Wenn Menschen leben, oder gerne leben würden, als wären sie allmächtig, unsterblich oder allwissend …

… und gleichzeitig Angst vor „VerschwörungstheoretikerInnen“ oder „BesserwisserInnen“, Frei- oder QuerdenkerInnen, „GefährderInnen“ und ihren unsichtbaren „Erregern“ haben, die nicht einmal jede/n krank machen …

Als Biologin, die – aus dem, was ihr gelehrt wurde; was sie zusätzlich jahrelang recherchiert und an eigenen Erfahrungen gesammelt hat – versteht, wie  unser menschliches Gehirn funktioniert, und die ziemlich umfassend darüber informiert ist, was über Viren bekannt ist bzw. wie viele offene Fragen es zu ihnen gibt, sehe ich, wie Menschen gerade mit Bildern und Zahlen manipuliert werden – von sich selbst und den eigenen Ängsten und Unsicherheiten oder von anderen, die wirklich wissen, was sie gerade tun.
Ich bin nicht sicher, wie viele das jeweils sind.
Ich bin nicht sicher, wie viele nur denken, sie würden gerade dazu beitragen, sich und andere Menschen vor einem gefährlichen Virus schützen, wenn sie eine Stoffmaske vor Mund und Nase ziehen.
Ich bin nicht sicher, wie viele überzeugt sind, die aktuellen Maßnahmen wären tatsächlich notwendig, weil sie die Verbreitung eines Virus eindämmen könnten.
Ich bin nicht sicher, wie viele immer noch daran glauben, dass die PCR- oder Antikörper-Tests, die angewandt werden, etwas über eine Infektionsgefahr aussagen könnten.
Ich bin nicht sicher, wie viele Menschen immer noch nicht gemerkt haben, dass es 2020 keine Übersterblichkeit in unserem Land gab, die Grippe verschwunden zu sein scheint und dass viele andere Ursachen als neue-entdeckte Corona-Viren dafür verantwortlich gemacht werden könnten, dass sie in anderen Ländern erhöht war.
Ich weiß nicht, wie viele Menschen mittlerweile wissen, dass Krankenhausbetten in vielen Ländern auch schon in den letzten Jahren knapp waren und trotzdem bei uns weiter abgebaut wurden, weil einige Kliniken in Kurzarbeit treten mussten oder sogar ganz geschlossen wurden.

Ich sehe aber Menschen, die vehement verteidigen, was unsere Landesregierung immer noch fleißig weiter verordnet, und die alles – „ordentlich“ von oben nach unten – durchführen, es zur Not auch mit gegenseitiger Maßregelung oder Denunzierung „durchzudrücken“ versuchen, statt Menschen sinnvoll durch eine Krise zu führen, geschweige denn zu begleiten.
Ich sehe Menschen, die so tun als wüssten sie, was gut oder sogar das Beste für alle ist und wozu alle gezwungen werden müssen, damit es für sie Sinn ergibt; und ich sehe Menschen, die sich davon Angst oder zumindest Ehrfurcht einflößen lassen.

Ich frage mich, ob es die Glaubenssätze mit strengen Regeln erzogener Generationen oder die von Menschen aus anderen Verhältnissen, in denen ihnen wenige oder keine eigenen Entscheidungs- und Wahlmöglichkeiten blieben, sind, die uns gerade alle heimsuchen.
Ich frage mich, ob Menschen, die in ihrer Kindheit nicht gelernt haben, freie Entscheidungen zu treffen, dazu tendieren, auch anderen Entscheidungen abnehmen zu wollen.
Ich frage mich, ob uns gerade die Ideologien von Menschen beherrschen, die sich erhofft haben, dass es ihre eigenen Kinder genauo „gut“ oder sogar „besser“ haben als sie selbst, oder dass jüngere Generationen und andere Schutzbedürftige zukünftig insgesamt „besser“ leben können – ohne dass sie einsehen können, dass die alles lieber ganz anders hätten.
Ich frage mich, warum die nicht sehen, dass gerade Kinder und Pflegebedürftige, vor allem finanziell schwache, die heute einen großen Teil der Bevölkerung ausmachen, momentan am meisten unter Maßnahmen leiden, die angeblich die Schwächsten schützen sollen.
Ich frage mich, warum vor allem eine große „Risikogruppe“, also Menschen mit eigenen „Vorerkrankungen“, vielen anderen kein besseres Gesundheitsbewusstsein zutraut, mit dem sie auch ohne ärztliche Ratschläge oder Verordnungen gesund leben und sinnvolle Entscheidungen treffen könnten, ohne gleichzeitig die Gesundheit anderer Menschen damit zu gefährden.

Ich hoffe, dass sie, bevor sie noch mehr menschlichen und gesellschaftlichen Schaden anrichten, einsehen, dass Menschen auch so geführt werden könnten, dass sie dabei selbst herausfinden und lernen,

  • was gut für sie ist;
  • an welche „höheren Mächte“ – GroßunternehmerInnen, ExpertInnen oder „einfach nur“ einen liebvollen, gütigen, strengen oder grausamen Gott, oder einen, der in mehreren Gestalten und mit mehreren Gesichtern in Erscheinung tritt – sie glauben können;
  • wie sie sich gesund halten oder auch gegenseitig vor Viren schützen, und
  • wie sie glücklich sein und gemeinsam mit anderen ein „freies“ Leben, eines das auf Freiwilligkeit beruht, leben können; also wie sie sich nicht in sklavenhafte Abhängigkeit von anderen Menschen begeben müssen.

P.s.: Im Prinzip führt mir die Frau, die unser Land repräsentiert, sehr deutlich vor Augen, wie die Deutschen „ticken“, die immer noch hinter all ihren Entscheidungen stehen, die keine lautstarken Widerworte von sich geben oder nie wagen würden, „zivil ungehorsam“ zu sein, also Widerstand zu leisten.

P.p.s.: Auch die Spaltung unserer Gesellschaft spiegelt sich in ihrer Persönlichkeit wider: in diejenigen, die sich nicht zutrauen, eigene Entscheidungen treffen zu können, wenn sie sich mehrere Expertenmeinungen anhören müssten; die also lieber der ersten und einzigen offiziellen folgen; und in diejenigen, die Entscheidungsfreiheit fordern (aber nicht wie unsere Kanzlerin erwarten, dass in einer freien demokratischen Gesellschaft alle BürgerInnen dieselbe Wahl treffen und ihr Leben einer relativ geringen Virusgefahr unterordnen möchten, der vor allem alte Menschen betrifft, die keinen Lebensunterhalt mehr verdienen müssen, und ansonsten besonders die, die ihre Gesundheit vorher schon anderweitig geschädigt haben).

P.p.p.s.: Denen, die immer noch fest an unsere Regierungen glauben und darauf vertrauen, dass eine marktradikale Politik, die im Sinne des WEF vorangetrieben wird (und bereits einzuplanen scheint, unsere bürgerlichen Freiheitsrechte bis Juni weiter außer Kraft zu setzen), in der Lage ist, die Gesundheit von Menschen zu schützen, kann ich nur wünschen:  Bleiben Sie gesund! Auch wenn noch nicht so viele Menschen daran glauben: Wir können uns bewusst dafür entscheiden, gesund zu bleiben – wenn wir dazu mehrere Informationsquellen heranziehen, unseren gesunden Menschenverstand einsetzen, sowie auch auf unser Bauchgefühl, unsere Intuition und unser Gewissen hören. Wer der Bibel glaubt, dass wir nach Gottes Ebenbild geschaffen wurden, oder wer an vermeidbare Zivilisationserkrankungen glaubt, der/die kann doch nicht ernsthaft gleichzeitg glauben, wir würden grundlos zerfallen und könnten nichts dagegen tun als zu warten, bis uns „die Medizin“ rettet.

 

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Dank für das Foto gebührt Sonika Agarwal (auf Unsplash)!