Weißt Du eigentlich, woher Du kommst und wohin Du willst?

Ahnenforschung, Genealogie, Gen- und Naturforschung zur selben Zeit – ein möglicher Weg, zurück und hin, zum eigenen Selbst

Moderne Menschen nehmen vieles in ihrem Leben als „(natur)gegeben“ hin oder denken, sie wären gut genug informiert, um zu wissen, woher etwas, sie selbst oder jemand anderes kommt. Nicht nur Menschen mit schlechten Erfahrungen, die sie beim Nachfragen – vielleicht schon in ihrer Kindheit – gemacht haben, sondern auch Menschen, die ahnen, dass ihnen Antworten nicht gefallen könnten, dass Antworten also unangenehm sein könnten (in dem Sinne, dass sie für etwas verantwortlich gemacht werden könnten, was sie gar nicht selbst getan haben), fragen selten nach den Ursprüngen von „Dingen“:

  • nach der Herkunft von Tieren oder Pflanzen, die sie sich entweder „nur“ ins Haus holen, um sie zu versorgen, oder gezielt „nutzen“, also z.B. essen wollen;
  • nach der Herkunft Pilzen oder anderen eher unbekannten Lebensformen, also auch Mikroorganismen bis hin zu Viren;
  • nach der Herkunft fremder Menschen, wenn er erste Eindruck ihnen schon genügt, um sich ein vollständiges Bild von ihnen zu machen; vielleicht auch nicht
  • nach den eigenen geschichtlichen Hintergründen und den Gründen dafür, dass sie sind, wie sie sind; können, was sie können; brauchen, was sie brauchen; oder wollen, was sie wollen.

Ich sehe täglich neue Hinweise darauf, dass die aktuelle, globale Krise, angeblich eine Virus-Pandemie, vieles ans Tageslicht befördert, wonach bisher nur wenige gefragt haben, was nur wenige interessiert hat und was deshalb im Dunklen liegt, weil es dort vergraben wurde, oder bis heute im Verborgenen stattfindet, also noch nie oder nie wieder zurück ans Tageslicht befördert wurde.
Es macht mich glücklich, zu sehen, dass sich immer mehr Menschen Zeit nehmen zu recherchieren, über diese Welt, in der sie leben:
Über die Herkunft dessen (und Alternativen dazu), was sie in ihrem täglichen Leben denken, tun oder nutzen, bzw. über ihre eigenen Bedürfnisse, die sie dazu veranlassen, genau das zu denken, tun oder nutzen – auch wider besseren Wissens, wenn diese „Dinge“ also gesundheits-, umwelt- oder gesellschaftsschädigende Aus-, also Nebenwirkungen haben.
Aber auch auf die Suche nach der eigenen, generationenübergreifenden Vergangenheit machen sich immer mehr Menschen, die mir begegnen.
In einer Welt von Menschen, die den Bezug zur Natur fast komplett verloren haben, wird ihr Bedürfnis offensichtlich immer größer, zu ihr zurückzufinden.
Ich bin ohnehin überzeugt, dass das Leben – das eigene auch das der Menschen auf der Erde – zu Ende ist, wenn der Verbindungsfaden reißt; wenn Menschen versuchen, sich von der Natur – von ihrer Herkunft, ihrem eigenen Körper, von natürlichen Kreisläufen und von natürlichen Zeichen wie Krankheiten, von Leben und Tod, im Grunde von sich selbst –  abzugrenzen. Selbst ein paar wenige ökonomisch denkende, also rein an Profit und persönlichen Vorteilen orientierte Menschen haben schon erkannt, dass diesem Denken etwas fehlt: der ökologische, ganzheitliche, (öko-)systemische Ansatz „Alles ist mit allem anderen verbunden, und unsere materiellen Ressourcen, also das Material, mit dem wir arbeiten können, sind begrenzt.“ Wenn Reichtum auf materiellen Gütern beruht, bedeutet der Reichtum der einen automatisch Armut anderer. Unendlich kann im Prinzip nur unsere Bewusstsein wachsen, aber weder die Weltbevölkerung noch eine Wirtschaft, die auf Bodenschätzen oder der Ausbeutung von Menschen als Arbeitssklaven beruht.

Aber woher kommt das Bedürfnis so vieler Menschen, anderen Menschen nicht einfach „nur“ zu helfen, sondern ihnen zu dienen, sich ihnen – für Geld, für die eigene Karriereverfolgung, für das Wahren eines persönlichen Bildes – zu unterwerfen?
Woher kommt so viel Angst?

Hast Du Dich das jemals gefragt und versucht, es zurückzuverfolgen?

P.s.: Kein Kind ist verantwortlich dafür, was die eigenen Eltern und Großeltern tun oder in ihrem Leben „getrieben“ haben; aber jede/r Erwachsene trägt die Verantwortung dafür, was er/sie daraus macht und im eigenen Leben tut.

P.p.s.: Ich persönlich weiß, dass ich in der Natur entstanden, Teil einer Schöpfung, ein Homo sapiens, ein vernunftbegabter und mit eigener Kreativität „gesegneter“ Mensch, aber nicht dazu geschaffen bin, ein Homo deus zu sein, der das Leben beherrschen, sich also über Leben und Tod erheben könnte.

P.p.p.s.: Wen interessiert, wie wir an den heutigen Punkt seit Beginn einer von der WHO auf zweifelhaften Grundlagen ausgerufenen Pandmie gelangen konnten und zu welchem menschlichen und gesellschaftlichen Leid unsere regiernden PolitikerInnen uns geführt haben, dem kann ich nur empfehlen, sich nicht nur die neueste Sitzung, die mittlerweile 41.,  des Corona-Asschusses anzuhören bzw. anzuschauen.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader, der einer der wenigen Menschen ist, die die Sonne in meiner Welt täglich ein bisschen heller scheinen lassen!