Hör‘ auf, an unvermeidliche Un- oder Zufälle zu glauben

Schau‘ Dir die Muster an, die sich wiederholen – dann weißt Du, was kommen kann, wenn Du es nicht verhinderst

Alles im Universum folgt bestimmten Regeln, den Naturgesetzen.
Ein Zufall ist immer nur das Zusammenfallen bestimmter vorheriger Ereignisse zu einem neuen.
Alles geschieht nur, weil irgendjemand vorher etwas anderes getan oder erlebt, an Erfahrungen gesammelt, hat.
Wenn man die Regeln kennt, werden irgendwann – früher oder später – Muster in dem, was tagtäglich in der Welt, nicht nur der leblosen Materie, sondern auch unter Menschen und anderen Lebewesen – Tieren, Pflanzen, … – geschieht, erkennbar, die sich daraus ergeben.
Vor allem Menschen, die sich ihrer Handlungen und automatisierten Denkweisen nicht bewusst sind, sind für andere, die sich damit beschäftigt und vielleicht sogar gezielt Einfluss darauf genommen haben, leicht zu durchschauen.

Einige Menschen sind schon von Natur aus bessere BeobachterInnen oder – auf andere, ihre spezielle Weise – Muster-ErkennerInnen als andere, so dass sie „Zufälle“ gut voraussagen können; andere haben sich ihr ExpertInnenwissen hart erarbeitet.
Ich wundere mich heute wenigstens nicht mehr, wie einige Menschen in unserer Vergangenheit Vorhersagen machen konnte, die dann auch eintrafen – einfach weil sie eigentlich für alle absehbar hätten sein müssen, die Sinnesorgane und Interesse sowie ein bisschen Zeit hatten, sich darüber genauer zu informieren, was um sie herum bzw. außerhalb ihrer direkten Sicht- oder Hörweite wirklich vor sich geht in der Welt.
Ich wundere mich eher, dass „aufgeklärte“ Menschen, die behaupten, eigene, selbstverantwortliche Entscheidungen in ihrem Leben zu treffen, eher wütend als interessiert werden, wenn man sie darauf hinweist, wie sie von Werbung und Politik leicht getäuscht und dadurch gezielt belogen und betrogen werden können.
Warum halten es so wenige Menschen für taktische Züge anderer, ihnen selbst das Gefühl von Informations- oder Wahlfreiheiten zu geben, während ihnen Informationen vorenthalten und Wahlmöglichkeiten genommen werden?
Vor allem in der medialen und digitalen Welt herrschen ja nicht Natur-, sondern menschliche Gesetze, radikale, marktwirtschaftliche Gesetze, die – auch wenn das offensichtlich viele Menschen blauäugig glauben – in erster Linie nicht dazu dienen, Menschen zu informieren, sondern die Aufmerksamkeit von möglichst vielen Menschen auf sich zu ziehen, um bestimmte Ein- oder Zuschaltquoten, Leser-, Hörer- oder Wählerzahlen zu erreichen.
Viele Jahre lang war – wenn man ein bisschen weiter gesucht hat – noch relativ leicht zu durchschauen, was gezielt einseitig dargestellt wurde und welche wichtigen Informationen weggelassen wurden.

Heute herrscht mal wieder Einstimmigkeit auf allen öffentlich-rechtlichen Kanälen.
Heute herrscht mal wieder Zensur.
Heute herrscht zwar eine Gesundheits- und keine NS-Diktatur; aber wer sich ein bisschen mit der Vergangenheit beschäftigt, weiß, dass es auch damals Vorstellungen dazu gab, wie gesunde Menschen auszusehen haben.

Ich hoffe nur, es endet nicht bei der nächsten Bücherverbrennung – denn die Informationen darin erscheinen mir weitaus wichtiger als die, die „mal schnell“ in digitaler Form publiziert werden, und sicherer als die in einem Netz, das auf Stromversorgung und diverse „Anbieter“ angewiesen ist.

Viele alte Titel wie – um nur ein paar aus der noch näheren Vergangenheit zu nennen –

  • „Unsere erste Natur – Die biologischen Ursprünge unseres Verhaltens“ von Dieter E. Zimmer (1979 bzw. 1982 als Ullstein Sachbuch)
  • „Streifzüge durch die Umwelten von Tieren und Menschen – Ein Bilderbuch unsichtbarer Welten“ von Jakob von Uexküll und Georg Kriszat (1970 im S. Fischer Verlag)
  • „Gärtnern, Ackern – ohne Gift“ von Alwin Seifert (1982 im Biederstein-Verlag)
  • „Biologie und Geist“ von Adolf Portmann (1956 im Rhein Verlag Zürich)
  • „Die Antiquiertheit des Menschen 1 – Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution“ von Günther Anders (1956 im Verlag C.H. Beck)

weisen darauf hin, dass sich an dem, was Menschen seit jeher beschäftigt, nicht viel geändert hat, dass wir also vielleicht schon viel hätten lernen können – wenn wir mal öfters auch in die Vergangenheit und nicht nur in die Zukunft schauen würden; wenn uns denn interessiert hätte, was andere vor uns vielleicht versucht haben, uns auf ihre Weise zu sagen und beizubringen.

„Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht (also die Angst davor, ohnmächtig zu sein oder zu werden; Anm. d. Verf.) überwindet, wird es Frieden geben.“
(Jimi Hendrix; ich habe nur den Eindruck, er hat unterschätzt, dass viele Menschen gar nicht einfach geliebt werden wollen, sondern erwarten, dass ihre Geliebten ihnen gleichzeitig ihre eigenen Ängste und Befürchtungen abnehmen …)

Und: Für wen oder was interessierst Du Dich so?

Glaubst Du, es ist purer Zufall, dass sich die Menschheit gerade extrem spaltet in die „(bio-)technikbegeisterten VorreiterInnen in die Zukunft“ und die „Rückständigen“, die sich auf alte Werte und Grundlagen oder auf unsere Verbundenheit mit der Natur berufen, die nicht außer Acht gelassen werden oder ganz in Vergessenheit geraten darf?
Glaubst Du wirklich, das war vorher noch nie da?
Glaubst Du, WissenschaftlerInnen hätten unter Milliarden von Viren EIN einziges, neues gefährliches ausmachen können, das für ein neues Krankheitsbild verantwortlich gemacht wird, das zufällig im Großen und Ganzen jeder anderen grippe- oder lungenentzündungähnlichen Erkrankung ähnelt?
Glaubst Du, dass sich Menschen in der ganzen Welt von einem unsichtbaren Virus beherrschen lassen würden, wenn es keine Regierungen gäbe?
Glaubst Du, wir könnten uns vor einzelnen Viren schützen, ohne unser körpereigenes Biom bzw. unser Viriom dabei zu gefährden? (Bei Bakterien hat sich das als fataler Fehlschluss herausgestellt …)

Dann glaubst Du wahrscheinlich auch nicht, dass es gerade um viel mehr als den Gesundheitsschutz der Menschheit geht und dem, was seit Monaten in einem außerparlamentarischen Untersuchungsausschuss aufgedeckt wird?

Dann glaubst Du vermutlich lieber an Zufälle als an

  • freie Entscheidungen und Selbstverantwortung, an
  • nichts WISSEN MACHT auch nichts“ und daran,
  • dass Du ohnehin nichts ändern kannst an Deinem Leben und der Welt?

Aber vielleicht lässt Du Dich ja irgendwann vom Gegenteil überzeugen.
Solange Du lebst, ist ja nichts zu spät!

P.s.: Hast Du zufällig schon davon gehört, dass am Samstag in allen deutschen Landeshauptstädten Demonstrationen gegen grundrechtswidrige Corona-Maßnahmen stattfinden? Und dass eine Woche später Menschen in der ganzen Welt für ihre Rechte aufstehen? Damit nicht zufällig gewaltbereite Gruppierungen für Ausschreitungen sorgen, rufen die VeranstalterInnen explizit Menschen dazu auf, die sich nicht nur für Frieden und Freiheit aussprechen möchten, sondern auch wissen, wie sie friedlich für Freiheit einstehen können.

 

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Dank für das Foto bzw. den Bildausschnitt gebührt Jonathan Borba (auf Unsplash)!

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