Humor ist, wenn man trotzdem – noch oder wieder – lacht!

Vor allem über das, was PolitikerInnen und ihre BeraterInnen uns mit Hilfe der öffentlichen Medien weismachen wollen

Die meisten Menschen nehmen viel zu ernst, was andere – vor allem Menschen in „höheren“ Positionen, besonders diejenigen, die es ins Fernsehen geschafft haben – so von sich geben; vor allem, wenn die versuchen, uns weiszumachen, dass es um unsere Jobs, um unsere Gesundheit oder – zur Abwechslung – mal ganz konkret „um Leben und Tod“ ginge.
Die meisten Menschen scheinen vergessen zu haben (oder zu wollen …), dass es für uns Menschen ohnehin tagtäglich um Leben und Tod geht – weil wir Lebewesen sind und es unzählige Gefahren für unser Leben gibt!
Es ist eine Pseudosicherheit, in der sich ein Großteil der modernen Menschen wiegt und wiegen lässt; ein Verdrängungsmechanismus, der sich dann wiederum extrem leicht psychologisch nutzen lässt, um Angst und Schrecken zu verbreiten.

Es sind die Pseudosicherheiten, die uns vor allem Menschen, die erfolgreich (ihre) Politik machen wollen, vormachen bzw. anbieten; indem sie – unterschwellig oder deutlich – Angst verbreiten.

Es sind die plumpsten Versprechungen, auf die Menschen immer und immer wieder hereinfallen; so dass es mir persönlich immer schwerer fällt, noch darüber zu lachen.

Es ist so leicht zu durchschauen, … wenn nicht krampfhaft versucht wird, das Vertrauen in Menschen aufrechtzuerhalten, die es sich auf welch betrügerischem Weg auch immer „verdient“ haben: die man z.B. dafür gewählt hat, die eigenen Interessen zu vertreten, dafür zu sorgen, dass die eigenen Bedürfnisse erfüllt werden, die sonst nicht erfüllt werden (können).

Ich versuche mittlerweile, damit ich mich nicht ganz so schlecht und schadenfroh fühle, in erster Linie über mich selbst lachen: dass ich tatsächlich auch einmal geglaubt habe und es Menschen, die ich für so vertrauenswürdig hielt, um zu wissen, wovon sie sprechen, abgekauft habe, wir würden in einer Demokratie leben, in der die BürgerInnen Mitspracherechte hätten (während PolitikerInnen vier Jahre lang machen können, was sie wollen und überhaupt nicht zur Verantwortung gezogen oder abgewählt werden können, wenn sie etwas nicht umsetzen, was sie versprochen haben).
Ich finde es heute extrem komisch, wenn mir jemand versucht zu erzählen, dass irgendeine der Karrikaturen von menschlich-authentischen „Frontmännern oder -frauen“ (von Parteien, Landesregierungen oder Großunternehmen) im Stande wäre, unser menschliches Leben zu verbessern, sinnvolle Entwicklungen voranzutreiben, die Natur oder unsere Gesundheit zu schützen, für Luft- und Klimaverbesserungen oder Gerechtigkeit zu sorgen, so sehr für Frieden einzustehen, dass sie Kriege nicht mehr zulassen, oder oder oder …
Wer uns die Suppe eingebrockt, also sich am Aufbau der hiesigen, hierarchisch aufgebauten Systeme beteiligt bzw. erfolgreich darin geworden ist und sich daran bereichert hat, ist gar nicht willig, sie auszulöffeln, sich also einzugestehen, dass wir andere, neue, nachhaltig sinnvolle, menschliche, basisdemokratische Systeme bräuchten (in denen niemand so viel Geld und Macht haben oder „gewinnen“ darf wie sie) – zumindest nicht ohne Druck von außen.

Aber genauso wie beim Humor, sind anscheinend mittlerweile nicht mehr nur die Deutschen dazu (noch) viel zu „anständig“ (erzogen worden):

  • Man hält sich in vielen Ländern mehr oder weniger brav an bestimmte Regeln, also auch an neue Verordnungen; zum Vorbild nimmt man sich das, was im Fernsehen gezeigt wird (danke Rugai für Deinen Kommentar bei abgeordnetenwatch am 09.03.2020 um 05:59 Uhr);
  • mit genug Alkohol wird alles witzig oder zumindest erträglich; und
  • zum Lachen über das, was zu sehr „unter die Gürtellinie“ geht, geht man am besten in den Keller.
    (Ich vermute, dass viele sich heute eher zum Weinen dahin zurückziehen; zum Weinen darüber, was andere für erträglich oder zumindest für alternativlos halten. Ich würde heute aber auch sagen, dass diese Art, Tränen zu vergießen, nur die ehrliche Variante schwarzen Humors ist; das Wort „Humor“ sagt ja nichts darüber aus, warum es mit Feuchtigkeit, Tränen oder anderen Körpersäften zu tun hat).

Der Spaß (an medial als „Solidarität“ verkauftem Gruppenzwang und Gleichschaltung) hat für mich schon lange aufgehört, seitdem mir klar war, dass unsere PolitikerInnen – leicht erkennbar als Zugehörige vorerkrankter, übergewichtiger, „gesundheitlicher“ Risikogruppen – eine Politik für sich selbst machen. Es ist keineswegs unterhaltsam, mitansehen zu müssen, wie viele Menschen, wie viele andere Gruppen – Kinder, auf Pflege Angewiesene, Alleinerziehende, KünstlerInnen und andere Soloselbständige sowie viele andere Unternehmerinnen – gerade völlig unnötig unter der aktuellen „Politik für Todgeweihte, die einfach nicht wahrhaben wollen, dass wir am Ende ohnehin alle sterben werden“ leiden oder tatsächlich sterben.

Ich gebe zu, dass ich schon darüber gelacht habe, wenn sich Menschen aus ihrer Angst vor dem Tod oder Sterben – z.B. mit Medikamenten – selbst umgebracht haben. Bestimmt gibt es unter den Nominierten für die Darwin Awards etliche.

Im Prinzip ist es witzig, dass ein Bankkaufmann, ein Tierarzt, SpezialistInnen für Viren und RegierungsbeamtInnen, die einfach nur das nachplappern, was die von sich geben, Gesundheitspolitik für Menschen betreiben (dürfen).

Es fällt mir trotzdem schwer, über Menschen zu lachen, die Angst vor einem Virus haben, der nicht einmal wissenschaftlich „sauber“ nachgewiesen wurde, der nicht mit den gängigen Tests nachgewiesen werden kann, der sich aber – wenn es ihn tatsächlich gäbe – mit Sicherheit nicht mit einer Stoffmaske oder sozialer Distanz von seiner Verbreitung abhalten ließe (solange Menschen noch dieselben Dinge anfassen, sich auf dieselben Stühle setzen, an denselben Orten herumlaufen).

Es ist erstaunlich, aber nicht zum Lachen, dass sich so leicht – aus altbekannten Symptomen – eine neue Krankheit „erfinden“, kreieren, lässt, die auf einmal ganz viele Menschen zu haben glauben und an der sogar Menschen sterben (oft nur auf dem Papier, weil es für die Diagnose „Corona-Tote/r“ finanzielle Anreize gibt).

Ich bin enorm froh, dass ich gerade mit einem Sarkasten zusammen lebe, der freundlich übergehen kann, wenn ich mal wieder vor mich hin heule, weil sich gerade weltweit und auch Menschen, die mir viel bedeuten, wie Idioten aufführen bzw. sich (aus „Gutmütigkeit“; ich würde es eher als Faulheit bezeichnen, sich umfassend informieren zu wollen) für dumm verkaufen lassen und immer wieder dafür sorgen oder stillschweigend mitverantworten, dass PolitikerInnen für ihre schlechten Witze bezahlt werden.

„Wer zuletzt lacht, lacht am besten.“ ist doch im Prinzip auch nur gute PR für Menschen, die die Pointe vorher noch nicht verstanden haben oder am Ende mit Lautstärke zu überspielen versuchen, dass sie gar nicht lustig fanden, was sie gehört oder gesehen haben. Mir ist das Lachen irgendwann vergangen; aber jetzt bereitet es mir viel Vergnügen, immer mehr Menschen zu beobachten, die Spaß daran haben, dafür zu sorgen, dass wir gemeinsam aus dieser „ernsten Krisensituation“, die uns unsere Politik über Jahrzehnte eingebrockt hat, mit einer neuen Lebensfreude auch wieder herauszukommen.

P.s.: Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die hoffen, dass ich falsch liege mit meiner „Verharmlosung“ des Coronavirus bzw. damit, dass sich Coronaviren mit Grippeviren vergleichen lassen (die alles andere als harmlos sein könnten – falls sie nicht auch erst im Zusammenspiel mit anderen Faktoren überhaupt zu Krankheitssymptomen führen). Ich weiß, dass sie hoffen, dass „die Krise“ von alleine enden wird und sie dann erleichtert aufatmen und wieder gemeinsam lachen und feiern können, dass alles ja doch nicht so schlimme war. Ich würde mich für sie freuen – aber meine „wissenschaftlich Expertise“sagt mir, dass das ein unrealistisches Ende dieser Geschichte ist.

P.p.s.: Mehr echte, schamlose Freude machen mir die – von Tag zu Tag mehr werdenden – Menschen, die zum Teil vorher ignorant gegenüber Politik und gesellschaftspolitischen Themen waren und obrigkeitshörig oder regierungstreu erschienen, weil sie zu bequem waren, sich damit auseinanderzusetzen und als BürgerrechtlerIn mit Hilfe unseres Grundgesetzes Einfluss darauf nehmen zu wollen. Es ist herrlich befreiend, in fröhliche Gesichter zu schauen, die nicht von einer Mundnasenmaske bedeckt sind, und die sich darauf freuen bzw. darauf vertrauen, einen Beitrag zu nachhaltigen Veränderungen unserer Gesellschaft, vielleicht sogar weltweit, leisten zu können.

 

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Dank für die Idee zum und die Hilfe beim Erstellen des Beitragsbildes gebührt Mathias Csader, mit dem ich einfach am liebsten lache – über mich, über ihn, über uns, mit anderen, die einfach witzig oder rührend sind und manchmal auch über andere, die sich lächerlich damit machen, entweder witzig sein zu wollen oder mit Hysterie und abstrusen Sicherheitsvorkehrungen auf etwas zu reagieren, was uns im Vergleich zu anderen, echten Lebensgefahren albern erscheint!

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