. Gruppen von Menschen, deren Mitglieder sich nur nach vorne orientieren, sind dazu prädestiniert, die Letzten in der Reihe abzuhängen oder sogar, wenn sie besonders ambitioniert voranschreiten, erst am ihrem Ziel festzustellen, wer dabei auf der Strecke geblieben ist.

Lass‘ das – falls Du dazu tendierst, wenig zurück, sondern lieber nur nach vorne zu schauen, oder Dinge, die Dir nicht gefallen auszublenden und nicht die vielen Möglichkeiten in dem zu sehen, was da ist – bitte nicht zu; vor allem, wenn Du feststellst, dass Du selbst dabei bist, auf der Strecke zu bleiben.
Falls Du schon liegengeblieben bist und alleine nicht mehr weiter kommst, lass‘ Dich von denen aufsammeln, die sich entschieden haben, nicht weiter in der Herde mitzulaufen, sondern umzukehren und nachzuschauen, wer eigentlich – bewusst oder weil er/sie nicht mehr konnte – hinter ihnen zurück geblieben ist und ob es mit denen zusammen nicht vielleicht sogar schöner ist als mit den Schnellsten, Kräftigsten und Fittesten – einfach weil sie die Menschlichsten geblieben sind.
Ich finde, die Menschheit hätte schon lange mehr Menschlichkeit nötig.
Ich bin nur nicht sicher, warum das offensichtlich so viele andere nicht genauso sehen können oder wollen.

Vielleicht kannst Du es mir am Ende des Tages oder morgen sagen?

P.s.: Willst Du Dich mit politischen Maßnahmen solidarisch zeigen, unter denen täglich Menschen leiden?

P.p.s.: Und vielleicht beantwortet mir irgendwann auch jemand, warum so viele Menschen aktuell nicht einsehen wollen, dass sie die Verbreitung von Viren im menschlichen Alltag nicht einmal mit Hochsicherheitsmaßnahmen verhindern könnten und vorerkrankte Menschen nicht vor dem Tod bewahren, indem sie sich eine Stoffmaske vor Mund und Nase setze; warum so viele Menschen bereit sind, ihre eigene Gesundheit damit zu schädigen, dass sie ihre freie Atmung behindern, oder Kindern, pflegebedürftigen und traumatisierte Menschen mit nicht wissenschaftlich belegten oder sogar – aufgrund fehlender Kontrollgruppen – nie belegbaren, politischen „Gesundheitsschutz“-Maßnahmen wie Isolation, Versammlungs- oder Berufsausübungsverboten vermutlich dauerhafte psychische und psychosomatische Schäden zufügen? Wem ist noch nicht klar, dass wir uns nach der momentanen Übervorsichts-Argumentation nie mehr ohne Schutzmasken begegnen nie mehr näher als über Sicherheitsabstände hinaus kommen und nie mehr ein virenangstfreies Leben führen dürften? Willst Du das vielleicht?

P.p.p.s.: Willst Du Dir tatsächlich von LEIT-Medien einreden lassen, dass Faschismus jemals von einem führer- und relativ mittellosen Volk ausgehen könnte?

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