Übe Gelassenheit!

Menschen, die (noch) nicht verstehen (können/wollen), was der/die jeweils andere verstanden hast, bezeichnen sich gerne gegenseitig als „LeugnerInnen“ der Realität

Ich weiß, ich wollte eigentlich „naturnäher“ schreiben – aber da ich mich zur natürlichen Säugetierart Homo sapiens zähle, ist alles, was mich in meinem Leben beschäftigt, im Grunde auch naturnah. Es gibt nur heute immer mehr Menschen, die ihre Verbindung zur Natur, ihre Abhängigkeit von ihr, leugnen und stattdessen versuchen, sich von ihr zu befreien, also unabhängig zu machen, sie zu unterdrücken und damit auch sich selbst zu beherrschen.
Viel Glück, kann ich dabei nur wünschen; weil ich überzeugt bin, dass Menschen davon früher oder später unglücklich und oft auch krank werden, wenn sie nicht genug Menschen um sich haben oder kaufen können, die sie immer wieder aufpäppeln.

Ich persönlich lasse mich immer weniger von Menschen aus der Ruhe bringen, die in meinen Augen kaum etwas oder rein gar nichts von Biologie und dem Leben auf der Erde verstanden haben und denken, sie wüssten etwas über die Gesetze und Regeln, an die man sich halten muss, um gut – möglichst gesund und glücklich – durchs Leben zu kommen, nur weil sie ihre eigenen Lebenserfahrungen gemacht, ein bestimmtes Alter erreicht oder etwas „Lebensnahes“ studiert haben.
Mich erschreckt immer wieder, wie mechanisch und statisch selbst viele BiologInnen Lebewesen oder Lebensräume, Ökosysteme, betrachten – wie tote Materie.

Ich bin überzeugt, dass es Menschen gibt, die ihren eigenen Lebensfaden durchtrennt haben, die Verbindung zu sich selbst, zu ihrer Lebensfreude und ihren Selbstheilungskräften – entweder „freiwillig“, weil sie keinen Sinn mehr darin erkannt haben, weiter an ihm zu hängen und dabei zu leiden, – denn Leben bedeutet auch Leid – oder weil sie irgendwann – denn jedes Kind hat noch die Verbindung zum ursprünglichen Leben und hängt, vielleicht ja mit seinem Nabel, auch mit dem Rest der Welt zusammen – mit Gewalt von ihrem Umfeld, von anderen wenig lebendigen Menschen, die ich sogar als Untote bezeichnen würde, dazu gezwungen wurden, also zu schwach waren, sich dagegen zu wehren.
Angst, Hilflosigkeit und Ohnmachtsgefühle machen nicht immer nur traurig und verzweifelt, sie können auch wütend und grausam machen, und sie können leider auch dazu führen, dass Menschen, die das nicht erkennen, diesen Teufelskreis nicht durchbrechen, weiterhin Menschen zu gefühlsarmen oder -toten Wesen machen, die sich nicht mehr als lebendige Wesen, als Lebewesen, erkennen.

Ich persönlich verzweifle gerade ein bisschen daran, dass sich immer noch so viele Menschen, – obwohl es nicht nur für mich schon ein Jahr lang soooooo offensichtlich ist, dass gezielt Angst vor einem Virus geschürt wird, das seit jeher mit uns, also auch in uns, lebt – Menschen, die mir am Herzen liegen, sich mit immer abstruseren Verordnungen abfinden, sie sogar so verteidigen, dass sie Menschen, die sie selbst lieben, verletzen oder verstoßen und aus ihrem Leben verbannen.
Aber ich lasse den Schmerz zu. Ich weine oft, weil ich danach wieder klarer sehen kann.
Ich weiß nach etlichen Jahren Wut in vielen Natur- und Tierschutzangelegenheiten und 12 Monaten Übung in Sachen Corona-Berichterstattung, dass ich nichts verdrängen kann, ohne dass es mich krank machen würde. Also lerne ich lieber, das gelassener zu ertragen, was mich traurig und wütend macht.
Ich kann immer besser akzeptieren, also gelassener hinnehmen, dass nicht alle Menschen Informationen von mir haben wollen, die sie für ein gesundes – oder tier- und umweltfreundliches – Leben bräuchten. Ich weiß heute, weil ich es sehen kann oder es mir Menschen ganz klipp und klar sagen, dass sie lieber einfach so lange wie möglich so leben wollen, wie sie es nun einmal wollen, auch wenn ihr Lebensstil längst zum Tod verurteilt ist oder sie selbst krank macht, weil er sie zu sehr vom Leben abschottet.
Auch Sarkasmus ist eine Art, Mitgefühl auszudrücken, so dass sich sogar darüber lächeln lässt, dass gerade die Menschen, die die größte Angst vor dem Sterben und dem Tod haben, Menschen vertrauen, die selbst überhaupt keine Ahnung von Leben und Tod haben – weil sie keines von beiden überhaupt (noch) nah genug an sich heran lassen, um sich damit zu beschäftigen.

Tödliche Unfälle passieren aus Unachtsamkeit; tödliche Krankheiten zeigen an, dass ein Organismus oder eine ganze Population gehörig in Schieflage geraten ist und dringender Handlungsbedarf – nämlich eine neue Ressourcenverteilung, mehr Fürsorge und Unterstützung oder Entspannung und Erholung – herrscht.
Beides ließe sich zukünftig verhindern – allerdings weder mit Medikamenten behandeln noch mit Impfungen vorbeugen. Wer (sich) im Leben zu häufig vorbeugt, darf sich am Ende nicht wundern, wenn er/sie sich eher früh als spät dem Leben beugen muss und zu den Opfern eines Unfalls, einer Krankheit oder Krise gehört…

Ich versuche lieber, jeden Tag aufzustehen und mein Bestes zu geben, das tun, was ich in meiner Macht und meinem Einflussbereich liegt, auch wenn das – ironischerweise gleichzeitig – viel weniger und viel mehr ist, als ich gerne tun würde. Ich versuche, die Balance dazwischen zu halten und mich vor allem nicht von denen beirren zu lassen, die überhaupt nicht wissen, was ich gerne tue oder tun würde, weil ich es gelernt habe oder gut kann.

Ich habe gelernt, warum nicht alle Menschen gleich sind, obwohl sie alle zu einer Art gehören und im Prinzip gleich funktionieren.
Ich weiß, dass Menschen die Welt aufgrund ihrer Lebenserfahrungen unterschiedlich wahrnehmen; dass sie unterschiedliche Vorstellungen von Raum und Zeit haben und dass die sich je nach Situation ändern können.
Ich weiß, dass das vielen Menschen nicht bewusst ist.
Ich weiß, dass es mir viel zu lange dauert, bis sich verfügbare Informationen in einer Welt von 8 Milliarden Menschen verbreitet haben.
Ich weiß, dass viele sterben werden, bevor sich ein „neues Weltbild“ überall herumgesprochen hat und allen klar ist, wie albern das vorherige war.
Ich weiß auch, dass selbst viele Menschen, die es ins Fernsehen oder andere Medien geschafft haben und dort gerne ihre persönlichen Meinungen kundtun, um sie am Liebsten zum Maß aller Dinge zu machen – darunter auch einige HeldInnen meiner Jugend, die sich gerade als Gesundheits-ExpertInnen oder PolitikerInnen aufspielen„, aber vermutlich keine Prüfung in Gesundheitsfragen oder Gesetzgebung bestehen würden.
Ich weiß, dass manche Menschen nur offen und ehrlich reden, wenn man ihnen versichert, dass ihnen dann nichts passiert, oder wenn die Kamera gerade nicht läuft.

Ich weiß, dass vieles in diesem Leben zum Heulen ist.
Es ist ein Trauerspiel, wenn man selbst verstanden hat, wie und warum sich Menschen im Kreise drehen; aber nicht, wie man sie dort heraus holen kann, weil sie nicht bereit zum Zuhören sind oder einfach nur Menschen zuhören wollen, die dieses Ringelreih-Spiel selbst mitspielen oder davon profitieren, dass andere es tun, weil sie vielleicht darauf gewettet haben, wer als erste/r ausscheidet.
Aber es wird nicht dadurch besser, dass man sich die Tränen verkneift oder Augen und Ohren davor verschließt.

Ich persönlich werde weiter Gelassenheit darin üben, Menschen das Leben und die, also ihre eigene, Realität zu erklären, die äußere Welt, genauso wie die „geistige Welt in ihrem Inneren“.
Eine besondere Herausforderung stellen für mich als LebenswissenschaftlerIn natürlich die (Un-)Gläubigen, meist „LeugnerInnen“ ihrer eigenen Abwehr- und Selbstheilungskräfte oder Möglichkeiten, die ihr Leben lang nach einem Gott und Erlöser Ausschau halten, der ihnen eines Tages zu Hilfe eilen wird, obwohl oder weil ja schon in der Bibel steht, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat.
(Ich habe die Ahnung, dass sie bis in alle Ewigkeit auf jemanden warten werden, der – nachdem, was mit dem Letzten passiert ist, von dem behauptet wurde, er sei das Fleisch Gottes – sich freiwillig und mit gutem Gewissen als alleinige/r VertreterIn einer göttlichen Macht zu erkennen geben würde.)

P.s.: Ich bin heute zum Beispiel auch überzeugt, dass Übermut ein Unwort ist, das sich ängstliche Menschen aus ihrer Perspektive haben einfallen lassen, um Mut schlecht zu reden. Die größten UnruhestifterInnen sind deshalb auch nicht die Tollkühnen, die meist wenige Anhänger für ihre selbstmörderisch anmutenden Ideen finden, sondern die Angsterfüllten, die versuchen, andere von ihren Ideen abzuhalten. Sie richten oft großen Schäden damit an.

P.p.s.: Aus Angst vor Bestrafungen nicht auf das Recht zu bestehen, die eigene Gesundheit nicht mit einer Mundnasenmaske zu gefährden und zum eigenen Glück unbegrenzt Freunde und Familienangehörige treffen zu dürfen, ist in meinen Augen gleichzeitig erbärmlicher und gefährlicher als die Angst davor, bei Zuwiderhandlungen feststellen zu müssen, dass man nicht mehr in einer Demokratie lebt, in der noch das Grundgesetz oder zumindest und Menschenrechte gelten.

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Dank für das Bild gebührt dem- oder derjenigen, der oder die es entworfen hat! Ich habe es leider ohne weitere Anhaltspunkte schon vor einer ganzen Weilen zugeschickt bekommen.

 

Sauberkeit und Ordnung sind nicht generell gesund

Dein inneres Strahlen dabei ist wichtiger!

Heute ist bei mir Fensterputzen angesagt – weil laut Mondkalender ein Lufttag ist, und weil die Scheiben sich an diesen Tagen wie von alleine reinigen sollen, wenn man ihnen dabei nur ein bisschen hilft.

Nein, so einfach ist es leider nicht; aber ich brauche einen Anlass, um Fenster zu putzen – denn mir macht Dreck nicht so schnell schlechte Laune, weil ich ihn leicht ignorieren kann: damit, dass es ein bisschen schummriger in der Wohnung ist und nicht jeder einfach zu uns herein schauen kann, kann ich mich gut abfinden, und wenn ich etwas von Nachbarn wissen möchte, also was sie zu etwas denken, dann frage ich sie.
Wenn ich klare Sicht haben will, kann ich nach draußen gehen; da bin ich im Prinzip eh viel lieber als in geschlossenen Räumen.

Aber seitdem ich beschlossen habe, mit in einem Haus zu leben, das ich mir auch bis ans Ende meiner Tage als Zuhause vorstellen kann, fällt mir immer mehr auf, wie wichtig es ist, langfristiger zu denken. Wenn man für eine gewisse Zeit in einer Wohnung lebt, aber weiß, dass man dort nicht für alle Ewigkeit bleiben möchte, macht man sich wenig – wie man beim Auszug manchmal feststellen muss, vielleicht auch zu wenige – Gedanken darüber, auch die Teile in Ordnung zu halten, die man selten zu Gesicht bekommt, die aber beim Auszug zurückbleiben, wie zum Beispiel diverseste Schrank-und Zimmerecken oder Fenster-Innenrahmen.

Ich kann mir vorstellen, dass es manche Menschen krank macht, immer wieder feststellen zu müssen, dass sich auch an Stellen innerhalb von Wohnräumen Schmutz ansammelt, ohne dass sie direkt dafür verantwortlich sind.
Wenn ich Dreck mache und Unordnung anrichte, bin ich auch gerne bereit, ihn hinterher zu entfernen.
Aber zu Staub, Luftfeuchtigkeit, Kalk und Fettablagerungen auf Oberflächen trage ich nur indirekt und nicht unbedingt gleich sichtbar bei.
„Leider“ mache ich besonders in der Küche viel selbst, so dass dort ständig viel Geschirr und diverse Küchenhilfen, aber auch Bratfett oder Mehlstaub in Umlauf gebracht werden.
Ich, als Mensch, der weiß, dass auch das Chaos bestimmten Regeln folgt, lässt sich nicht so schnell von Unordnung aus der Fassung bringen. Wenn mir allerdings irgendwann auffällt „Oh, das sieht jetzt langsam auch für meine Augen nicht mehr schön aus“, reicht es leider meistens nicht, mit warmem Wasser und einem Lappen darüber zu wischen.
Dann fängt das schwierige Unterfangen für mich als Öko und Gesundheitsforscherin an, möglichst gesundheits- und umweltfreundlich für Sauberkeit zu sorgen.
Leider bin ich unter Menschen aufgewachsen, die Putzen eher als Übel denn als notwendig für den Erhalt der Räume, in denen sie sich wohl fühlen, angesehen haben und von denen ich wenig über altbewährte, ressourcenarme, aber (vorbereitungs)zeit- oder kraftaufwendige Hausmittel und Hausfrauentricks gelernt habe. Dank neuer Entwicklungen und Werbung gab es immer mehr effektive und trotzdem umweltfreundliche Produkte, die das Leben so viel einfacher und den anstrengenden Hausputz mit viel körperlichem Einsatz zu einer leichten Übung gemacht haben.

Der größte Teil von Haushaltsprodukte ist reines Gift, nicht nur in meinen Augen, sondern auch für unseren menschlichen Organismus und viele andere Lebewesen. Die Natur ist nicht dazu gemacht, jederzeit möglichst sauber auszusehen und dafür Putzmittel zum Einsatz zu bringen, die nur einseitigen Nutzen und viel Schaden mit sich bringen – sie reinigt sich selbst umweltfreundlich: Lebewesen putzen sich und die „Räume“, in denen sie leben, soweit es für ihr Leben notwendig ist, mit Hand- oder Zungen- oder ganzem körperlichen Einsatz; mit Hilfe von Wasser, Erden oder Gesteinen, Feuer oder Luft. Ich habe noch kein Lebewesen beobachten können, das beim Putzen nicht so aussah, als würde es das mit Begeisterung tun und als wäre es hinterher nicht stolz oder zufrieden mit sich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eines davon mit Grauen daran denkt, das bald wieder tun zu müssen.

Ich bin überzeugt, dass alle freien Lebewesen, also alle außer den domestizierten und den Menschen das, was sie tun müssen, um zu (über-)leben, mit Freude und Begeisterung tun.
Ich bin nicht begeistert davon, sauber machen zu müssen; aber ich erkenne den Sinn darin, die Dinge, an denen ich Freude habe, möglichst sauber und in Ordnung zu halten, wenn ich sie auf lange Zeit erhalten möchte – nicht nur, weil sie irgendwann zu unansehnlich aussehen, sondern weil einige, wie Dichtungen, einfach irgendwann ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen können, wenn Staub oder andere Ablagerungen sie daran hindern.
Ich erkenne außerdem den Sinn darin, mir Zeit dafür zu nehmen bzw. sinnvoll zu planen, wenn ich möglichst umwelt- und kräfteschonend unser Haus sauber und auch mich dabei einigermaßen strahlend halten möchte.

Deshalb zurück zum Lufttag bzw. Mondkalender: Ich habe festgestellt, dass es Zeitpunkte gibt, an denen Dinge einfach überhaupt keinen Spaß machen wollen, weil so ziemlich alles schief läuft; und ich habe gelernt, dass bestimmte Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsverhältnisse zum Fensterputzen ziemlich ungeeignet sind, weil Schlieren dann so gut wie unvermeidbar sind. Also: Lufttage! Eigentlich sind die Wassertage im abnehmenden Mond eher zum Putzen geeignet, so dass ich noch unsicher bin, ob ich die Komplett-Grundreinigung bis in den Außenrahmen lieber noch zwei Tage aufschiebe …
Aber ich weiß, wie froh ich sein werde, wenn ich wenigstens schon mal angefangen habe. Ich weiß, dass es Dinge gibt, mit denen man nie fertig sein wird, weil sie einfach immer wieder sein müssen. Also kann ich mir die schlechte Laune deshalb auch sparen und mich über die körperliche Abwechslung freuen; mit ein bisschen unterhaltender Musik lässt sich vielleicht sogar eine Choreografie draus machen?

Ich glaube, mit ein bisschen mehr Kreativität wären viele Häuser und Wohnungen vielleicht nicht unbedingt sauberer oder ordentlicher; aber die Menschen darin bestimmt glücklicher und gesünder.
Lass‘ mich wissen, wenn Du kreative Ideen für mich hast, richtig dreckige Fenster möglichst schnell und umweltfreundlich, also möglichst ungiftig, (ab)wasser- und andere Ressourcen sparend, sauber zu kriegen! 😉

P.s.: Ich arbeite schon mit Natron, Soda und Essig, bin aber überzeugt, dass es noch viele Handkniffe oder hilfreiche Werkzeuge und nachvollziehbarere Tipps zum „richtige Zeitpunkt“ als den Blick in den Mondkalender gibt, die Reinigungsarbeiten erleichtern – verrate sie bitte, wenn Du welche hast!

P.p.s.: Hat sich außer mir und wenigen anderen noch niemand gefragt, wer – ohne es je öffentlich zur Debatte zu stellen und demokratisch darüber abstimmen zu lassen – eigentlich festgelegt hat, dass wir uns ordentlich verhalten, Abstände zu Menschen, die wir lieben, einhalten, Masken tragen und uns ohne Krankheitssymptome in Quarantäne begeben müssen, wenn wir das nicht wollen, weil wir keinen Sinn darin sehen? Aber ich weiß zum Glück auch, dass Bußgelder meist schnell fallengelassen werden, wenn man sich um seine eigene Gesundheit und das seiner Lieben sorgt und bereit ist, dafür einzustehen, sich also informiert und weiß, welche Rückfragen und -forderungen man als BürgerIn eines Staates stellen darf, der sich (noch) Demokratie nennt.

 

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Dank für das Foto gebührt Anton (auf Unsplash)!

Leben und leben lassen – alles zu seiner Zeit oder ihrem Platz

Mein zukünftiges Wild-Nutzgartenprojekt

Ich habe in meinem Leben gelernt, dass es sich für mich nicht rechnet, um alles zu kämpfen, was ich eigentlich gerne hätte.
Für mich sind viele Kosten – sei es Geld oder Energie, manchmal auch Zeit – oder Kollateralschäden für andere bei näherer Betrachtung entweder zu hoch oder der Nutzen für mich zu gering, als dass ich alles, was ich vielleicht anfänglich für erstrebenswert halte, auch lange weiter verfolge.
Das Leben bietet einfach zu viele andere Möglichkeiten.

Aber es gibt natürlich so einiges, was mir wirklich wichtig ist, was mir am Herzen liegt, für das ich bereit bin, so gut wie alles in Kauf zu nehmen. Aber mein Herz gehört nicht allein den Menschen oder Tieren, und schon gar nicht allein ein paar einzelnen unter ihnen.
Das macht mir das Leben nicht gerade einfach; denn: Ich kann es nicht allen Recht machen und schon gar nicht kann ich alle vor Leid und Tod retten, also am Leben erhalten und für sie sorgen.
Ich muss Entscheidungen treffen in meinem Leben; viele, die mir heute – nach 44 Jahren Leben auf dieser Erde – leicht fallen und immer wieder auch schmerzhafte.

Auch wenn die Natur im Grunde ein Paradies ist – das Leben an sich kostet niemanden etwas: alle dürfen kostenlos atmen, können kostenlos Regen- oder Quellwasser trinken, sich kostenlos von dem ernähren und das nutzen, was die Natur so bietet …

Hier hört das Paradies für diejenigen auf, die das, was sich anderen geradezu anbietet, mit viel Liebe und Herzblut oder körperlicher Anstrengung und viel Zeitaufwand produziert haben, um selbst damit über- oder davon leben zu können.
Hier hört das Paradies für diejenigen auf, die sich nicht wehren (können), wenn man ihnen das, was sie selbst zum (Über-)Leben brauchen, wegnimmt.

In meinen Augen gehen viele Menschen schon sehr lange viel zu weit damit, was sie allein für sich beanspruchen, also damit anderen wegnehmen, mit denen sie nicht teilen wollen.
Ich möchte den Platz, den ich beanspruche, auch gerne mit anderen teilen, solange ich notfalls auch einmal ein Plätzchen für mich finde, an dem ich meine Ruhe haben kann. Aber dafür brauche ich nicht viel Platz. Dazu reicht es mir, wenn ich in die Natur gehen oder bei schlechtem Wetter mit geschlossenen Augen allein in einen kleinen Raum setzen kann. Allein sein mit sich selbst sein, indem sie die Augen schließen und Ruhe finden können Menschen von klein an eigentlich fast überall – wenn es ihnen nicht ausgetrieben wurde, sie es sich unbewusst neu angewöhnt oder mit Bewusstseinsübungen antrainiert haben.

Deshalb brauche ich auch keinen Garten, in dem ich mich erholen und zur Ruhe kommen kann, der einfach nur hübsch aussieht oder in dem ich nach meinen Wünschen anpflanze, was außer mir so gut wie niemandem etwas nützt.
Ich brauche möglichst viel Natur in meinem Leben – auch wenn Natur nicht immer nur schön für meine Augen aussieht.
Ich möchte mich möglichst natürlich ernähren – auch wenn ich weiß, dass unsere Gartenfläche dazu nicht ausreichen wird, wenn ich einfach das sein lasse, was von Natur aus dort wächst, um meine täglich benötigte Kalorienzufuhr zu sichern.

Ich muss deshalb Kompromisse für mich und viele andere Arten von Lebewesen finden, mit denen ich leben will und guten Gewissens leben kann.
Deshalb sammle ich fleißig Informationen, Argumente und Gegenargumente, für mich und meine Herzensangelegenheiten, also auch für die vielen anderen Bedürfnisse, die ich berücksichtigen möchte.

Für mich gibt es gewichtige Argumente, unseren Garten möglichst anti-autoritär, also naturnah und biodivers zu gestalten; mit möglichst vielen blühenden Wildkräutern und -gemüsen. Ich weiß, dass Ökosysteme auf Dauer nur gut alleine – ohne dass man eingreifen und nachkorrigieren muss, damit sie nicht komplett zusammenbrechen – funktionieren können, wenn möglicht viele unterschiedliche Arten an ihnen beteiligt sind, sich also nicht wenige zu stark ausbreiten und andere nicht einmal das kleinste Plätzchen zum Leben finden.

Für mich gibt es gewichtige Argumente, möglichst viele Kalorien aus möglichst vielen unterschiedlichen Gemüsepflanzen und Früchten zu gewinnen; ich möchte mir den Gang zum (Super-)Markt oder Lebensmittelladen so oft wie möglich ersparen, weil es selbst dort für mich immer schwieriger wird, etwas zu finden, was produziert wurde, wie ich mir das wünschen würde.

Für mich gibt es gewichtige Argumente, dass ich mich wohl bei der Gartenarbeit fühle; dass es dort also sowohl schön als auch übersichtlich für mich ist; ich mag die natürliche Ordnung der Natur, das, wie Dinge sich von Natur aus ordnen, wenn man ihnen nur genug Zeit gibt.
Leider behindern sich meine Argumente an einigen Stellen gegenseitig, so dass ich immer wieder neu abwägen muss, was mir gerade wichtiger ist.

Momentan ist mir wichtig, möglichst wenig einkaufen gehen zu müssen – weil mir Menschen, die sich Masken vor ihren Mund und ihre Nase setzen, weil ihnen das jemand, den sie nicht einmal persönlich kennen, mit fadenscheinigen Argumenten verordnet hat.
Momentan ist mir wichtig, meine Lebensmittelversorgung möglichst unabhängig vom Gang zu Lebensmittelhändlern zu machen, die mir nicht einmal sagen können, wo und wie das, was sie verkaufen, eigentlich genau produziert wurde.
Momentan ist mir wichtig, auf Erfahrungen von Menschen zurückgreifen zu können, die selbst naturnah und nach möglichst ökologisch-biologischen Richtlinien (nicht nur denen, die zu gesetzlichen Vorgaben gemacht wurden)

Ich habe selbst in den letzten beiden Jahren eigene, schöne Erfahrungen machen und Ernteerträge genießen dürfen, aber auch schmerzhafte Verluste aufgrund eigener Nachlässigkeit eingestehen müssen.
Wir haben uns jetzt zwei Jahre Zeit gelassen, aus Rasen eine Anbaufläche zu schaffen, Beete und eine große Kompostfläche anzulegen, eine Wildwiese entstehen zu lassen, ein Regenwasser-Sammelsystem zu entwickeln, ein Erdgewächshaus, Ruhe- und Gemeinschaftszonen und einen Brunnen in Erwägung zu ziehen oder fest zu planen.
Ich habe mir Zeit genommen, um zu beobachten und so wenig wie möglich einzugreifen, um zu wissen, wo ich ab jetzt härter durchgreifen muss, wenn ich nicht zulassen möchte, dass sich einige Arten immer wieder an denselben Stellen zu stark oder immer weiter ausbreiten.

Ich bin Lebenswissenschaftlerin und ich kann recherchieren, weiß also, wo ich Informationen finde, die ich brauche. Ich weiß schon, vor allem Dank vielfältiger, zum Teil auch schon sehr alter Literatur und toller Menschen, die sich für Wildpflanzen- und Naturgärtenprojekte engagieren, welche Pflanzen welche Standorte bevorzugen – welche Böden, welche Nährstoffe, wie viel Sonne oder Schatten sie brauchen. Ich weiß, welche sich gerne selbst aussäen, welche sich lieber über ihre Wurzeln ausbreiten und welchen ich immer wieder einen eigenen Platz bieten muss, um sie von Hand anzupflanzen. Ich weiß, welche Pflanzen sich gut miteinander „vertragen“, welche sich aufgrund ihrer Inhaltsstoffe gegenseitig Schädlinge vom Hals halten und welche sich gegenseitig im Wachstum behindern. Ich weiß, dass vor allem „neue“ Sorten, die viele Erträge versprechen, für mich Mogelpackungen sind, weil sie – wie die industriell hochgezüchteten Tierarten – zu stark auf das Wachstum einzelner Organe gezüchtet wurden und zu wenig auf Gesundheit des gesamten Organismus.

Ich kann also aktiv dafür sorgen, dass sich die Arten, die sich gerne vordrängeln und ungehemmt ausbreiten, an bestimmte Grenzen halten.
Ich kann darauf achten, dass die, die besondere Ansprüche haben, die Zeit und Unterstützung zum Wachsen und für ihre Entwicklung brauchen, sie von mir bekommen.
Ich kann ein Auge haben auf alle Anzeichen, auch „Schädlinge“, die darauf hinweisen, dass Pflanzen geschwächt sind, ihnen also etwas fehlt oder sie an ihrem Standort zu viel Stress ausgesetzt sind.

Ich habe noch kein fertiges Bild unseres Gartens vor Augen; aber ich kann kreativ sein, wenn ich etwas will.
Ich spüre, dass meine Begeisterung dafür mit jedem Tag ein wenig wächst, wenn ich morgens meine etwas 100 Tomatenpflanzen – ich glaube, ich habe schon erwähnt, dass ich ein wenig zu pessimistisch hinsichtlich des Keimungserfolges bzw. auch mit dem Gedanken ausgesät habe, Pflanzen zu verschenken oder zu tauschen – mit Licht und Wasser und Aufmerksamkeit versorge, die ich ihnen in den letzten Jahren noch nicht geschenkt habe.

Liebe wächst zusammen mit Achtsamkeit, dessen bin ich überzeugt. Liebe und Begeisterung sterben, genau wie kleine Pflänzchen, wenn sie vernachlässigt werden, wenn sich Menschen ihrer Anwesenheit zu sicher sind und übersehen, dass sie genährt werden müssen, was wirklich für sie getan werden müsste, weil ihnen etwas Überlebenswichtiges fehlt, sie also immer mehr verkümmern. Auf der anderen Seite kann man auch zu viel auf etwas oder andere achten und dabei anderes oder sich selbst übersehen.
Ich persönlich habe gelernt,

  • dass im Grunde ohnehin jede/r macht, was er/sie möchte und wovon er/sie selbst überzeugt ist – auch wenn er/sie vorher von anderen manipuliert wurde und gegen die eigenen Überzeugungen handelt;
  • dass gar nicht alle dasselbe möchten, weil sie andere Erfahrungen in ihrem Leben gemacht, andere Voraussetzungen und andere Bedürfnisse haben;
  • dass jede/r eigene Lösungen für die Probleme finden kann, die sich ihm/ihr unter bestimmten Lebensbedingungen bieten – je nachdem, was er/sie schon weiß, schon kann, noch lernen oder erreichen möchte und dafür zur Verfügung hat.

Ich weiß, dass es auch schön war, in einer ruhigen, gemütlichen Ecke zu sitzen und einfach auf etwas Grünes schauen zu können. Gegeben hat es mir aber nur solange etwas, solange ich dort auch saß.
Ich weiß, was ich aus unserem Garten machen möchte: Er soll ein Teil unseres Lebens sein, aber nicht nur zu unserem Leben, sondern auch zum Leben möglichst vieler anderer Lebewesen möglichst unterschiedlicher Art – ob Mensch, Tier oder Pflanze – beitragen und die Dinge wieder für etwas oder jemanden nützlich sein, die für mich Überschuss oder Abfall bedeuten .
Und ich weiß zum Glück auch, dass ich kreativ und ausdauernd sein kann, wenn ich etwas erreichen möchte.
Ich bin am richtigen Ort und ich habe Zeit.

P.s.: Ich tue ja seit einem Jahr mein Bestes, um darauf aufmerksam zu machen, dass es in der „Coronakrise“ nicht wirklich um die Gesundheit der Bevölkerung, die vorher schon anfällig für Lungenentzündungen, oder die Entlastung des Gesundheitssystems geht, das vorher schon überlastet war; aber so langsam wird es spannend! Wie lange lassen sich die Menschen wohl noch zurückdrängen, wann ist der Zeitpunkt gekommen, und an welchen Orten wird der politische Widerstand zuerst stark, der sich (noch) für das Leben der Menschen verantwortlich fühlt und nicht einfach zusieht, wie „unsere Mutti“ eine angebliche Virengefahr ausnutzt, um willkürlich – nicht im Interesse ihrer BürgerInnen, sondern im Interesse von Banken und Großkonzernen – dieses Land zu regieren.
Für mich war schon länger klar, dass sie wie viele andere Menschen ihrer Generation erst zufrieden ist und leben kann, wenn andere für sie arbeiten und ihr so ihr Leben ermöglichen. Manche Menschen ertragen – weil sie selbst in ihrem Leben oft unterdrückt und ihre Bedürfnisse übergangen wurden – nicht oder schlecht, andere so leben und arbeiten zu lassen, wie die das selbst gerne möchten, um damit zufrieden leben zu können.
Ich vertraue darauf, dass die Zeit der Kontrollsüchtigen vergehen wird, wenn sie feststellen, dass es sich auch entspannter leben lässt: wenn Menschen nicht mehr versuchen, alles im Leben von groß(kotzig)en Unternehme(rInne)n absichern zu lassen, die schön klingende Sicherheitsversprechungen machen, oder allen nicht vorhandenen Hindernissen oder Gefahren schon vorher aus dem Weg zu gehen versuchen, sondern sich stattdessen lokale Netzwerke aufbauen mit Menschen, die versprechen, sich im Notfall gegenseitig zu helfen, um etwas hin und wieder auch einfach mal darauf ankommen zu lassen, weil man Vertrauen zu diesen Menschen gewonnen hat.

 

Versuch‘ doch mal, Dir Liebe, (Seelen-)Frieden und Gesundheit zu kaufen!

Vielleicht verstehst Du dann, warum es Sinn machen kann, umzudenken und Dein Leben ökologischer, biologischer, statt möglichst ökonomisch zu gestalten

Als tier- und naturliebender Öko, Pazifistin und Gesundheitsforscherin durchs Leben zu gehen, ist in einer Welt nicht einfach, in der wenige Menschen daran glauben, dass es Sinn macht,

  • die Umwelt mit dem eigenen (Konsum-)Verhalten zu schützen („Die größten UmweltverschmutzerInnen sind sowieso andere; was soll das also bringen?“);
  • nicht nur der eigenen Gesundheit zuliebe, sondern aus Umweltschutzgründen anzufangen, auf tierische Produkte in der Ernährung zu verzichten („Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt aber, dass Menschen für eine gesunde Ernährung tierische Fette und Proteine brauchen!“);
  • nicht einfach in Zweckgemeinschaften zu leben, in denen zwar alle Aufgaben zweckmäßig verteilt werden, aber nicht alle Beteiligten Interesse oder Verständnis füraneinander und die Dinge haben, die dem Gemeinwohl dienen sollen, also mit denen sich eigentlich alle wohl fühlen sollten („Man kann eben nicht alle/s verstehen!“);
  • das eigene Glück nicht von anderen Menschen abhängig zu machen oder anderen das eigene Unglück in die Schuhe zu schieben, sondern sich möglichst mit Menschen zusammentun, die Freud‘ und Leid miteinander teilen wollen („Aber ich kann doch nichts dafür, wenn er/sie …!“);
  • Geld möglichst nicht bei großen Banken und Versicherungen oder deren Subunternehmen anzulegen („Was sollen die schon mit Kriegen und Hunger in der Welt zu tun haben?“);
  • etwas über Gesundheit zu lernen und für die eigene Gesundheit zu sorgen und statt Hilfe und Heilung zu suchen bei Menschen in einem Gesundheitssystem, das durch die „Gesundheitspolitik“ zu einem Großunternehmen mit VerkäuferInnen von Gesundheitsprodukten wurde („Man blickt doch sowieso nicht durch – bei all den unterschiedlichen Gesundheitsempfehlungen!“);
  • die Natur nicht als Beispiel für menschliche Wertungen wie „friedlich“ oder „grausam“ heranzuziehen, sondern sie als den Raum erkennen, in dem Leben und Tod, Freude und Trauer, Werden und Vergehen stattfindet („Aber da müssen wir doch eingreifen; das können wir doch nicht so lassen!“);
  • etwas über die Natur zu lernen und sie bewusst wahrzunehmen, um sich in ihr auftanken und erholen zu können statt achtlos durch sie zu reisen oder sie als Sportanlage zu nutzen („Das macht doch keinen Unterschied, solange ich dabei an der frischen Luft bin!“);
  • Umweltgifte, vor allem in Lebensmitteln, neuen Kleidungsstücken und Alltagsprodukten, möglichst zu vermeiden bzw. für ausreichende Entgiftung zu sorgen („Wie soll man die denn erkennen und wie soll das denn überhaupt funktionieren?“);
  • sich gesund, also möglichst natürlich und abwechslungsreich pflanzlich zu ernähren („Was kann man denn dann im Supermarkt überhaupt noch kaufen oder im Restaurant noch essen?“);
  • nicht zu essen, wenn man gar keinen Hunger (mehr) bzw. gar keine Kalorien verbraucht hat („Mein Körper sagt mir aber, dass ich das jetzt brauche!“);
  • nicht unnötig lange zu hungern, wenn der Magen schon knurrt oder eine innere Stimme sagt „Iss‘ mal was“ – und hinterher Fressanfälle riskieren, die sich kaum verhindern lassen, wenn man die Bedürfnisse des eigenen Körpers zu lange ignoriert („Ich weiß auch nicht, warum ich so viel/wenig wiege – an meinem Essverhalten oder ungesundem Essen kann es nicht liegen!“);
  • Sport zu betreiben, um den eigenen Körper stark und beweglich zu halten, nicht, um Leistungen zu erbringen oder Siege zu erringen („Das soll Spaß machen? Wie soll ich mich denn dazu antreiben?“)
  • auch den eigenen Kopf fit zu halten – mit Literatur oder Denkspielen („Ich lese und spiele lieber zur Unterhaltung oder Erholung, da will ich mich nicht mit Themen befassen, über die ich zu viel nachdenken muss!“)
  • nicht nur möglichst viel Informationen im Außen, also bei anderen zu suchen, sondern sich zuerst selbst hinterfragen und dazu in sich hinein zu hören („Ich hab‘ da noch nie eine Stimme gehört oder Antwort bekommen!“);
  • Meditieren zu üben, um zu lernen, mit sich selbst alleine bleiben zu können, ohne dabei, außer zu atmen und dazusitzen, etwas tun zu müssen („Wozu soll Nichtstun denn gut sein, wenn es in dieser Welt so viel zu tun gibt?“);
  • nicht zu viel zu wollen, was man gar nicht gebrauchen kann („Irgendwer freut sich bestimmt irgendwann darüber!“)
  • sein Licht nicht unter den eigenen Scheffel zu stellen, wenn man etwas gut kann und gerne macht („Wozu soll das denn gut sein? Wer soll so was denn gebrauchen können?“).

Ich kann Dir nur so viel sagen:

Wir können nicht in die Zukunft schauen; aber wer mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht, lesen und recherchieren kann und sich für etwas interessiert, also damit auseinandersetzt und beschäftigt, kann vorausahnen, was kommen wird.

Manchmal ist es besser, nichts als zu viel (des Guten) zu tun und dabei Schaden anzurichten.

Es gibt mehr echte, ehrliche wissenschaftliche Beweise und Erklärungen für die unterschiedlichsten Fragestellungen als Du denkst, aber weniger, als Dir – vor allem politisch und medial – weisgemacht werden.

Du kannst alles, was WissenschaftlerInnen erforscht haben, mit Deinem gesunden Menschenverstand nachvollziehen, wenn Du bereit bist, Dir genau anzuhören oder zu lesen, was sie behaupten – gegebenenfalls mit Hilfe von anderen WissenschaftlerInnnen; denn gute WissenschaftlerInnen sind darauf trainiert, Argumentationslücken und „Unsauberkeiten“ in wissenschaftlichen Studien zu entdecken. Wenn Du verstanden hast, worauf Du achten musst, wird Dir selbst niemand mehr einen Bären aufbinden!

Du hast mehr Einfluss und Möglichkeiten als Du denkst – auf Deine eigenes Leben, aber auch auf das Leben anderer Menschen, derer, die Dich lieben, und anderer, denen Du vermutlich nie im Leben begegnen wirst.
Mach‘ was draus! Am besten mit viel Liebe, nicht nur für andere, und Seelenfrieden.
Besser zu früh als zu spät; dann bleibst Du auch (noch) lange glücklich und gesund!

Ich hoffe, Du weißt, dass ich bei Fragen gerne weiterhelfe.

P.s.: Ich „darf“ gerade hautnah miterleben, wie sich Menschen aufgrund der Angst vor EINEM neuen Virus (unter unzähligen) verfeinden oder sogar bis aufs Blut bekämpfen, – dessen direkte Weitergabe gar nicht und das selbst bei Menschen mit Krankheitssysmptomen labordiagnostisch nur als Gensequenzen oder in Form von Antikörpern, also nur indirekt, „nachgewiesen“ werden kann – „nur“ weil es nach Bekanntgabe durch die WHO fast weltweit von den Regierungen und Leitmedien zur lebensbedrohlichen Gefahr für die gesamte Menschheit erkoren wurde. Deshalb bin ich jetzts vollends überzeugt, dass auch Menschen in unserer Vergangenheit eher „an oder mit“ der Pest, Masern, Grippe, … verstorben sind und der Großteil der Toten, vielleicht sogar alle, Opfer von Angst, also  „Kollateralschäden“ waren. Auch bei kriegerischen Eroberungen die Eroberten zu „Opfern von Infektionskrankheiten“ zu erklären, klingt für ErobererInnen schmeichelhafter als „abgeschlachtet“ oder „ihrer Lebensgrundlagen beraubt“.

P.p.s.: Die Sommerzeit hat begonnen und der Mond ist heute Abend voll zu sehen – ich finde, das ist ein guter Zeitpunkt, mit Lebensratschlägen aufzuhören. Ab morgen steht für mich „Welche Gemüse säe bzw. setze ich wann und wo im Garten aus?“ auf dem Plan – nachdem ich in den letzten zwei Jahren wenig geplant, viel beobachtet und wenig („nur“ Erkenntnisse!) geerntet habe.
Ich denke, ich werde bald viel naturnah zu berichten haben.

P.p.p.s.: Meine Sonntagsfrage: Wäre die Welt eine friedlichere, liebevollere und gesündere, wenn wir die größten Unternehm(ung)en der Menschheit sein lassen, einflussreichen GroßunternehmerInnen ihre Macht über uns nehmen und zurückkommen würden zu den Handwerken und anderen Künsten, von denen wir wirklich etwas verstehen oder die wir lernen können, ohne dass wir jemandem schaden; zu denen wir von Natur aus begabt sind, um uns selbst und gegenseitig zu helfen, zu unterhalten, zu schützen – als Menschheit weiterzuentwickeln?

 

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Dank für das Foto gebührt Candice Seplow (auf Unsplash)!

Lass‘ Dich nicht von Menschen manipulieren, die wissen, was Du willst und brauchst!

Es gibt ExpertInnen, die Menschen wie Dich, Deinen Körper und Deine Psyche studiert haben, oder denen Du freiwillig Dein Herz ausgeschüttet, also Deine Ängste und Sehnsüchte offenbart hast

Viele Menschen von heute, die denken, sich nicht mehr damit beschäftigen zu müssen, woher ihre Nahrung kommt, wie man sich ein sicheres Zuhause baut, woher man etwas zum Essen und Wasser bekommt oder wie man Strom produziert und Vorräte anlegt, die einen durchs Jahr und Leben bringen, und Menschen, die nicht einmal wissen, wie sie selbst „funktionieren“, ihr eigener Körper, ihr Gehirn, ihre Psyche, haben die Gefahren ihres modernen, unnatürlichen Lebens überhaupt (noch) nicht durchschaut. Wir sind von Natur aus nicht dazu gemacht, in Zivilisationen zu leben, die ihre eigenen Regeln und Gesetze machen, denen wir uns unterordnen müssen, wenn wir in ihnen (über-)leben wollen, und deren führende Köpfe uns immer wieder – wir Menschen lernen nur durch Wiederholungen – erzählen, ohne sie würde es uns viel schlechter gehen, ohne sie würden wir in der Barbarei leben und Mord und Totschlag herrschen.

Es liegt nicht im Interesse derjenigen, die

  • (Moral-)Politik machen und Menschen mit dem, was sie selbst nur für das Beste halten, versorgen wollen;
  • die natürliche Lebensmittel anbauen oder haltbar gemachte Nahrungsmittel zun Verkauf produzieren;
  • Häuser und Städte zur Selbstverwirklichung ihrer Ideen bauen oder möglichst viele fremde Wohnungen im eigenen Stil einrichten möchten;
  • effektiv für den eigenen Geldbeutel, also möglichst städte- oder länderübergreifend Strom produzieren, (Strom-, Gas- oder Wasser-)Leitungen und Transportwege durchs Land legen, Abwasser reinigen oder Müll abholen und Recyclinganlagen betreiben oder andere Entsorgungswege beschreiten;
  • Menschen für Geld helfen oder behandeln – ihre Krankheitszeichen, ihren Körper, ihre Seele, …, dass die Menschen das zukünftig alles selbstständig machen könn(t)en – weil sie ja sonst niemand für ihre Dienstleistungen bezahlen würde.

Von ihrem Verdienst von Geld und dadurch auch mit Geld – dem Zahlungsmittel, für das man sich alles kaufen kann, was man nicht selbst oder alleine machen kann – lässt sich die Mehrheit der Menschen durchs Leben leiten.
Sie machen es anderen dadurch extrem einfach, sie zu beherrschen. Und sie bemerken es nicht einmal, wenn sie sich nicht damit auseinandergesetzt, diesen „ihren Problemen gestellt“ haben.

Menschen sind nicht zu dumm dafür oder unvernünftig, aber sie sind bequem und handeln oft gegen alle Vernunft, gegen ihr besseres Wissen, ihr Bauchgefühl oder das, was ihr Herz sagt – aus Angst, in unseren modernen Gesellschaft sonst nicht überleben zu können; aus Angst, sonst alleine dazustehen.
Lieber zusammen mit möglichst vielen anderen an den vorgegebenen Regeln zugrunde gehen als sich alleine gegen das zu wehren, was „gesellschaftlich vereinbart“, was „erlaubt“ oder zumindest „nicht verboten“ ist, und dabei Gefahr zu laufen unterzugehen, also dabei zu verhungern, davon fett und krank zu werden oder am plötzlichen Herztod zu sterben.
Das ist das Motto.

Wenn Du Dir einreden lassen willst, die Welt wäre ohne unsere moderne Medizin eine kränkere, ohne unsere Regierungen eine kriegerische und Ressourcen schlechter verteilt, ohne unsere Gesetze und Regeln hätten wir nichts, an dem wir uns orientieren könnten, und ohne unsere Versicherungen wären wir größeren Gefahren ausgesetzt, dann … ja, dann werde ich Dich auch nicht vom Gegenteil überzeugen.
Solange zu wenige den Mut haben, es einfach auszuprobieren, es darauf ankommen zu lassen und Alternativen zu suchen, werden wir es auch nicht wissenschaftlich überprüfen können.

Offenbar sind noch nicht genug Menschen an nicht mehr weiter behandelbaren Krankheiten, in erster Linie Zivilisationserkrankungen wie Krebs, durch Hunger aufgrund von Lebensmittelspekulationen oder zusammengebrochenen Versorgungswegen oder durch Kriege gestorben, für die Regierungen verantwortlich sind, die keine friedlichen Lösungen für Konflikte finden.
Anscheinend wurde im Banken- und Versicherungswesen noch nicht genug betrogen.
Bisher konnten uns Medien und Justiz noch vormachen, sie wären in erster Linie für uns Menschen da, würden im Sinne von BürgerInnen und nicht von Regierungen oder Unternehmen handeln.
Bis jetzt oder sagen wir lieber bis vor „Corona“ …

Vielleicht fällt Dir ja jetzt etwas auf?
Vielleicht fällt Dir auch auf, wie viel Wissen und Macht über Dich Du „freiwillig“ im Laufe Deines Lebens an Regierungen und große Unternehmen – Google, Microsoft, Amazon, Facebook, WhatsApp, … abgegeben hast, wie viel Du ihnen von Dir dargelegt und offenbart hast, einfach nur, weil sie es dafür von Dir haben oder wissen wollten, dass Du ihren Service nutzen darfst.
Und Du glaubst tatsächlich immer noch, die würden sich um Dich sorgen oder etwas extra nur für Dich tun?

Träum‘ weiter.
Oder fang‘ endlich an, Dich nicht weiter an der Nase herumführen zu lassen! Aus einem Hamsterrad der Fremdbestimmung kannst Du aber nur ausbrechen, wenn Du auch weißt, wie Du selbstbestimmt und selbstverantwortlich überleben kannst.
Du musst Dir nur die „richtigen“ Menschen suchen, die Dir auch tatsächlich dabei helfen wollen, das zu tun, die also nicht allein davon leben, dass Du ihr Kunde bzw. ihre Kundin, ihr Angestellter oder ihre Angestellte, ihr folgsamer Anhänger und (Wieder-)Wähler oder ihre folgsame Anhängerin und (Wieder-)Wählerin bleibst.
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Suche!
Ich kann Dir nicht mehr als meine Hilfe anbieten, für die ich aber Deine Mithilfe bei etwas, das ich alleine nicht schaffe oder (mir) leisten kann, erwarte, egal, wie die im Detail aussieht.
Mit mir kann man über alles offen reden, weil ich es manipulativ finde, um den heißen Brei herum zu reden oder bestimmte Themen ganz auszuklammern.

P.s.: Ein sinnvoller erster Schritt ist in meinen Augen, sich von Lebe nur für den Moment/No future/Gott ist tot-Attitüden zu trennen – vielleicht wird Dir dadurch bewusst, dass das, was Du gerade tust, ziemlich wenig dazu beiträgt, dass das Leben für uns alle auch wieder schöner, die Welt vielleicht sogar eine bessere und die Natur gerettet werden kann!

P.p.s.: Als nächstes achte auf das, was Du konsumierst und wo Du einkaufst, welche Unternehmen oder Menschen dahinter stecken. Und dann fang an über sie, ihre GeldgeberInnen und ihre vielfältigen Verflechtungen zu recherchieren! Sorge dafür, dass Du ausreichend mentale Stützen oder Beruhigungsmittel bereit stehen hast!

 

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Dank für das Foto gebührt Erwan Hesry (auf Unsplash)!

Du musst nicht derselben Meinung wie andere sein!

Aber hör‘ auch auf, wütend auf die zu sein oder über die zu lachen, die nicht Deiner Meinung sind!

Ich habe lange Zeit nicht verstanden, warum Menschen es als Angriff gewertet haben, wenn ich ihnen in etwas widersprochen habe. Ich bin selten genau derselben Meinung wie andere. Ich sehe viele Dinge anders. Ich empfinde sie anders.
Heute weiß ich, dass die meisten Menschen Zustimmung brachen, um hinter ihrer Meinung stehen zu können – weil sie zu viel Angst haben, sie alleine zu vertreten. Heute vermute ich, dass diesen Menschen, die wütend auf mich waren, entweder meine Meinung sehr wichtig war, oder sie immer Bestätigung für das brauchen, was sie sagen, weil sie wenig Selbstvertrauen haben.

Ich habe mich selbst lange Zeit darüber geärgert, wenn andere Menschen in meinen Augen gefühllose Taten verteidigt haben: dass sie Fleisch und andere Produkte essen, für die Tiere und die Natur ausgebeutet werden; nicht auf die Herkunft dessen achten, was sie kaufen; nicht versuchen, unnötigen Müll zu vermeiden, indem sie sich genau überlegen, ob es nicht Alternativen zu dem gibt, was in ihrem Leben besonders viel Müll produziert.
Ich habe es hinnehmen müssen, weil ich lange Zeit alleine war mit meiner Meinung bzw. meinem möglichst umfassenden Boykott von Dingen, die ich nicht mit gutem Gewissen kaufen oder konsumieren kann. Ich informiere mich gerne; und ich bin nicht gut im Verdrängen. Ich bin nicht gut darin, Dinge einfach nur mitzumachen, weil eine Mehrheit sie für gut befindet, wenn ich weiß, dass sie das für mich nicht sind.

Heute weiß ich aber auch, dass Menschen unter den unterschiedlichsten Zwängen stehen, dass sich viele abhängig gemacht haben von anderen, mit denen sie sich gut stellen „müssen“, wenn sie keinen Ärger haben wollen.
Heute weiß ich, dass viele Menschen gar nicht so viel wissen wollen von der Welt, weil sie sich lieber mit dem zufrieden geben, was sie auch im Auge behalten können; weil sie sich überfordert fühlen von zu viel Information.
Heute weiß ich, dass viele Menschen nicht gerne diskutieren, weil sie dabei in ihrem Leben meistens oder immer nur verloren haben.
Heute weiß ich, dass es herrschende Meinungen gibt, schon immer gab, denen sich die Menschen untergeordnet haben, und dass es auch auf deutschem Boden noch nie eine echte Meinungsfreiheit gab, seitdem menschliche Gesellschaften begonnen haben, sich HerrscherInnen, also auch der Mehrheit, die diese HerrscherInnen gewählt hat, unterzuordnen.
Heute kann ich genau beobachten, wie herrschende Meinungen gemacht werden – über das Fernsehen, Radio, öffentliche Leitmedien; aber genauso über die renommierten wissenschaftlichen Zeitungen und Zeitschriften.

Alles, was nicht gedacht werden darf, wozu sich niemand eine eigene Meinung bilden soll, sind Verschwörungstheorien, Spinnereien, Pseudowissenschaften. Die Menschen, die sie verbreiten, sind VerschwörungstheoretikerInnen, Spinner und Pseudo- oder zumindest Nicht-WissenschaftlerInnen, denen man sich nicht anschließen sollte, wenn man nicht selbst zu diesen ExtremistInnen und Wahnsinnigen gezählt werden möchte..
Sie sind angeblich unglaubwürdig; und an etwas glauben möchte jeder Mensch, möchtest Du vermutlich auch.

Glaub‘ doch zur Abwechslung heute einfach mal nur an Dich. Vertrau‘ auf das, was eine leise Stimme in Deinem Kopf, Dein Bauchgefühl oder Herz Dir sagt, nicht was aus dem Radio oder Fernseher tönt; auf das, was Du spürst, wenn Du etwas liest, nicht auf das, was Du bei Sensationsmeldungen spüren sollst.
Sei‘ mal nicht sofort traurig über das, was Du hörst oder liest; frag‘ Dich zuerst, ob das, was Du hörst oder liest, überhaupt stimmt!
Frag‘ Dich, ob und wie Deine Meinung gelenkt wird mit emotionalen Bildern, mit Schlagworten, mit denen Menschen oder Menschengruppen mit eingängigen versehen werden, auf die unser menschliches Gehirn leicht anspringt.
Frag‘ Dich, ob Du schon eine eigene Meinung dazu hast?
Frag‘ Dich, wann und ob Du sie Dir überhaupt selbst gebildet hast?
Hattest Du je eine, an die Du Dich erinnern kannst?
Oder hast Du Dich bisher eher einfach Menschengruppen mit einer bestimmten Meinung angeschlossen, die Du „eins zu eins“ übernehmen konntest?
Hast Du jemals jemandem in Deinem sozialen Umfeld widersprochen?
Wie viele unterschiedliche Meinungen kennst und verstehst Du?
Wer widerspricht Dir nie bzw. ergänzt Deine Meinung nie um seine eigene?

Wenn Du als Mensch Dich und Deine Meinung nicht ernst genommen fühlst, hörst Du auf, Deine Meinung zu sagen oder fängst als Kind gar nicht erst an, sie überhaupt zu formulieren. Es gibt andere Wege, sich auszudrücken.
Wenn Du Dich selbst und Deine Meinung zu ernst nimmst, wirst Du leicht ungerecht und herablassend gegenüber anderen und darfst Dich nicht wundern, wenn sie sich von Dir distanzieren, möglichst wenig oder gar nicht mehr mit Dir kommunizieren wollen.
Wenn Du Dich selbst und Deine Meinung nicht ernst genug nimmst, wenn Du denkst, sie würde nichts zählen in dieser Welt, dann irrst Du Dich gewaltig und Dein Körper, Dein Geist oder Deine Seele wird Dir irgendwann das Gegenteil beweisen!

Dann ist die Frage, was Du daraus machst.

Ich persönlich habe vieles noch nie so ernst genommen, wie es für andere im ersten Momente geschienen haben mag; heute überlege ich noch mehr, spüre in mich hinein, recherchiere umfassender, bevor ich jemandem oder einem Informationsmedium mein Vertrauen schenke.
Ich persönlich nehme etwas ernst, wenn ich das Gefühl habe, dass ich es ernst nehmen sollte, nicht weil mir jemand Angst machen möchte mit dem Ernst des Lebens, den ich selbst gar nicht so sehe, oder mit etwas anderem, vor dem er/sie selbst Angst hat.
Aber auch dann recherchiere ich oft sicherheitshalber noch einmal nach, um mich selbst zu versichern, um mich abzusichern, dass ich nicht etwas Wichtiges übersehen habe, was meine Meinung ändern könnte.

Ich weiß, dass die Welt voll ist von Meinungen, von Ideen und Informationen dazu. Ich weiß, dass es für viele Menschen schwer ist, „wahre“ von „falscher“ Information zu unterscheiden.
Aber Du machst einen Denkfehler, wenn Du glaubst, Menschen würden Dich absichtlich belügen wollen oder können, ohne dass Du sie enttarnen könntest.
Menschen lügen, wenn sie sich in Ecke gedrängt fühlen. Menschen verbreiten Falschmeldungen, wenn das ihr Job ist, es ihnen also jemand vorgibt. Menschen leiten Dich in die Irre, weil sie sich einen Spaß daraus machen, über den sie Dich aber irgendwann aufklären.
Echte Menschen sind keine guten LügnerInnen, manche habe nur eine wahnsinnig große oder größenwahnsinnige Fantasien. Du kannst ihnen das aber leicht ansehen; Du kannst es in ihren Augen erkennen; Du kannst es an ihrer Stimme hören.

Wenn Du also wissen willst, wer Dich tatsächlich belügt, wessen Meinung, die Dich vielleicht sogar verzweifelt oder wütend macht, Du nicht allzu leichtfertig übernehmen solltest, musst Du „nur“ herausfinden, wer im Auftrag anderer handelt, wer SchauspielerIn ist oder einen guten Job, z.B. als VerkäuferIn, ExpertIn, Arzt oder Ärztin, LehrerIn, JournalistIn, macht, um zu wissen, wer auch gut lügen kann.

Schließ‘ Dich also nicht leichtfertig jeder Mehrheitsmeinung an, auch wenn sie von den angeblich Besten gemacht wird.
Pass‘ auf, dass Du nicht irgendwann zum Opfer der Fantasien und Erfindungen anderer wirst, – die sogar bereit sind, Menschen für die Umsetzung ihrer Ideen zu opfern, – weil Du sie zu unreflektiert zu Deinen eigenen Vorstellungen von der Welt machst.
Lach‘ nicht allzu laut über die Meinung von Minderheiten, und ärgere Dich nicht allzu sehr über Dinge, die angeblich alle anderen machen.
Vielleicht tun sie das gar nicht oder würden es gar nicht tun wollen, wenn sie mehr wüssten und sich trauen würden, ihre eigene Meinung zu sagen und auch für sie einzustehen.
Hör‘ vor allem auf, wütend auf andere zu sein, wenn Du

  • selbst keine Lust hast, Dir Zeit dafür zu nehmen, Dir eine eigene Meinung zu bilden;
  • keine Lust hast zum Lesen;
  • keine Freude am Diskutieren, am Meinungsaustausch hast, weil Dir dabei Argumente fehlen, die jede/r braucht, der/die wirklich hinter der eigenen Meinung stehen will.

Die Welt wäre ein friedlicherer Ort, wenn nicht so viele Menschen wütend aufeinander wären, weil andere nicht mehr mit ihnen oder über bestimmte Themen reden wollen, sich nicht zur Aussprache mit ihnen an einen runden Tisch setzen, (Friedens-)Verhandlungen führen und Verträge schließen wollen.
Mir macht Hoffnung, dass ich kleine Fortschritte einer großen Friedensbewegung für den Ausruf des 1. Weltfriedens sehen kann, der vielleicht schon bei der dritten Haager Friedenskonferenz beschlossen worden wäre, hätte sie nicht der erste Weltkrieg verhindert.
Auch wenn sie es noch nicht bis in die Medien geschafft hat, deren Aufgabe es ist, weiterhin vorgefertigte – kriegspropagandistische, zum Kampf statt friedlichen Widerstand aufrufende – Meinungen zu liefern … – Regierungen oder globale Unternehmen, die diese Medien finanzieren, werden nicht ewig verhindern, dass voneinander getrennte und isolierte Menschen, die sich lieben, wieder zueinander finden.

Denn ich kenne niemandem, – der/die nicht vorher indoktriniert wurde, dem/der gezielt die Meinung in den Kopf gesetzt wurde, dass Kriege überlebenswichtig und manchmal unvermeidbar seien, oder der/die von der Kriegsindustrie lebt und abhängig ist, – der/die  der Meinung widersprechen würde, dass die Welt ohne Kriege eine schönere und der Weltfrieden ein anzustrebendes Ziel wäre.

Oder bist Du anderer Meinung?

P.s.: Bist Du tatsächlich der Meinung, gesund aussehende Menschen könnten Dich mit einem lebensgefährlichen Virus infizieren? Bist Du tatsächlich der Meinung, ein Test, der kleinste Bruchstücke von Viren findet, ist in der Lage, etwas über eine Gefahrenlage auszusagen? Bist Du der Meinung, gesundheitsschädliche Maßnahmen sind dazu geeignet, die Gesundheit von Menschen zu schützen? Bist Du tatsächlich der Meinung, ein Impfstoff könnte auf seine Langzeit(neben)wirkungen ausreichend getestet sein, der innerhalb von ein paar Monaten auf den Markt gebracht wurde? Bist Du tatsächlich der Meinung, mann muss sein Leben riskieren, um dem Tod davonzulaufen?
Dann sind wir offensichtlich komplett anderer Meinung, was das Leben und Lebensgefahren betrifft. Aber ich bin ja auch nur Lebenswissenschaftlerin.

 

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Dank für das Foto gebührt Kajetan Sumila (auf Unsplash)!

 

Lerne lieber anständiges statt nur ordentliches menschliches Verhalten!

Anleitung zur Unterscheidung von Anstand zu vorauseilendem Gehorsam, Duckmäuser- und Strebertum

Als Mensch, als Homo sapiens innerhalb einer künstlich, von Menschen geschaffenen Welt hat man im Leben viel zu lernen.
An die Lehrinhalte des Unterrichts während der frühen Schulzeit erinnerst Du Dich vielleicht genauso wenig wie ich; aber spätestens dort, also wenn nicht schon von strengen Eltern, werden viele der Grundsteine gelegt für das Verhalten von Menschen im späteren Leben: Benimm‘ Dich ordentlich und sei dabei fleißig; dann wirst Du auch reichlich belohnt.
Von Anstand ist da meines Wissens nie die Rede gewesen.

Deshalb mein heutiger Versuch, nach 44 Jahren Lebenserfahrung ohne ausgeprägten Ordnungssinn (ich hatte wahrscheinlich Glück, dass ich mich scheinbar recht ordentlich während der Schulzeit verhalten oder einfach lieber gelesen und gelernt statt Unsinn angestellt habe), darauf aufmerksam zu machen, dass auch heute noch die „StreberInnen“ die Menschen mit dem wenigsten Anstand sein können – wenn sie mit voller Absicht und ohne Beachtung der „Kollateralschäden“ – dass sich z.B. alle anderen schlecht fühlen oder dabei ganz auf der Strecke bleiben – die Besten sein wollen:

Anständig ist es, Menschen umfassend aufzuklären über Situationen, die sie selbst auch betreffen, also nicht über ihre Köpfe hinweg, ohne auch ihre Gegenargumente berücksichtigt zu haben, Entscheidungen zu treffen.

Anständig ist es, keine Versprechungen zu machen, die wissentlich nie gehalten werden können.

Anständig ist es, vor tatsächlichen Gefahrenlagen, die Menschen drohen, ehrlich zu warnen statt einseitig vor denen, von denen man selbst profitiert, weil man mit deren „Bekämpfung“ z.B. sein Geld verdient.

Anständig ist es, gefährdete Menschen möglichst in Schutz zu nehmen; aber auch ehrlich darüber zu informieren, wenn alle Schutzmaßnahmen prinzipiell ungeeignet sind, um sie vor dem Tod aufgrund eines fortgeschrittenen Alters oder von chronischen Vorerkrankungen zu schützen.

Anständig ist es, sich an sinnvolle Verordnungen zu halten, die gemacht wurden, um Menschen nicht mehr als nötig zu gefährden.

Wenn man sich selbst anständig verhalten möchte, ist es also unabdingbar, dass man auch selbst darüber informiert ist, was sinnvoll ist und was nicht – sonst macht man sich leicht des vorauseilenden Gehorsams „schuldig“, dem schon viele Menschen zum Opfer gefallen sind, die den „falschen Leuten vertraut“, also vor anderen geduckmäusert haben, zu deren Gruppe sie gehören wollten.

Drum prüfe … – zumindest wenn Du Dich selbst lieber anständig statt ordentlich verhalten möchtest, also Dir auch gerne selbst in die Augen siehst.

 

P.s.: Dass Mund-Nasen-Masken einen Sinn haben, der darüber hinaus geht, dass man andere Menschen vor der eigenen feuchten Aussprache oder Tröpfchenübertragung beim Husten oder Niesen, schützt, ist wissenschaftlich nicht belegt – trotzdem tragen viele Menschen sie zur Sicherheit „freiwillig“. „Wir wissen nicht, was Impfungen machen und ob sie überhaupt etwas außer Nebenwirkungen für das Immunsystem, also die Gesundheit bzw. die körpereigene Abweht mit sich bringen, die langfristig gar nicht abschätzbar sind – aber auch ÄrztInnen und Krankenkassen betreiben dafür Propaganda. Es fällt mir schwer, dabei an „Vorbildlichkeit“ oder auch „nur“ an vorauseilenden Gehorsam zu denken …

P.p.s.: Ob Du aus der Medienberichterstattung der letzten 12 Monate etwas Ordentliches gelernt hast, kann Du an diesem Test überprüfen. Ich hoffe, Du findest ein paar anständige Quellen, in denen Du recherchieren kannst, wenn Du Hilfe brauchst! Oder hör‘ ein bisschen Hip Hop, da beweisen auch einige, dass sie mehr vom Leben in dieser Welt gelernt und verstanden haben als manche/r WissenschaftlerIn!

P.p.p.s.: Es gibt Zeiten, in denen anständige Menschen nicht zu rebellischen Aufständen, aber zum Aufstehen oder Sitzenbleiben und zivilem Ungehorsam aufrufen, um Widerstand zu leisten gegen die, die nur vorgeben, für Recht und Ordnung zu sorgen.

 

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Dank für das Foto gebührt Robert Bye (auf Unsplash)!

Mach‘ Dir doch mal klar, wieso Du eigentlich lebst

Sag‘ Danke für das Geschenk oder frag‘ Dich, warum Du nicht dankbar dafür bist!

Du bist von Natur aus mit allem Lebenswichtigen ausgestattet worden, als Du auf die Welt gekommen bist – Du kannst von alleine atmen; Du weißt, wann Du Nähe oder Hilfe brauchst und Hunger oder Durst hast und wie Du auf Dich aufmerksam machen kannst, wenn Du es alleine nicht schaffst, dafür zu sorgen, dass Deine natürlichen Bedürfnisse erfüllt werden; Du kannst Wasser und Nahrung verwerten, Überschüsse und Gifte ausscheiden; Trauer und Wut heraus schreien; Freude und Liebe empfinden.

Die Natur bietet alles, was wir als Menschen zum Leben brauchen – sauberes Wasser und gesunde, nährstoff- und vitaminreiche Lebensmittel und sogar „Heilmittel“, die uns helfen, Gifte aus unserem Körper zu lösen, also Reinigungsprozesse wie Husten, Schnupfen, Fieber und Schwitzen oder Durchfall zu unterstützen, oder die Symptome für uns erträglicher zu machen, wenn Wunden verheilen müssen.
Sie bietet Ressourcen, damit wir uns Wohnungen bauen oder Kleidung und die verschiedensten Hilfsmittel anfertigen oder einfach nur die Zeit mit etwas verbringen können, was uns Spaß macht.
Du wirst entweder in einen sozialen Zusammenhalt hineingeboren, in dem Du Dich durch Lernen zurechtfinden kannst; oder Deine Eltern bringen Dir bei, wie Du Dich alleine durchs Leben schlagen kannst, wenn sie selbst lieber möglichst getrennt von anderen leben.
Sie selbst haben – auch wenn sie es nicht nutzen – ein intuitives Wissen, wie sie Dich groß ziehen können; sie haben in ihrem Leben, bevor Du in ihres gekommen bist, die Möglichkeit gehabt, Erfahrungen dazu sammeln, sie hätten sich bei anderen Menschen oder in viel verfügbarer Literatur informieren können, wie Du gesund und glücklich lange leben kannst, um sie Dir einmal weiter zu geben.

Von Natur aus steht niemandem etwas im Weg, der oder die ein gesundes und glückliches Leben führen möchte. Von Natur aus geben Lebewesen ihr Wissen, ihre Lebenserfahrungen an ihre Nachkommen weiter, damit die noch bessere Chancen haben, lange gesund und glücklich zu leben.
Die Natur ist ein friedlicher Ort, in dem nur ums Überleben kämpft, wer nicht verstanden hat, wie das Leben auch „funktionieren“ kann: indem jedes Lebewesen einfach tut, was es tun muss, um zu überleben.
Kein Tier, keine Pflanze, kein Pilz, kein Mikroorganismus kämpft um seine Nahrung oder Wasser: sie versuchen alle, möglichst die Nährstoffe aufzunehmen, die sie zum Leben brauchen. Kein Lebewesen muss ums Überleben kämpfen; alle müssen versuchen zu überleben, ihr Bestes geben, um zu leben.
Jedes Lebewesen, das sicher sein kann, dass es im Leben sein Bestes gegeben hat, stirbt mit Sicherheit glücklicher als eines, das erfolglos um das eigene Leben gekämpft hat.

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum Menschen so leben (wollen), wie sie es Dir seit Deiner Geburt vorleben? Willst Du eigentlich so leben, wie Du lebst?
Fragst Du Dich nicht hin und wieder, wofür Menschen ihre Lebenszeit eigentlich so verbringen, wie sie es tun?
Für sich selbst? Für ihre Kinder und nachfolgende Generationen etwa?
Warum nehmen sie sich dann gar keine Zeit, um sie liebevoll großzuziehen, sondern schicken sie früh in Betreuungseinrichtungen, um Zeit zum Arbeiten zu haben?
Warum wollen Sie sie in „bessere Schulen“ schicken als die, die sie selbst besucht haben? Denken sie tatsächlich, es gäbe Schulen, die wichtigeres Wissen als lebenswichtiges vermitteln könnten? Lehrt irgendeine Schule Selbstvertrauen oder wie sich Kinder selbstständig vesorgen können, ohne dass sie dazu Geld brauchen? Lehrt irgendeine Schule irgendetwas wichtiges über das friedliche Zusammenleben?
Der Biologieunterricht wird stattdessen immer mehr zugunsten „Naturwissenschaften und Technik“ gekürzt.
Wen wundert es, dass die Medizin, HeilpraktikerInnen, Physio- und Psychotherapeuten Hochkonjunktur haben und es immer noch viele kranke und unglückliche Menschen auf dieser Welt gibt?

Selbst die, die noch wissen, warum und wofür sie leben (möchten), wie sie gesund und glücklich leben könnten, werden in dieser Welt daran gehindert – weil Menschen, die Gesetze machen oder Geld verteilen (dürfen), offensichtlich ganz eigene Interessen verfolgen: nämlich selbst möglichst lange, glücklich und gesund zu leben – ohne allerdings zu wissen, dass bzw. wie das überhaupt ohne Unterstützung ihrer „AnhängerInnen“ geht.
Ihre ehrliche Antwort auf die Fragen „Warum und wofür lebst Du eigentlich?“ würde mich besonders interessieren!

Unsere Welt ist im Prinzip ein großes Dorf – mit einigen BewohnerInnen, die meinen, sie bräuchten etwas Besseres oder sie wüssten es besser, und die vielleicht nicht bemerken, wie sie deshalb andere ausgrenzen oder deren Existenzen, also Leben vernichten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ewig damit durchkommen; weil ich sicher bin, dass in der Natur alles mit allem anderen zusammenhängt und ich auf den Überlebenswillen derjenigen zähle, die gerade nicht leben können, wie sie wollen.

Ich jedenfalls weiß, dass ich dafür lebe, Menschen vom Leben, von der Natur und ihrer Seele – von Lebensvorgängen, -zusammenhängen und Lebensräumen, von Ökosystemen, deren Ordnung und Kreisläufe, Regeln und Muster, ich tagtäglich beobachten oder mit anderen Sinnen wahrnehmen kann – zu erzählen oder darüber zu schreiben – in der Hoffnung, dass mich der eine oder die andere versteht.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader, einem derjenigen wenigen, von denen ich mich verstanden fühle!

 

Lass‘ die Leute nie einfach reden! Hör‘ lieber genau hin und stell‘ sie zur Rede!

Frage nach, hinterfrage das Narrativ in „Informationskanälen“ und recherchiere, bis Du Dir sicher bist, dass Dir nichts mehr verheimlicht wird und Du alles verstanden hast!

In allem steckt ein Stückchen Wahrheit – auch wenn sie zwischen den Zeilen versteckt oder unausgesprochen ist.
Es ist immer sinnvoll, sich eine zweite oder dritte, entgegengesetzte Meinung, nicht einfach eine Bestätigung für die eigene, einzuholen, um sich sicher sein zu können, dass man etwas „richtig“ verstanden hat.

„Einfach so“ sagen Menschen nie etwas. Das, was Menschen aus dem Mund kommt, hat etwas mit ihrem Inneren zu tun, kann aber auch völlig falsch verstanden werden, wenn man nicht genau hinhört oder wenn man diese Menschen noch nicht kennt.
Menschen haben menschliche Angewohnheiten.
Menschen geben Behauptungen von sich, auch wenn sie sich gar nicht sicher sind.
Menschen haben Vorurteile, denen sie sich nicht bewusst sein, wenn sie sich nicht mit ihnen auseinandersetzen, und ich bin sicher, dass sich immer noch die meisten – weil sie sich nie mit der „Funktionsweise“ ihrer Psyche beschäftigt haben – leicht beeinflussen lassen (von anderen Meinungen in ihren sozialen Netzwerken und von den Medien, die sie nutzen), auch wenn ihnen das genauso wenig bewusst ist.

Wenn Du nicht verstehst, „wie andere so etwas sagen können“, hast Du selbst irgendetwas nicht verstanden – deshalb ist es immer gut nachzufragen oder Dich selbst zu hinterfragen: Weiß ich tatsächlich so viel, wie ich denke, oder habe ich voreilig nur eine Meinung anderer übernommen, die ich gar nicht mehr teile, sobald ich eine weitere dazu gehört oder eine weitere Information dazu gesammelt habe.
Meinungen, als immerwährendes „Wissen“ getarnt, – denn das Wissen von heute können morgen schon Ammenmärchen sein – auch in (Geschichts-)Büchern, oder ein Narrativ in den Tagesmedien, sind wie Puzzle, die sich mit jedem weiteren Aspekt zu einem ganz anderen Bild verändern können.

Wir befinden uns in einer Zeit, in der immer klarer wird, wie viele „falsche“ Puzzlestücke in unser Weltbild eingebaut wurden, von Menschen, die Meinungen machen wollten, die in ihrem Leben mit allem Recht behalten wollten, was sie selbst glaubten.

Wir leben in einer Welt der herrschenden Meinungen. Ich wurde nicht in eine Demokratie, sondern in eine Meinungsdiktatur hineingeboren.

Wir leben in einer Welt der enttäuschten Erwartungen und Träume, weil uns so viele „falsche“, einseitige Weltbilder und Vorurteile von anderen von Kindheit an in die Köpfe gesetzt wurden – von Medien, von Kindheitsidolen, von Freunden, von Eltern, von Kindern, von LehrerInnen, von Vorgesetzten, von „ExpertInnen, von Regierungen.

Wir leben in einer Welt, in der wir erzogen wurden, anderen zu glauben – statt zu lernen, auf uns selbst zu vertrauen oder bei denen nachzufragen, über die wir etwas glauben sollen.

Wir leben in einer Zeit voller verbitterter Menschen, die sich geirrt haben in ihrem Leben, und die denken, alle anderen müssten sich deshalb auch irren.

Mit denen, über die sie schlecht denken, reden Menschen selten.
In einer Vergangenheit, in der sie sich eingestehen müssten, „Fehler“ gemacht zu haben, wühlen Menschen selten.
Dass sie einfach Denkfehler hatten, nicht genügend Informationen oder Vorbilder, nach denen sie ihr Leben gerichtet haben; dass sie nicht genug fragen und wissen durften, das wissen die wenigsten Menschen, die sich noch nicht die Zeit dafür genommen haben, sich damit auseinanderzusetzen, warum sie immer wieder enttäuscht werden – vor allem von Menschen, die sie lieben.

Vielleicht bist Du irgendwann enttäuscht von Dir und Deinem Eigenbild, das Du Dir im Laufe Deines Lebens geschaffen hast, wenn Du Kritik zu wenig ernst genommen hast oder gar nicht hören wolltest.

Ich  bin sicher, Du hast meistens Dein Bestes gegeben.

Ich bin sicher, Du hast nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und nur hin und wieder Notlügen benutzt oder „nur in ganz seltenen Ausnahmefällen“ und wenn, dann „nur ein ganz kleines bisschen“ betrogen oder andere „nur im Spaß“ getäuscht.

Aber ich bin mir auch ziemlich sicher, dass Du Dir nicht vorstellen kannst, wie sehr sich Menschen belügen und betrügen, bei denen es um sehr viel geht – Geld, Ansehen, Macht -, die Ehrgeiz haben, hohe Ziele (wie die Rettung der Erde …) verfolgen oder die unter enormem (Erfolgs-)Druck stehen.

Dazu müsstest Du auch Menschen und Informationen ernst nehmen, denen Du bisher keinen Glauben geschenkt hast, die Du für SpinnerInnen hältst oder die Dir von unseren „vertrauenswürdigen“ öffentlichen Leitmedien als „VerschwörungstheoretikerInnen“ verkauft werden.

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Du dem, was dort verbreitet wird, eigentlich so blind vertraust?
Kann es sein, dass irgendjemand Deine Meinung macht?
Ist es vielleicht einmal Zeit, mehr Informationen aus anderen Quellen zu sammeln?
Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum in einer der Welt der angeblichen Meinungs- und Informationsfreiheit, „falsche“ Informationen und Meinungen immer mehr zensiert werden; warum irgendwer bestimmten darf, was andere glauben oder lesen dürfen? Erinnert Dich das nicht an „düstere“ Zeiten in unserer Vergangenheit?

Rede doch einfach mal mit Menschen, die Du verurteilst, diffamierst oder denunzierst (obwohl Du Dich vielleicht sogar als vorurteilsfrei bezeichnest)!
Überlege Dir Fragen und dann hör‘ ihnen zu.
Bei Menschen, die Dir keine Fragen beantworten, die Dir nicht Rede und Antwort stehen wollen, kannst Du sicher sein, dass sie etwas vor Dir verbergen oder sie Dir einfach keine Antworten geben können oder wollen.

Mir persönlich reicht das auch als Antwort.
Aber ich verurteile sie heute nicht mehr dafür.

Ich weiß ja, wie Menschen sind.
Ich glaube trotzdem weiterhin an sie … dass sie alle noch zu sich und ihrer Menschlichkeit finden; auch wenn ein paar auf mich ziemlich verloren wirken.
(Für mich sind das nicht die „QuerdenkerInnen“ – die genauso wenig geradlinig denken wie ich, sondern weiterhin gerade heraus, offen und ehrlich reden oder schreiben).

P.s.: Sorge bereiten mir die fehlenden Sprachrohre für die „Stillsten“ der Welt – arme, alte und kranke, zivilisationserkrankte, Menschen. Denn die, die am lautesten tönen, sind immer noch die, die standhaft hinter unseren aktuellen Regierungen stehen und die sich in einer „Gesundheitskrise“ in den Händen von SchulmedizinerInnen gut aufgehoben fühlen. Die wiederum haben sich in der Geschichte oft dadurch verdient gemacht, dass sie mit dafür gesorgt haben, dass das Bild der Gesellschaft nach außen hin ein schönes blieb. Aber ich weiß schon, „sowas kann doch heute gar nicht mehr geschehen“ …

 

Räume auf in Deinem Leben, wenn Du Dich nach Ruhe und Ordnung sehnst

Beseitige den Müll, den Du hinterlassen und den Du angesammelt hast – in der Welt, Deinem Zuhause, Deinem Körper, Deinem Kopf und Deinem Herzen

Manche Menschen lieben das Chaos – weil sie denken, es macht das Leben aus, turbulent zu sein.

Andere sind Ruhe- und OrdnungsfanatikerInnen – weil sie schnell durcheinandergebracht werden, wenn sie keinen Überblick haben.

Beide Extreme beruhen im Prinzip auf denselben Verlust- oder Versagens-Ängsten: Etwas (Lebens-)Wichtiges zu übersehen, nicht zu haben oder nicht zu wissen (wo sie es finden können). Nur die Umsetzungsstrategien sind unterschiedlich; und beide sind von zweifelhaftem Erfolg.
Die „Chaos-Menschen“ haben oft mehr Ordnung in ihrem Chaos als „geordnete Menschen“ vermuten würden, und die, die so tun, als wären sie besonders ordentlich, finden sich im Leben oft weniger zurecht als die, die gelernt haben, mit dem Chaos zu leben.

Die meisten Menschen haben ihre natürliche Herkunft, ihre Natur „vergesssen“ bzw. in einer zivilisierten Welt nie gelernt, d.h. nie von jemandem beigebracht bekommen, woher sie ursprünglich eigentlich kommen, welche natürlichen, vererbten – genetischen oder epigenetischen – Voraussetzung sie überhaupt mitbringen, um leben zu können, was sie als Menschen ausmacht, welche natürlichen Bedürfnisse Menschen haben und wie sie als Menschen leben müssen, wenn sie nicht krank oder unglücklich werden wollen.
Die meisten Menschen sehen und kennen die Ordnung in der Natur nicht; viele Menschen bezeichnen unberührte Natur als „Wildnis“.
Dabei könnten sie aus eigenen Erfahrungen wissen, dass nichts, was im Leben nicht geordnet abläuft, dauerhaft funktionieren kann.

Leben beruht auf Zyklen: Entstehen – also Wachstum und Entwicklung – und Vergehen – also Um- oder Abbau. In der Natur gibt es keine statische Phase des „Erwachsenseins“, in der alles einfach ohne Zutun weiterläuft; es gibt im Leben keinen Zeitpunkt, zu dem wir nichts tun müssten, ohne dass wir dafür irgendwann die Konsequenzen tragen müssten, wie uns das viele „Ratgeber“ (Menschen oder Bücher u.ä.) einreden wollen.
Wenn eine Aufbauphase beendet ist, beginnt die Abbauphase.
Jedes Lebewesen hat es im Prinzip (denn ein lebendiger Körper baut sich nicht überall gleich schnell auf und ab) in der Hand, wann dieser Zeitpunkt erreicht ist: wann es sich nicht mehr weiterentwickeln möchte, wann es nicht mehr (geistig) wachsen möchte, wann es ihm zu anstrengend ist, – mit Ernährung und Bewegung – für den Erhalt des eigenen Körpers zu sorgen.
Leben ist nicht einfach, Leben kostet Kraft und Anstrengung.
Wir können zwar „einfach leben“, wir können es uns möglichst einfach und bequem machen oder möglichst viel Verzicht üben.
Aber dann haben wir unser Leben nicht dazu genutzt, wozu es in meinen Augen als Lebenswissenschaftlerin da ist: zum Leben!
Zu einem glücklichen, gesunden, sowohl lustvollen und überschwänglichen als auch achtsamen und demütigen Leben.

Die meisten Menschen finden keine Mitte dazwischen. Die meisten Menschen neigen zu Extremen und wundern sich, wenn sie dabei extrem unglücklich sind oder schwer krank werden.

Keine Regierung der Welt, außer vielleicht Bhutan, hat Interesse daran, Menschen glücklich und gesund am Leben zu erhalten, wenn ihr tatsächlicher Fokus auf Wirtschaftswachstum, Wohlstand und/oder auf Forschung und Entwicklung von Produkten, die den Menschen dienen sollen, nicht aber auf der Entwicklung der Menschen – ihres Körpers, ihres Geistes, ihrer Seele – liegt.
Keine Regierenden der Welt haben bisher wahrscheinlich verstanden, was Gesundheit und Glück sind und wie man sie erhält oder sogar fördert.
Ich vermute, sie denken – wie die meisten Menschen – , dass

  • vor allem Erinnerungen – an die eigenen Kindheit oder Jugend und an die „gute alte Zeit“ – die glücklichsten sind oder sogar sein müss(t)en;
  • Menschen erst glücklich leben können, wenn sie dafür auch einen außergewöhnlichen, also keinen alltäglichen, Anlass zu haben, also eine Party oder ein Fest veranstalten oder eine Veranstaltung besuchen, sich etwas Schönes kaufen oder in den Urlaub fahren;
  • Glück und Gesundheit automatisch abnehmen, weil man gar nicht ausreichend auf sie achten und damit am Leben erhalten kann, selbst wenn man wollte.

Vielleicht haben PolitikerInnen und große UnternehmerInnen aber einfach auch andere Prioritäten in ihrem Leben als Gesundheit und Glück der ihnen untergebenen oder unterlegenen Menschen? Ich habe schon lange den Eindruck, dass Menschen, die andere regieren wollen, der Sinn nicht danach steht, die Welt und unser Leben in Ordnung zu halten, geschweige denn zu verbessern, sondern in erster Linie ihr eigenes, für das sie jede Zerstörung anderer in Kauf nehmen.

Wenn wir Menschen uns also um unser eigenes Leben und Glück kümmern woll(t)en und auch zukünftigen Generationen noch ein gesundes Leben ermöglichen, müss(t)en wir die Welt eher „von unten“ neu ordnen statt uns eine „neue Weltordnung“ von den Reichsten und Mächtigsten nach deren Vorstellung überstülpen zu lassen:

  • Wir müss(t)en – statt zuzulassen, dass unsere Mittelschicht immer mehr und besonders gerade gezielt zerstört wird – das Chaos von oben her beseitigen, also möglichst dort „Stellen abbauen“ – durch Arbeitsverweigerung oder Produktboykotte – , von denen bisher nichts Sinnvolles für die Menschheit geleistet wurde.
  • Die Ordnung in der Natur lässt sich leicht wieder herstellen, wenn man den Müll darin beseitigt und sie einfach „verwildern“ lässt.
    (Da wir gleichzeitig aber von ihr leben und möglichst viele Menschen mit ihr ernähren müssen, müssten wir – um sie nicht unnötig mit Transportwegen zu zerstören und mit Abgasen zu belasten – lernen, Menschen möglichst lokal zu versorgen und möglichst nur das an andere zu liefern, was für andere lebensnotwendig ist. Ich sage bewusst „möglichst“, weil ich sicher bin, dass Menschen, die die Natur achten, d.h. sie als ein Gegenüber betrachten, das uns etwas gibt, automatisch möglichst wenig von ihr nehmen oder ihr dafür etwas zurückgeben, also für einen sinnvollen Ausgleich sorgen würden.)
  • Für die Ordnung in unserem eigenen Leben gibt es schon viele – in meinen Augen sinnvolle – Ratgeber (wie die von Marie Kondo), die den Fokus auf die Dinge lenken, die wir wirklich nutzen und brauchen, weil sie uns und andere glücklich machen.
  • Wie man den eigenen Körper in Ordnung bringt, also wieder „fitter“ macht, dazu kann die Biologin einerseits nur sagen „use it or lose it“, also finde heraus, welche Organe und Körperteile Du zu selten benutzt und welche anderen Du dafür wahrscheinlich überstrapaziert hast und sorge für Ausgleich; andererseits „was man oben hinein steckt, kommt unten mehr oder weniger verwertet wieder heraus“.
  • Unser menschliches Gehirn, der Geist, ist mit Sicherheit bei den meisten Menschen, die ein „modernes Leben“ mit all seinen „Annehmlichkeiten“ führen, überfordert – einfach weil sie zu wenige davon einfach mal abweisen. Stattdessen lassen sie sich eher von allen Seiten, nicht nur dem Fernsehen oder Radio mit Informationen zumüllen und wundern sich über Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und die Zunahme von Demenzerkrankungen.
    Auch wenn wir Wiederholungen brauchen, um zu lernen, uns also manchen Filme oder Serien doppelt und dreifach ansehen: Hör‘ Dir vor allem nicht dieselben Nachrichten immer wieder an. Wenn sie für Dein Leben wirklich wichtig wären, müssten sie nicht ständig wiederholt werden, weil Du dann auch um Dich herum sehen oder spüren würdest, warum das wichtige Informationen sind. (Prüfe also sorgfältig, ob Dich jemand mit Informationen „hypnotisieren“ oder in eine Falle locken will, indem er/sie sie nur oft genug wiederholt, weil er/sie bemerkt, dass Du darauf anspringst!)
  • Zur Ordnung in Herzensangelegenheiten kann ich nur sagen: Folge dem, was Dein Herz Dir sagt. Ich weiß, dass man sich dann häufig gegen das entscheiden muss, was der Kopf oder Bauch sagt. Aber da ich weiß, wie fehleranfällig unser menschliches Gehirn ist und wie leicht es sich immer mal wieder täuschen lässt, wenn man nicht ständig auf der Hut ist; weil ich weiß, dass der Bauch oft nach Ersatzbefriedigungen für wirklich lebensnotwendige „Dinge“ (die auch andere Menschen sein können) schreit, verlasse ich mich lieber auf mein Herz, auch wenn das dabei den ein oder anderen Hieb einstecken muss. Ich hab‘ gelernt, dass es schon hilft, dann einfach ein bisschen zu weinen – bis man sich selbst damit zu doof vorkommt und sich etwas Sinnvolleres vornimmt.

Ich finde alles sinnvoll, was man tatsächlich in Ordnung bringen kann; aber es ist genauso unsinnig, Zeit mit der Ordnung vieler unwichtiger Dingen zu verschwenden, – weil die wirklich wichtigen viel Zeit und Mühe erfordern würden – wie die wichtigsten unter möglichst vielen anderen Dingen aus den Augen zu verlieren.

P.s.: Am sinnvollsten fände ich es, wenn wir dazu zuerst einmal den Einfluss der größten PsychopathInnen dieser Erde (leicht zu erkennen an ihrem Gesichtsausdruck bei Themen, die das Leben vieler Menschen gefährden), den sie aufgrund ihres Vermögens haben, begrenzen bzw. drastisch einschränken würken statt sie als Helden für Dinge zu feiern, ohne die die Menschheit problemlos überleben würde.

 

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Dank für das Foto gebührt Hermes Rivera (auf Unsplash)!