Geschädigte oder zerstörte Lungenfunktionen …

… lassen sich nicht mit Schutzmasken oder anderen Sicherheitsmaßnahmen wiederherstellen

Kein Lebewesen lässt sich auf Dauer mit künstlicher Beatmung am Leben erhalten.
Es ist keine nachhaltig sinnvolle Lösung, die Augen davor zu verschließen, was unsere Lungen – unsere eigenen sowie die „grüne Lunge“ unseres Planeten – eigentlich schädigt, womit wir ihre Funktion also vielleicht schon seit Jahrzehnten langsam zerstören.
Es ist dumm, als Mensch den Atem einfach anzuhalten und abzuwarten, bis WissenschaftlerInnen Lösungen dafür anbieten, wie wir der Gefahr für unser eigenes Leben, einem Erstickungstod aufgrund des Versagens unserer Lungenfunktion oder der unserer Natur, aus dem Weg gehen zu können.

Man kann euch nicht den Atem geben“ hat schon Martin Luther King von sich gegeben; warum lassen wir ihn uns dann verbieten oder nehmen – mit geschürter Angst vor alltäglichen Viren, mit Sicherheitsversprechungen, mit sozialer Distanzierung zu unseren Liebsten oder FreundInnen, mit Mund-NasenMasken?
Regieren ist aktuell nicht mehr „die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösung man das Volk in Atem hält„, wie es der – umstrittene; aber wer ist das heute nicht, wenn er/sie ehrlich ausspricht, was andere nur denken – Dichter Ezra Pound gesagt haben soll; ich habe den Eindruck, heute ist es die Kunst, medial so viel Angst zu schüren, dass Menschen ihre eigene Atemluft für eine Lebensgefahr für andere halten und sich „zur Sicherheit freiwillig“ Mund-Nasen-Masken aufsetzen.

Wieder Atem holen lernen, das ist es.“, das wäre es auch , lieber Christian Morgenstern, was ich mir für einen großen Teil der heute nur noch un- oder unterbewusst atmenden Menschen wünschen würde: dass sie

  • nicht nur wissen, wie lange sie die Luft anhalten oder
  • welch langen Atem sie nur anderen zuliebe haben können,

sondern dass ihnen bewusst wird,

  • wie selten etwas in ihrem Leben atemberaubend schön ist;
  • wie schnell sie außer Atem kommen, wenn es um ihre eigene Gesundheit oder das eigene Glück geht;
  • wie tief oder flach oder langsam oder schnell sie überhaupt atmen;
  • wie wenig sie ihre Lungenkapazität nutzen oder trainieren, um damit auch die Sauerstoffversorgung ihres Körpers, ihres Gehirns, ihres Herzens und ihrer anderen inneren und innersten Organe zu erhöhen.

Wir könnten alle zusammen schon lange aufatmen hinsichtlich der angeblich großen neuen Gefahr für unser aller Leben, das von einem oder mehreren „ganz neuen“ Coronaviren ausgehen soll:

  • Asymptomatische Infektionen durch mutationsfreudige Coronaviren (die schon lange bekannt sind, nur bisher nicht so medial „gehypt“ wurden wie dieses Jahr), sind genausowenig wissenschaftlich bewiesen wie durch alle anderen Millionen oder Milliarden von Viren;
  • die gängigen Virentests stützen nur die Vermutungen von WissenschaftlerInnen, die sie vorher willkürlich machen, diagnostizieren also nie einzelne, intakte Viren oder deren Gefährlichkeit;
  • es sterben dieses Jahr weltweit nicht mehr Menschen als sonst auch, auf ihrem Totenschein darf nur jetzt eine „neu-entdeckte“ Todesursachen stehen.

Alle, die einseitig von Horrormeldungen verunsichern lassen, könnten sich die Zeit nehmen, tief durchzuatmen, sich hinsetzen und das, was sie mit eigenen Augen sehen oder mit eigenen Ohren hören, in einem größeren Zusammenhang zu betrachten:

  • die tatsächliche Belegung von Krankenhaus- und Intensivbetten im Verhältnis zur verfügbaren Gesamtzahl in unterschiedlichen Regionen Deutschlands (es wurden dieses Jahr nicht  nur einzelne abgebaut!) oder unter Berücksichtigung des verfügbaren Pflegepersonals (Betten bleiben unbelegt, wenn niemand da ist, der/die sie betreuen kann!);
  • die tatsächliche Gefahr eines Erstickungstodes durch die neuen Coronaviren (schwache und vorerkrankte Lungen sind nicht erst dieses Jahr besonders gefährdet);
  • die Sinnhaftigkeit von global einheitlichen Regelungen, die durchgesetzt werden sollen (wenn es doch regional starke Unterschiede gibt, die berücksichtigt werden könnten und in meinen Augen auch müssten);
  • den angeblichen Schutz unser Gesundheit und unseres Gesundheitssystems, wenn die gesundheitlichen, physiologischen und psychologischen, Folgen von Mund-Nasen-Masken oder Impfungen gar nicht absehbar sind.

Wer sich schon lange nicht mehr mit dem eigenen Körper und der eigenen Seele auseinandergesetzt, also mit der eigenen Gesundheit beschäftigt hat oder es bisher für ausreichend hielt, sich willkürlich auf Gesundheitstipps zu verlassen, die im eigenen Leben am einfachsten umzusetzen sind, könnten ihrem eigenen Atem folgen: sowohl im wörtlichen Sinne, also spüren, wie er sich im eigenen Körper bewegt und was er bewirkt, als auch Interesse dafür entwickeln, was echte WissenschaftlerInnen (die in erster Linie an Erkenntnissen und nicht am Verkauf ihrer Produkte interessiert sind) dazu zu sagen haben.

Mir stockt der Atem, wenn ich sehe, welche Kollateralschäden – (un)menschliche, schon für kleine Kinder, gesellschaftliche und für die Natur – bisher schon angerichtet wurden und täglich weiter angerichtet werden …
Ich freue mich trotzdem über jeden zusätzlichen Hinweis, der vielleicht dabei hilft, noch mehr Menschen dazu zu bringen, ihren Mund – nicht nur zum Atmen – aufzumachen und laut darüber zu sprechen, was vielen Menschen gerade unnötig angetan wird: wie viele kostbare gemeinsame Stunden uns dieses Jahr von WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen unwiederbringlich geraubt wurden, weil sie ihre Angst vor dem Ersticken (vielleicht vor dem Ersticken in ihrer Arbeit – die sie eigentlich leisten müssten, aber, nach liebloser StaatsdienerInnenart, jahrzehntelang auf- oder auf andere abgeschoben haben …) auf uns alle projiziert oder es zumindest versucht haben.

Wie Du atmest, so lebst Du.“ Ich schließe mich dem Philosophen Andreas Tenzer an, wenn ich Menschen höre, die behaupten, es wäre eine Lappalie, nicht frei atmen zu dürfen, oder Menschen sehe, die sogar Masken tragen, wenn niemand in ihrer Nähe ist, den sie damit schützen könnten, die also ihrer freien Atmung gar keine Bedeutung (meh) zumessen.

Ich sehe heute kaum noch jemanden, der/die in vollen Zügen lebt oder atmet. Es sind vor allem die Menschen, die sich weigern, Mund-Nasen-Masken zu tragen und stattdessen lieber darauf achten, anderen Menschen nicht unbewusst zu Nahe zu treten, also lieber die neuen, undemokratisch festgelegten, Distanzregeln einhalten statt sich maskieren zu müssen.

Das Bewusstsein der Geschöpfe ist durch das Atemholen bedingt.“ soll der chinesische Dichter Dschuang Dsi (Zhuangzi), gesagt oder geschrieben haben.
Also dann, es ist nie zu früh, damit anzufangen, auch wenn es schon ganz schön spät – nicht nur im Jahr 2020 – dafür ist.
Am Ende entscheidet jede/r selbst, wie lange die eigenen Verschnaufpausen sein müssen oder sogar, ob es sich irgendwann überhaupt noch lohnt, neu einzuatmen.

Ich bin jedenfalls noch lange nicht außer Atem, freue mich auf jeden Fall auf 2021 und wünsche allen, dass sie – falls sie nicht schon dabei sind – fleißig neuen Atem schöpfen dafür, dass wir uns möglichst nie mehr so schnell den Atem verschlagen lassen von Medienberichten, die gar keine wissenschaftliche oder anders geprüfte Grundlage haben!
Wir Menschen haben es in der Hand, was wir aus und in unserem Leben (mit)machen oder sein lassen, also wofür und wogegen wir uns entscheiden – bis zu unserem letzten Atemzug. Ich habe den Eindruck, wir würden schon viel damit erreichen, wenn jede/r wüsste oder beigebracht bekäme lernen würde, welche Möglichkeiten allein darin liegen, einfach nur ruhig ein- und auszuatmen, und welche sich daraus ergeben!
Alle natürlichen Organe, nicht nur unsere Lungen, haben das Potenziel, sich zu regenerieren – wenn wir ihnen die Möglichkeit dazu geben und genug Zeit, Liebe und andere Lebensenergie in sie investieren!

P.s.: Wer noch einen „Tritt in den Hintern“ braucht, um nächstes Jahr aktiver in Lebens- und Gesundheitsfragen oder Gesellschaftspolitik zu werden, dem empfehle ich, sich jemanden anzuhören, der fast ohne Luft zu holen, also ziemlich atemlos, schon 2013 eine Brandrede gehalten hat, die heute vielleicht aktueller denn je ist. Bisher hat sie vielleicht – wie ich – nur noch kaum jemand gehört, weil es entweder zu wenig Anlass, also politisches Interesse, oder einfach noch so gut wie gar keine gesellschaftstaugliche (basisdemokratische) Alternativbewegung gab!

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

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