Lass‘ Dich nicht benutzen oder missbrauchen!

Und pass‘ auf, dass Du nicht versehentlich andere ausnutzt oder missbrauchst!

Ich bin mit Leib und Seele Biologin, also Lebensforscherin oder allgemein eine Wissenschaftlerin; ich habe sozusagen mein Leben wie auch das aller anderen Lebewesen zu meinem (Frei-)Beruf gemacht und fühle mich bzw. meine Passion, die (Lebens- und Natur-)Wissenschaften nicht erst jetzt – für politische oder rein ökonomische Zweckemissbraucht!

Ich habe studiert, weil ich die Dinge lernen wollte, die mir im Leben wichtig erschienen:

  1. andere, vor allem Tiere und die Natur, also ihren, aber auch unseren Lebensraum zu schützen;
  2. mich gesund zu halten und anderen – Tieren oder Menschen – dabei helfen zu können, wieder gesund zu werden;
  3. etwas über das Leben und die Menschen in dieser Welt zu lernen.

Gelernt habe ich viel. Unter anderem, dass man in dieser Welt nicht so leicht Geldgeber findet, die sich wirklich dafür einsetzen, die Natur zu schützen, für Gesundheit zu sorgen oder ihr Wissen zum Besten anderer einsetzen.
Ich habe meine idealistischen, wie ich heute weiß völlig unrealistischen, Träume, Heilmittel in der Natur zu finden (ohne sie dabei zerstören zu müssen) oder Tieren in kurzer Zeit oder als einzelne Person wirklich helfen zu können (ohne dass dabei viele andere auf der Strecke bleiben) aufgegeben. Ich habe mir so lange wie möglich ein relativ sicheres Plätzchen an der Universität gesucht – fern von Tierversuchen oder reiner Laborarbeit, stattdessen mit ausgiebigen Freiland- und Museumsaufenthalten. Ich habe verschiedenste Arbeitgeber gefunden und gewechselt oder wechseln müssen, sobald klar wurde, dass ich dort am falschen Platz bin, weil ich dort nicht ich selbst sein und meine Erfahrungen und Kenntnisse einbringen darf. Ich habe eingesehen, dass das, was ich mir an Wissen angeeignet habe, gar kein systemrelevantes Wissen; dass das, was ich anderen Menschen gerne vermitteln würde, (noch) gar nicht systemrelevant ist, und dass ich in unseren aktuellen Systemen erst recht keine ArbeitgeberInnen finde, die mich dafür bezahlen würden.

Nicht erst seitdem unsere gesamte Berufswelt weltweit aufgrund von politischen Maßnahmen ganz offensichtlich in systemrelevante und nicht-systemrelevante Tätigkeiten eingeteilt wird oder seitdem sowohl Gewalt, Depressionen und andere psychische Traumata bis hin zu Selbstmorden, aber auch die Zahlen von Toten aufgrund von Vernachlässigung oder unterbrochenen Versorgungsketten offensichtlich zunehmen, weil Menschen unter politischen Entscheidungen leiden, ist mir klar,

  • wie viel Missbrauch herrscht in dieser Welt – geistiger, seelischer und körperlicher – und
  • wie viele Menschen sich – unbewusst oder angeblich freiwillig – be- oder ausnutzen lassen;
  • wie wenig respektvoll sich moderne Menschen behandeln, wie duckmäuserisch und ehrfürchtig die einen und wie herablassend andere – auch wenn deren Ansehen und Position auch nur auf der Arbeit anderer gründet, sie also nichts anderes wären als normale Menschen, wenn sie nicht viel Vermögen geerbt oder viele Menschen hätten, die sich von ihren, oft utopischen, Ideen begeistern ließen und bereit wären, für sie zu arbeiten;
  • wie unachtsam viele Menschen mit sich selbst umgehen und
  • wie viele ohne ihre diversen TherapeutInnen, Haar-, Fuß- oder sonstigen -PflegerInnen gar nicht wüssten, wie sie selbst ihrem Körper, ihrem Geist oder ihrer Seele etwas Gutes tun oder sich selbst „in Form“ halten könnten;
  • wie wenig Akzeptanz in dieser Welt herrscht und
  • wie viel Angst und zwischenmenschliches Misstrauen;
  • wie sehr sich Menschen unterscheiden, die mit „Wir sind alle gleich“-Schildern demonstrieren gehen – je nachdem, ob sie sich als Opfer (von Missbrauch durch andere oder als „Opfer der Umstände“) fühlen oder nicht.

Missbrauch fängt für mich viel früher an als sich die meisten Menschen eingestehen würden.
Missbrauch fängt in den „besten“ Familien an, setzt sich in hierarchisch geordneten Gesellschaften fort und zeigt sich nicht erst dadurch, dass Menschen verhungern, wenn andere Länder sie von der Nahrungsmittelzufuhr abschneiden.

Pass‘ also bitte auf, dass Du Dich nicht unnötig um andere sorgst und sie dabei unabsichtlich missbrauchst, also nicht als Menschen ansiehst und ernst nimmst, die selbst Verantwortung für sich und ihr Leben tragen können.
Nimm‘ Dir Zeit und sei selbstkritisch, um zu erkennen, wann andere so sein möchten, wie Du vielleicht selbst nicht sein möchtest.
Lerne zuzulassen, dass Du ihnen vielleicht nicht in der Weise helfen kannst, wie Du das möchtest, und nutze lieber die Möglichkeiten, die Du hast, auch wenn das nur geringe sind.
Lass‘ nicht zu, dass Du unbewusst aus Deiner Opfer eine (zukünftige) TäterInnenrolle machst, indem Du weghörst, wenn es um Missbrauchs-Situationen geht.

Die vielleicht grausamsten TäterInnen sind die, denen nicht bewusst ist, dass sie selbst einmal Opfer waren und dass sie mittlerweile (Mit-)TäterInnen sind. Die Angst davor, selbst (wieder) zu einem Opfer werden zu können oder die Sorge darum, dass andere, die sie lieben könnten, dieselben Erfahrungen machen könnten, hat traumatisierte (oder indoktrinierte, streng erzogene) Menschen schon immer wieder zu Unmenschen werden lassen.

Ich bin froh, dass es gerade eine große, friedliche Freiheitsbewegung von Menschen gibt, die Angst davor haben, dass wir uns gerade in die nächste deutsche Diktatur – eine Gesundheits-, Pharma- und/oder (Bio-)Tech-Diktatur bzw. einen totalitären, gewaltbereiten Überwachungsstaat – bewegen, aber auch das Bewusstsein, dass wir sie nicht mit Gewalt verhindern werden: Dazu müssten sie sich gegen viele andere Menschen stellen, die gerade denken, sie befänden sich in Lebensgefahr und müssten – wie kleine Kinder – politische Maßnahmen hinnehmen, die nur zu unserem Schutz und unserer Sicherheit verhängt wurden, die uns Freiheiten zurückgeben sollen (die bis vor ein paar Monaten noch unsere Grundrechte waren!) und die hart, keineswegs verhältnismäßig, durchgesetzt werden (sollen). In der Welt wird gerade sehr deutlich, wer wie lange bereit ist, Opfer für andere zu spielen, sich selbst also missbrauchen zu lassen, solange das aktuelle Narrativ in den Medien aufrechterhalten wird.
Es wird zukünftig viel zu tun geben, Missbrauchsopfern dabei zu helfen, ein neues Selbstbewusstsein aufzubauen, um vor allem neue Tätergenerationen zu verhindern …
Jetzt bräuchten wir erst einmal das Bewusstsein der Menschen dafür, dass Opfer, die von Menschen gefordert werden, die mit Ängsten spielen, nicht als „freiwillig“ bezeichnet werden können, und sich sinnvoll und gut anfühlen müssten – damit man nicht irgendwann wütend darüber ist und bereut, dass man sie aus Befangenheit gebracht und wertvolle Lebenszeit damit verschwendet hat.

Lass‘ Dich also möglichst nie von Menschen missbrauchen, die mit Deiner Angst – vor allem vor einer zukünftigen Entwicklung, also mit Prophezeiungen – spielen.
Und lass‘ Dich aktuell bitte nicht von Deinen eigenen Ängsten – oder Deiner Wut darüber – beherrschen, wenn Du anderen Menschen gegenüber trittst, die Dir gar nichts getan haben oder Dir antun wollen; sondern einfach „nur“ frei leben, zu Wort kommen, also gehört werden und demokratisch mitbestimmten möchten, welche Maßnahmen PolitikerInnen treffen oder welche ExpertInnen sie sich dazu zu Rate ziehen. Nicht die missbrauchen Dein Vertrauen, sind Deine Feinde oder eine Gefahr für Dein menschliches Leben, die Mitsprache-, Bürger- und Menschenrechte fordern, sondern die, die Dir über Deinen Kopf hinweg Deine Rechte aberkennen und dann nur gegen Gegenleistung wieder zurückgeben wollen.
Vielleicht ist es sogar an der Zeit, dass Du Dir mit anderen zusammen auf der Straße Gehör verschaffst und laut und offen auszusprichst, dass Du das – jetzt endlich oder eigentlich schon lange – verstanden hast und dass es Dir jetzt damit reicht, von anderen benutzt und in Systemen missbraucht zu werden, die – entgegen der Behauptung – nicht dem Gemeinwohl, sondern in erster Linie denen nützen, die den Geldfluss darin zu ihren Gunsten steuern können.

Ich finde, es ist längst Zeit, dem gegenseitigen Missbrauch auf dieser Welt nicht weiter nur mit Wegschauen, Mitleid, Strafen und (Gegen-)Gewalt, sondern mit mehr Verständnis, und allen Betroffenen mit Mitgefühl, Respekt oder sogar Liebe zu begegnen; und mit dem Ziel, ihn zukünftig möglichst zu verhindern oder ganz abzuschaffen.

P.s.: Heute Morgen wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass „ARMUT“ eine verdrehte, vielleicht missbrauchte Buchstabenkombination des Wortes „TRAUM“ ist. Ich habe tatsächlich den Eindruck, dass sich vor allem die Menschen arm und bemitleidenswert fühlen, deren Träume und Vorstellungen so weltfremd sind oder waren, dass sie sie nie verfolgen oder leben konnten. Träume sind eben in erster Linie Träume – damit man sie verwirklichen kann, muss man sie sich auch vorstellen können. Dazu muss man wach sein, sich die Realität anschauen und bewusst entscheiden, sich nicht einfach zu ihrem „Opfer“ machen zu lassen, sondern kreativ zu werden!

 

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Dank für das Foto gebührt Susan Yin (auf Unsplash)!

 

Weißt Du, wohin die Fahrt geht?

Wenn Du nicht weiter weißt, dann schau‘ in die Vergangenheit!

Auf der Erde, genauso wie im Weltall, herrschen Muster und Wiederholungen, in meinen Augen Naturgesetzmäßigkeiten oder Spielregeln, denen das Leben und daher auch alle Lebewesen unterworfen sind, solange sie leben wollen.

Eine Regel ist die, dass wir untrennbar mit denen verbunden sind, von denen wir abstammen; dass wir mit bestimmten Talenten oder Eigentümlichkeiten und Eigenheiten, Möglichkeiten, auf die Welt kommen, die wir ererbt haben, die wir aber auch bewusst anders einsetzen können als die vor uns das getan haben.
Wenn Eltern und Großeltern – aufgrund äußerer Umstände – nicht das „Beste“ aus dem machen konnten, was sie von Natur aus gut beherrschten, was ihnen Spaß machte, was ihnen einfach lag und womit sie andere Menschen begeistern oder ihnen helfen konnten, ist es für Kinder schwer, daraus bzw. von ihnen zu lernen und dadurch ihren eigenen Lebensweg zu finden, ein „gutes“ Leben“ zu führen, das ihnen von Natur aus vorgezeichnet wurde.
Ich sage bewusst nur „vorgezeichnet“. Denn was wir daraus machen (können), ist eine bewusste Entscheidung, je nachdem, wie viel Mut, Geduld und Ausdauer wir dafür aufwenden wollen. Auch Menschen, die sich wenig Mühe machen, die sich wenig Zeit nehmen herauszufinden, wohin ihr Weg sie führen soll, die lieber die Möglichkeiten nutzen, die sich ihnen bieten als nach ganz neuen zu suchen, werden irgendwo enden. Wo das sein wird, lässt sich an der eigenen Familiengeschichte, an den eingefahrenen Bahnen ablesen bzw. an den Menschen, die in ihrem Leben stur Familientraditionen gefolgt sind oder die versucht haben, ihnen zu folgen, ohne dass sie selbst dabei glücklich waren, ohne daraus also ihren eigenen, ganz individuellen, besonderen Weg gemacht zu haben.

Es kann Spaß machen, sein Leben lang Achterbahn zu fahren. Es ist bequem, sich fahren zu lassen, weil Du dann auch mehr Platz für die vielen Dinge hast, die Dir auf dem Weg begegnen oder von anderen angeboten werden und die Du gerne mitnehmen, aber gar nicht selbst tragen willst. Vielleicht sehen manche oder auch viele Menschen das als die beste Lösung für ihr eigenes Leben an.
Ich nehme mir lieber die Zeit, einen Fuß vor den anderen zu setzen; auch wenn die Richtung vorgegeben ist, selbst die Geschwindigkeit zu bestimmen und auch nicht alles mitzunehmen, was mir dabei angeboten wird, vor allem, wenn ich das gar nicht gebrauchen kann oder verantworten will, und meinen eigenen, individuellen, vielleicht ganz neuen Weg zu gehen, auch wenn ich nicht weiß, wo bzw. wann der enden wird.

P.s.: Ich bin überzeugt, dass deshalb „einfaches“ Laufen das vielleicht sinnvollste Bewegungsprogramm für Lebewesen mit Beinen und ohne Flügel ist: mal langsam, um genug Zeit zu haben, sich den Weg und die Umgebung genau anzuschauen, aber auch mal schnell, um zu wissen, wie lange man durchhält, immer noch einen Schritt nach dem anderen zu machen, ohne dass einem die Luft ausgeht.

P.p.s.: Für Menschen, die gar keine Ahnen im Ausland haben macht es wenig Sinn, immer wieder in der Ferne nach dem eigenen Lebensglück zu suchen, zumindest solange sie sich noch nicht mit der eigenen Vergangenheit auseinandergesetzt haben.

P.p.s.: Den reichsten und mächtigsten Menschen der Welt fällt es vermutlich am schwersten, mit ihren Familientraditionen zu brechen und aufzuhören, ihren Einfluss und ihr (Erb-)Vermögen, das – wie geschichtlich leicht nachvollziehbar – irgendwann auf „unehrlicher Arbeit“ oder Aneignung aufgebaut, also mit Betrug, auch beim „Glücksspiel“, Korruption oder Erpressung, im Grunde mit der Ausbeutung oder Enteignung anderer Menschen angehäuft wurde, noch weiter steigern oder zumindest nicht an die Menschen zurückgeben zu wollen, deren Armut sie (mit-)verursacht haben. Je mehr materielle Güter Menschen besitzen, umso schwerer für sie ist, diese loszulassen; vor allem, wenn gleichzeitig eine innere Stärke, ein Bewusstsein dafür, fehlt, dass jedem Menschen von Natur aus dasselbe zusteht, aber nicht alle die gleichen Voraussetzungen mitbringen und Möglichkeiten haben (wollen). Ich habe mein Leben lang versucht, ihre (Macht- und Gewalt-)“Spielchen“ möglichst nicht mitzuspielen, Konkurrenzkömpfe und unlautere Wettbewerbe unter Menschen, vor allem aber auch in Unternehmen und der Industrie, zu boykottieren – das ist jetzt nicht mehr genug. Ich weiß weiterhin, wohin ich gehen will. Du auch?

 

P.p.p.s.: Wer immer noch denkt, er wäre politisch nicht aktiv oder noch nie gewesen; könnte sich selbst einmal fragen, ob die eigene Inaktivität nicht dazu geführt hat, dass die Welt heute genauso ist, wie sie ist. Politisch sein und die Welt mitgestalten oder verändern zu wollen beginnt immer im eignen Kopf und zeigt sich in dem, was wir sagen, was wir konsumieren und wie wir handeln. Den wenigsten Menschen ist vermutlich bewusst, welche politischen Statements sie in meinen Augen abgeben. Ich sehe bestimmt nicht alles in dieser Welt; aber ich sehe das und diejenigen, die mir etwas oder sogar sehr viel bedeuten,

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Dank für das Foto gebührt Justin (auf Unsplash)!