Erwarte nicht mehr als Du bereit bist zu geben

Von Deinem Leben, von Deiner Gesundheit, von der Natur oder von anderen Lebewesen

In der Natur ist alles – auch wenn etwas einmal stillzustehen scheint – ständig im Fluss, zwischen Auf- und Abbau. Erwarte nicht, dass Du immer dort etwas zurück erhältst, wo Du etwas investiert hast. Und rechne nicht damit, dass Du immer für alles gleich auch belohnt wirst, was Du tust. Alles ergibt ein großes Gesamtbild.
Wenn wir mehr Raubbau als Wiederaufbau betreiben, dürfen wir uns nicht wundern, wenn etwas dauerhaft zerstört wird oder verloren geht und sich dafür etwas Neues entwickelt, was wir nicht erwartet haben oder vielleicht sogar gar nicht haben wollen.

Mir als Natur- oder Lebenswissenschaftlerin geben momentan Worte in der Bibel – die mich, aus welchem Grund auch immer, schon mein Leben lang begleitet, obwohl ich sie noch nie ganz gelesen habe – gerade mehr Hoffnung als das, was unsere amtierenden PolitikerInnen und ihre ExpertInnen bzw. GeldgeberInnen vorhaben: mit uns Menschen, mit der Welt, mit unserer Zukunft:
Gott wird die „verderben, die die Erde verderben“ – oder wie es in der Lutherübersetzung heißt „verderbt haben“ – (Off 11:18) lauten Worte, die für mich klingen, als hätte jemand die Naturgesetze und Spielregeln des Lebens erkannt.
„Die Gerechten selbst werden das Land ererben, und darin wohnen allezeit.“(Psalm 37:29) gibt mir gibt die Hoffnung für die Menschen, die die Ursachen von Unrecht und Ungerechtigkeiten erkannt haben, und die Wurzel allen Übels erst einmal in sich selbst und der eigenen Selbstgerechtigkeit suchen.

  • Wer kann von anderen erwarten, die Umwelt nicht zu zerstören, wenn er/sie selbst – aus fehlendem Interesse dafür, was „ökologisch leben“ eigentlich bedeutet – täglich unachtsam mit ihr umgeht?
  • Wer kann damit rechnen, gesund zu bleiben, wenn er/sie sich nur sehr einseitig informiert – aus der Unterhaltung, nicht der ehrlichen Information und dem Wissen dienenden Medien wie Fernsehen und Radio, aus Zeitungen und Zeitschriften, die auf Einschaltquoten und Verkaufszahlen ausgerichtet sind – informiert?
  • Wer denkt wirklich, es geht bei der Medikamentenentwicklung oder der Verabreichung von Impfungen, an denen Menschen Milliarden verdienen (die sie in Werbung/Propaganda investieren können) und die für schwere Nebenwirkungen keinen Schadensersatz leisten müssen, um den Schutz der Gesundheit von Menschen?
  • Wer ist sich eigentlich sicher, dass er nie einen Unfall haben wird, wenn er/sie ein Flugzeug, Boot, Auto, Fahrrad oder sonstiges Fahrzeug betritt?
  • Wer glaubt im digitalen Zeitalter tatsächlich, dass eigene Daten, die andere sammeln, nie missbraucht werden zu Zwecken, für die man sie gar nicht freigegeben hat?
  • Wer hält Kinder in einer Welt für gut aufgehoben, in der sie zuerst lernen müssen, sich an alle bestehenden Regeln und Gesetze der Erwachsenen zu halten und dabei still zu sitzen oder zumindest zu halten – statt sich frei entwickeln und dabei mithelfen zu dürfen, was ihnen Spaß macht, was sie also gut können?
  • Wer kann von anderen erwarten, eigene (Freiheits-)Ideale aufzugeben und sich selbst an „höhere“ zu verkaufen, nur weil er/sie persönlich dazu bereit ist?
  • Wer traut einer Bundesregierung, die freiheitliche Grundrechte einschränkt und nicht zurückgeben will, zu, für Demokratie einzustehen oder dass sie zum Frieden in der Welt beitragen kann, indem sie das Militär aufrüstet?

„Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen.“ (Psalm 24:1) – ich weiß als Bio- oder Ökologin, dass die Natur an sich nicht kriegerisch oder zerstörerisch, sondern ab- und wieder aufbauend. Deshalb versuche ich aktuell darauf zu warten, dass die globalen, politischen Maßnahmen so viel Schaden angerichtet haben, dass etwas Neues darauf aufgebaut werden kann. So war es schon immer in Kriegszeiten.

Ich habe heute das Vertrauen, dass auch unser krankes Gesundheitssystem, das – wie die dahinter stehenden PolitikerInnen – potenziell tödliche Impfungen propagiert, das also nicht mehr das geringste mit echter Gesundheitsvorsorge und Heilung von Krankheiten zu tun hat, irgendwann wieder in die Hände von Menschen zurückfällt, die nicht für Titel und Geld, Ruhm und Ehre arbeiten, sondern für Menschen, die Hilfe brauchen und (wieder) gesund statt medikamentenabhängig werden möchten.
„Die werden beschämt werden, die ohne Erfolg treulos handeln.“ (Psalm 25:3) – ich halte in erster Linie der Natur die Treue, zumindest gebe ich mein Bestes dabei; denn die hat mir auch noch nie etwas versprochen, was sie nicht halten konnte, mich also noch nie enttäuscht.
„Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich erben.“ (Mat 5:5) – daran muss ich noch ein wenig arbeiten; denn es macht mich immer noch wütend, wenn ich sehe, wie acht- oder lieblos, nicht im geringsten respektvoll, Menschen mit der Natur oder mit Tieren oder Pflanzen umgehen. Dann hilft mir auf jeden Fall die Einsicht, dass es auch immer wieder Situationen gibt, in denen ich dann wiederum acht- oder lieblos, wenig respektvoll, mit anderen Menschen und manchmal auch Tieren oder Pflanzen umgehe.

Ich habe den Eindruck, ich werde noch viel geben müssen, bis ich erwarten darf, dass das, was ich mir für die Welt, in der ich lebe, wünschen würde, auch nur annähernd eintreffen könnte. Hoffnung geben mir zum ersten Mal in meinem Leben ganz viele andere Menschen, die erkannt haben, dass das, was sie bisher in ihrem Leben für die Natur und gegen Naturzerstörung, für ihre eigene Gesundheit und gegen krankmachende Umwelteinflüsse, für ein friedliches Miteinander und gegen Abgrenzung von anderen Gruppierungen getan haben, einfach nicht genug bzw. zu unausgewogen war.

P.s.: Ich glaube heute nicht mehr an unvorhersehbare Naturkatastrophen, die also nicht von Menschen ohne Naturverständnis verursacht sind und gegen die wir Menschen uns nicht allein mit unserem gesunden Menschenverstand, mit Beobachtungsgabe, Erfahrungsaustausch und sinnvoller Vorkehrung (nur eine Wegwerfgesellschft baut Millionenstädte in Erdbebenregionen oder in Küstennähe, die von Tsunamis getroffen werden könnten) schützen könnten. Ich bin überzeugt, wir könnten alle mehr von unserem Leben erwarten, wenn wir gemeinsam in privaten sozialen Netzwerken mehr dafür geben würden statt sich fremde Menschen und Institutionen – Regierungen, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Schulen etc. – im Sinne unserer und der Sicherheit und Versorgung unserer Kinder, darum kümmern zu lassen.

 

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Dank für das Foto bzw. den Fotoausschnitt gebührt Mathias Csader!

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