Stell‘ Dir Deine schlimmsten Taten vor, die Du aus Angst oder unter Druck – welchem auch immer – schon einmal getan hast

Und dann stell‘ Dir vor, unter welchem Druck die „führenden Köpfe“ dieser Welt stehen …

Menschen machen sich auf die unterschiedlichste Weise (selbst) Druck:

  • indem sie anderen gefallen wollen,
  • indem sie andere stolz machen wollen,
  • indem sie sich selbst absichern wollen oder
  • indem sie ihre eigenen natürlichen Bedürfnisse vernachlässigen oder zu einseitig ausleben.

Konflikte schaffen wir uns dadurch im Grunde immer selbst, vor allem, wenn wir denken oder am eigenen Leib erfahren, dass wir anderen – denen wir von Natur aus gefallen wollen – nicht gefallen oder sie – die wir von Natur aus stolz machen wollen – nicht stolz auf uns sein können, wenn wir sind, wie wir eben sind:

  • wenn wir also unser Leben an unseren natürlichen Bedürfnissen, an dem, was wir mögen und gut können, ausrichten, oder
  • wenn zum Beispiel unser Freiheitsdrang (auf einmal) stärker ist als das Sicherheitsbedürfnis; wenn wir uns bei den Menschen, die uns Sicherheiten bieten, gar nicht geborgen fühlen, weil sie uns entweder nicht genug oder zu wenige Freiheiten geben.

Wir haben es nicht leicht als Menschen, die es sich doch – vermutlich wie bereits schon unsere Vorfahren – „einfach nur“ möglichst bequem und sicher machen woll(t)en in einer „modernen“ Welt, die kein schöner, friedlicher Ort (mehr) ist. Wir haben sie zu dem Ort – einem Ort der Überwachung und Kontrolle, einem Ort unnötiger Ressourcenverschwendung und Müllproduktion, einem Ort des Raubbaus und der Ausbeutung, einem Ort, der jetzt unser aller Leben in Gefahr bringt – gemacht, der sie heute ist, weil wir unser Leben möglichst sicher und „effektiv“ führen, möglichst viel erreichen, möglichst gut dastehen woll(t)en.
Wir alle bauen uns, jede/r einzelne von uns baut sich tagtäglich neuen Druck auf, dem er/sie selbst standhalten muss, durch das, was wir denken, sagen und tun.
Von Natur aus wird nichts davon gefordert; von Natur aus müssten wir nur achtsam leben, auf die Worte anderer Menschen hören, die bereits Erfahrungen mit dem Leben gemacht haben, und unsere eigenen Lebenserfahrungen machen. Der Sinn des Lebens besteht in meinen Augen darin, als Mensch zu leben und – seit gestern, Dank der Worte eines Mannes, den ich nicht kenne, dessen Worte mir aber ehrlich erscheinen – auch zu sterben, also die eigene Menschlichkeit nicht auf dem Lebensweg zu verlieren.
Wir müssten keine unnötigen Ängste mit uns herumtragen und uns niemandem unterordnen, wenn wir in einer Gemeinschaft leben würden, in der sich Menschen auf Augenhöhe begegnen, also gegenseitig respektieren und vertrauen würden.

Und wir sind von Natur aus auch gar nicht dazu gemacht, uns anderen unterzuordnen: jedes Kind ist dazu gemacht, sich selbst zu entfalten und seinen eigenen Kopf durchzusetzen. Nur wenn es damit überhaupt nicht weiter kommt, wenn jede „Rebellion“ ins Leere läuft, beginnt das „Hinnehmen“, also „Duckmäusern“ oder „Arschkriechen“, das vermutlich die wenigsten Menschen wirklich glücklich macht.
Viele Eltern oder anderen „Erziehungsberechtigten“ bauen unbewusst zusätzlichen Druck auf, wenn sie Kinder zu Objekten ihrer eigenen Ängsten oder Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche machen.
Auf vielen Menschen lastet enormer Druck, allein dadurch, dass sie friedlich mit anderen Menschen, die ihre eigenen Bedürfnisse gar nicht kennen oder unter Kontrolle haben, zusammenleben wollen.

  • Aber niemand kann sich anderen zuliebe ewig verleugnen,
  • niemand kann ewig unterdrücken, was ihm/ihr wichtig ist.
  • Niemandem geht es immer wieder in bestimmten, unangenehmen Situationen dadurch besser, dass er/sie in anderen Situationen dafür bemitleidet wird.
  • Niemand fühlt sich (selbst)sicherer, wenn er/sie unangenehme Situationen einfach meidet.

Früher oder später halten Menschen einem bestimmten Druck nicht mehr stand oder kommen in Situationen, denen sie nicht mehr aus dem Weg gehen können, in denen er sich entlädt – auf zerstörerische Weise, wenn sie nicht gelernt, also vorher mental, z.B. mit Achtsamkeitsübungen, oder vorausschauend, in Kenntnis der eigenen Schwachpunkte, in „Trainingssituationen“ geübt haben, sich darauf vorzubereiten: selbstzerstörerisch oder krankmachend nach innen, oft auch gleichzeitig verletzend oder kränkend und Schuldgefühle hinterlassend nach außen.

Umso stärker der Druck auf dem einzelnen Menschen, umso mehr Menschen können in Mitleidenschaft gezogen werden.
Umso weniger Menschen Menschenkenntnis besitzen und denken, wir müssten/könnten unnötigem Druck, meist „von oben“ gut standhalten und Erwartungen, die auf uns lasten, erfüllen; umso weniger Menschen sich also bewusst sind, dass es anderen ähnlich geht, umso mehr denken, das wäre „normal“, das „müsse so sein“, das „müsse man eben aushalten“.

Ich kann tagtäglich Menschen sehen, bei denen mir schnell klar wird, dass sie unter enormem Druck leben oder unter Ängsten leiden: kranke oder zumindest krank aussehende Menschen – für mich als Gesundheitsforscherin sehen „gutaussehende“ oder „hübsch gemachte“ Menschen nicht automatisch auch gesund und noch weniger dabei glücklich, aus – , arme oder reiche Menschen, dicke oder dünne, kleine oder große, starke oder schwache Menschen.
Ich habe mich z.B. schon länger gefragt, welche Ursache die Zitteranfälle unserer Kanzlerin vor längerer Zeit haben könnten, und ich habe meine eigene Theorie dazu.
Ich kann mir vorstellen, dass viele der „Geschichten“ wahr sind, die in den Augen vieler anderer, in meinen Augen vor allem von Menschen mit Tunnelblick, „Verschwörungstheorien“ sind, „nur“ Theorien über pädophile oder satanistische Netzwerke, zu denen nicht nur unsere (schein-)heiligsten, kirchlichen Oberhäupter, sondern genauso unsere staatlichen gehören sollen. Ich habe das Gefühl, dass Menschen, die in meinen Augen ehrlich davon berichten, auch tatsächlich Betroffene sind. Ich bin selbst ein Mensch, der bzw. die sexuelle oder auch spirituelle Bedürfnisse kennt, also wahrnimmt und weiß, wie es sich anfühlt, wenn sie eine Zeitlang nicht so befriedigt werden, wie er oder sie es sich wünschen würde, wenn andere sie zum Beispiel komplett ignorieren.
Mich würde nicht wundern, wenn kein/e einzige/r der aktuell regierenden, führenden PolitikerInnen ein erfülltes, von Druck freies, Familien-, Liebes- oder Sexleben hat.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass jede/r der aktuell regierenden, führenden PolitikerInnen so viel Druck aushalten muss, dass er/sie sich einen Dreck um „Einzelschicksale“ außer dem eigenen schert. Ich finde, den meisten sieht man das schnell an oder kann es spätestens an ihren Lippen ablesen, wenn man ihnen ein bisschen zuhört.
Ich kann mir vorstellen, dass vor allem die, die heute noch den schönsten oder harmlosesten Schein wahren können, diejenigen sind, die sich selbst als Menschen am meisten verleugnen, sich selbst also gar keine Empathie entgegenbringen, Empathie also auch nicht lernen und daher die dunkelsten, unmenschlichen, Abgründe zu verbergen haben.
Und mir wird manchmal fast schlecht, wenn ich mir unsere Kanzlerin, unseren Gesundheitsminister und unseren Top-Virologen genauer anschaue.

Es ist, wie es Schweigemärsche in den letzten Tagen bereits auf Plakaten verkünder haben, auch meiner Meinung nach längst Zeit, darüber zu reden.
Ich will nicht unnötig Druck machen … Aber ich habe den Eindruck, es wäre besser, immer daran zu denken, dass nachts, während wir ruhig schlafen, andere Menschen auf der Welt äußerst wach sind, und dass Coronaviren bis 2020 unbeachtete Lebensgefahren unter vielen anderen waren, wir vielleicht den Fokus nicht nur noch auf sie richten sollten. Wir könnten leicht etwas überhören oder übersehen, was tatsächlich wichtig für unser Überleben ist.

P.s.: Unsere Lungen werden nicht dadurch gesünder, dass wir bei schlechter Luftqualität zu Hause bleiben.

P.p.s.: Unsere Umweltverschmutzung nimmt nicht dadurch ab, dass wir vorsichtshalber, um unter 1 Prozent der Menschheit, die an Coronaviren sterben könnte, zu schützen, tonnenweise Einweg-Mund-Nasen-Masken produzieren.

P.p.p.s.: Einseitig ungerechte Verteilung von Finanzmitteln wird nicht dadurch besser, dass Milliarden ganz neu an anderen Stellen ausgegeben werden, z.B. für Hygienemaßnahmen an Orten, an denen sie gar keinen medizinischen Sinn ergeben und Nutzen haben können, für wenig aussagekräftige Tests oder für eine „Impfstoffentwicklung“, die Menschen nicht heilt, sondern zu Versuchskaninchen für genetische Manipulationen – mit unvorhersehbaren Folgen – macht.

 

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Sank für das Foto gebührt Armin Lotfi (auf Unsplash)!