Meine Wochenend-Gesundheitstipps für Körper und Seele

Für Deinen Körper:

Höre möglichst wenig auf die Nachrichten oder die Berichterstattung durch andere, sondern auf Deinen eigenen Körper!

Wo tut mir etwas weh?
Was fühlt sich etwas gut an?
Was fehlt ihm?
Was möchte er eigentlich vermeiden?
Was mute ich ihm trotzdem zu oder dränge ich ihm trotzdem auf?

Wenn Du erst einmal gar nichts hörst oder spürst, kannst Du erst auch in der Erinnerung nach Anhaltspunkten suchen!
Über diesen Umweg lassen sich auch wieder neue Kommunikations-Wege finden, über die Körper und Geist zukünftig wieder schneller Zugang zueinander finden.

Wer erst einmal weiß, was der eigene Körper braucht und möchte, kommt auch auf Ideen, wie sich das erreichen lässt!
Trau‘ Dich, mit anderen darüber zu sprechen, wenn Du selbst dabei nicht alleine weiterkommst!

 

Für die Seele:

Auch die Seele findet oft nicht das Gehör, das sie finden könnte, weil sie viel leiser spricht als das Ego. Aber sie hört trotzdem, solange wir leben, nicht auf, es zu tun!
Wer also glaubt, sie wäre gar nicht da, weil sie gar nichts sagt, hat entweder schon lange gar nicht mehr in sich hinein gehört oder nur die lautere, aggressivere und schnell wütende Ego-Stimme wahrgenommen.
Die Stimme der Seele lässt sich nur in der Stille hören, und erst, wenn das Ego aufgehört hat, Lärm zu machen. Mit „Sei still!“-Geschrei in Richtung Ego, kommst Du auf jeden Fall nicht dahin, Deiner Seele in Ruhe zuhören, ihr lauschen zu können.

Falls Du Dich nicht erinnern kannst, ihre friedliche Stimme überhaupt schon einmal vernommen zu haben, krame in Deiner Erinnerung!
Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch eine hat, die auch weiß und sagt, was gut für sie ist!
Finde Deinen Weg, ihr bewusst die Aufmerksamkeit zuzuwenden, die sie braucht, damit Du sie wieder einmal hören und verstehen kannst.

 

Versuche auf jeden Fall, nachsichtig mit Dir, Deinem Körper und Deiner Seele zu sein, sonst verlierst Du vielleicht schnell die Freude, mit ihnen allein zu sein! Umso älter sie sind, um so starrer, unbeweglicher, sturer sind sie vielleicht geworden.
Aber solange Du lebst, bist Du fähig, etwas Neues zu lernen und Dich zu regenerieren – wenn vielleicht nicht aus medizinischer Sicht, so doch aus biologischer!

 

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

Was willst Du erreichen in Deinem Leben?

Kinder werden vermutlich auch heute noch oft gefragt „Was willst Du eigentlich mal werden?“.

Sehr wenige Erwachsene sehen, dass Kinder bereits etwas sind: dass sie ganz spezielle Individuen mit besonderen Fähigkeiten sind, bereit, gefördert, entfaltet zu werden.
Wenn Kinder sich einfach zu der Persönlichkeit entwickeln dürften, für die sie die besten Voraussetzungen mitbringen, müssten Sie gar nichts anderes werden oder etwas erreichen, wenn sie vielleicht gar nichts erreichen wollen.

In vielen menschlichen Gesellschaften wird allerdings gefordert, dass Menschen ihren Lebensunterhalt in Form von Geld verdienen müssen. Menschen, die ihren Beitrag zur Gesellschaft eher in Form von Unterhaltung oder anderen Künsten statt in Form von Steuergeldern leisten, werden sogar häufig zu BetreiberInnen einer „brotlosen Kunst“ herabgewürdigt. Es ist tief in den meisten Köpfen verankert, dass Geld oder eine bestimmte Position, die erst erarbeitet werden muss, dazu notwendig ist, dass man im Leben etwas erREICHen kann.
Deshalb ist es verständlich, wenn Eltern versuchen, dafür zu sorgen, dass aus ihrem Kind mal was „Richtiges“ wird.
Kein Kind käme wahrscheinlich von selbst auf die Idee, etwas werden zu wollen, was es gar nicht ist; etwas lernen zu wollen, was es gar nicht kann, was ihm also auch nach mehreren Versuchen keinen Spaß macht; Dinge wissen zu wollen, die es gar nicht interessieren.
Kinder lernen ganz von alleine, wenn sie etwas wollen; Kinder versuchen, irgendwann das zu können, was sie in der Welt sehen und „gut finden“; Kinder lassen sich enorm beeinflussen von dem, was ihnen vorgelebt, aber auch vorgespielt wird.

In unserer heutigen (Unterhaltungs- oder Informationstechnologie-)Gesellschaft wird Menschen enorm viel vorgespielt, was sich erreichen lässt, was JEDE/R EINZELNE erreichen kann – während Menschen von Natur aus in erster Linie gesund und glücklich leben, aber vor allem GEMEINSAM Spaß haben möchten.
Viele Menschen reden ihren Kindern schon seit Generationen ein, man könne sich mit Geld frei, also unabhängig von anderen machen – während Menschen doch von Natur aus soziale Wesen sind und sich gegenseitig gerne helfen; und während sie nicht bemerken, wie abhängig Geld macht, wenn man gleichzeitig vergisst, wie man ohne Geld überhaupt überleben kann.
Einige Menschen fokussieren sich sogar so sehr auf den Gedanken, im Beruf etwas erreichen zu wollen, also mit einem möglichst hohen beruflichen Verdienst erfolgreich zu sein, um – vor allem nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben – möglichst frei sein zu können, dass sie übersehen, dass viele andere wertvolle Dinge dabei auf der Strecke bleiben: z.B. ihre Gesundheit oder ihr Familienleben, die beide liebevoll gepflegt werden müssten, wenn sie „funktionieren“ sollen. Die Worte „Geld oder Liebe“ können so viel mehr umfassen als die meisten Menschen vermuten würden. Wer sich für einen gut bezahlten, verantwortungsvollen Job aufopfert, kann nicht erwarten, dass er/sie der eigenen Verantwortung gegenüber sich selbst oder Familienmitgliedern noch voll nachkommen kann. Ein Tag hat nur 24 Stunden.

Was wollen wir als Gesellschaft eigentlich damit erreichen, dass wir Menschen zu Führungskräften ausbilden und sie Verantwortung für das Leben anderer Menschen tragen lassen, die nicht den größten Wert darauf legen, ihre engsten sozialen, menschlichen Kontakte zu pflegen, sondern ihnen „Geschäftsbeziehungen“ vorziehen?

Was erwarten wir denn, wenn wir erlauben, dass Menschen für verantwortungsvolle Aufgaben viel Geld erhalten – während sie sich immer wieder mit Geld aus jeglicher Verantwortung herauskaufen können?

Was wollen Menschen eigentlich damit bewirken, dass sie stillschweigend hinnehmen, dass – vor allem in Werbung und Medien, vom Kino bis ins Internet – vor allem Kindern weiterhin eingeredet wird, dass man in erster Linie Geld braucht, um ein reiches Leben führen zu können.

Geld und Besitztümer als Statussymbole töten menschliche Werte, das haben sie schon immer getan.
Und schon lange regieren immer mal wieder wenige Menschen mit dem meisten Geld die Welt; so lange, bis ihre Machtgier einer Mehrheit zu weit geht.

Ich persönlich wollte nie Teil einer solchen Welt sein. Ich wollte mich noch nie von Menschen regieren lassen, die nicht gleichzeitig dafür sorgen, dass es möglichst allen Menschen und Tieren und der Natur, den Lebensräumen dieser Erde, gut geht. Ich wollte Grausamkeiten noch nie einfach hinnehmen, weil sie angeblich nicht zu ändern sind. Ich wollte mich noch nie davon überzeugen lassen, dass es eine gute Idee ist, Geld mit der Ausbeutung anderer Menschen und der Natur zu verdienen bzw. zu sparen. Ich wollte noch nie glauben, dass es nachhaltig ist, Schäden, die mit dem eigenen Konsumverhalten angerichtet wurden, mit Geldspenden auszubügeln. Ich war noch nie davon überzeugt, dass alle Menschen dieselben Chancen haben, mit Geld reich und glücklich zu werden, oder man sich selbst von einem schlechten Gewissen (dass man z.B. mehr besitzt als andere) freikaufen kann.
Deshalb habe ich noch nie versucht, das zu erreichen.

Ich weiß aber, was ich gerne erreichen würde:

Ich würde gerne erreichen, dass alle Menschen dieser Welt nicht nur Zugang zu sauberem Wasser, Nahrungsmitteln und einem Platz zum Leben haben, sondern dass sie das Recht haben, dafür nicht nur MIT GELD BEZAHLEN zu MÜSSEN, sondern auch mit anderen Gegenleistungen, mit etwas, was sie (GEBEN) KÖNNEN, „bezahlen“ zu dürfen.

Ich würde gerne erreichen, dass Menschen, denen ihre Gesundheit wichtig ist, darüber aufgeklärt werden, dass man nicht erwarten kann, vor (körperlichen) Krankheiten verschont zu bleiben, wenn man – auch seelische – Krankheitszeichen jahrelang ignoriert.

Ich würde gerne erreichen, dass Menschen sich darüber bewusst werden (müssen), was ihr eigenes Leben und Konsumverhalten z.B. zur Armut in der Welt, zu Naturzerstörung und Artenvernichtung beiträgt, so dass sie eine größere Bereitschaft entwickeln, das eigene Konsumverhalten zu überdenken und zu verändern bzw. politische Unterstützung dafür zu fordern.

Ich würde gerne erreichen, dass Menschen (wieder?) mehr in Zusammenhängen denken lernen, also ökologisch, BIO-logisch, MÖGLICHST GANZHEITLICH – denn ein TATSÄCHLICHES Gesamtbild können wir gar nicht erfassen können, solange es ein lebendiges ist, das sich immer weiter entwickelt, während wir versuchen, es zu beschreiben!
Wenn wir unsere Biologie verstehen, die uns das (Zusammen-)LEBEN erklärt, brauchen wir keine ANTI-BIOtika mehr, oder auch keine Medizin, Technologie oder andere Wissenschaften, die sich gegen unerwünschte lebende Organismen richten, sie bekämpfen und sogar ausrotten möchten.

Ich würde gerne erreichen, dass unsere verbleibende Mitwelt in ihrer Gesamt-Biodiversität erhalten bleibt bzw. die Chance bekommt, sich von der langjährigen Ausbeutung zu erholen und dass wir irgendwann EINE gemeinsame Welt, ein nachhaltig funktionierendes Ökosystem daraus machenes, in dem sich alle (Tier-, Pflanzen-, Pilz-, Mikroben-)Arten möglichst frei entfalten, also gesund und glücklich miteinander leben können, aber auch sterben dürfen.

Ich weiß, dass sich das nie alleine erreichen lässt.
Ich weiß, dass sich das nicht erreichen lässt, wenn Menschen nicht bereit sind zusammenzuarbeiten, um es gemeinsam umzusetzen.
Ich weiß, dass Menschen nie bereit sein werden zusammenzuarbeiten, wenn sie nicht einmal bereit sind, sich die Hände zu geben.

Eine Mehrheit von Menschen lässt sich genau das gerade (noch?) – aus Angst vor einem Erstickungstod, getarnt als (realtiv harmloses) Coronavirus – sogar verbieten …
Eine Mehrheit von Menschen möchte offensichtlich gar nichts mehr selbst erreichen, verzichtet sogar „freiwillig“ auf ein gesell- oder gemeinschaftliches Leben zugunsten eines immer isolierteren, einsameren, das sie sich von immer strengeren Verordnungen „mächtiger“, reicher Menschen protestlos verordnen lässt.

Denkst oder glaubst Du, dass das der Weg ist, aus dem in der Zukunft, Deiner oder der zukünftiger Generationen, – wieder, noch oder endlich einmal –  ein sinnvoller wird?

 

P.s.: Die Welt, nicht nur unser Erdklima, wird zusehends – obwohl ich schon vor langer Zeit dachte, es kann kaum schlimmer werden – immer extremer (gespalten in Arm und Reich), also unmenschlicher, rücksichtsloser und von immer mächtigeren Egomanen beherrscht wird. Wollen wir nicht zusammen nach vernünftigeren Beschäftigungen suchen, denen wir baldmöglichst gemeinsam nachgehen könnten!

P.p.s.: Wenn (sich) Menschen (gegenseitig) viel öfters individuell fragen würden „Was will ich eigentlich im Leben erreichen?“ oder „Was treibt mich eigentlich an, diesen Wahnsinn mitzumachen?“ würde vielleicht auch die sinnlose Frage nach dem generellen Sinn des Lebens aus vielen Köpfen verschwinden.

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

Die (sich wiederholende) Geschichte von den Schlafschafen

Es war ein anstrengender Tag gewesen für die vier Schäfchen Freiheitsliebe, (Selbst-)Respekt, Selbstverantwortung und Vernunft (die wie so oft sowohl viel Wissen und eigene Erfahrungen als auch Gewissen mit sich herumschleppte).

Normalerweise wagten Sie es niemals, sich gemeinsam schlafen zu legen – kein Schaf, das dieses Gebot missachtete, hatte bisher lange überlebt. Sie waren sich also der Gefahren bewusst, die in ihrer Welt immer lauerten – Sicherheitswahn, Hoch- und Übermut, Neid und Gier oder – vielleicht die grausamste von allen – Verdrängung; im schlimmsten Fall könnten die ihnen allen gemeinsam das Leben kosten, wenn sie gleichzeitig unachtsam sein würden.
Auf ihrem langen Weg waren sie aufeinander angewiesen. Und sie wussten, dass sie sich aufeinander verlassen konnten.
Nur das fünfte im Bunde, das sich mit ihnen aufgemacht hatte, die Welt zu erkunden, die unverlässliche Intuition, hatten sie vor noch nicht allzu langer Zeit leider endgültig zurücklassen müssen: Sie hatte sie mit ihren Fantasiegeschichten immer wieder unnötig aufgehalten, obwohl weit und breit kein Grund bestanden hatte, langsamer fortwärts zu gehen. Mit ihr würden sie ja nie an ihr Ziel kommen – auch wenn sie eigentlich gar nicht genau wussten, wo(rin) das eigentlich lag.

Jedenfalls hatten sie sich jetzt alle etwas übernommen, und kaum eines der vier Schäfchen konnte noch die Augen aufhalten.

Wie ein Zeichen des Himmels standen plötzlich 3 edel aussehende Rösser vor ihnen, der ehrfurchterregende Ehrgeiz, die zierliche Selbstsucht und die schöne Verlockung, die darüber sprachen, wie erfolgreich sie den Tag überstanden hatten. Sie lachten freudig darüber, wie sehr es sich auch für sie selbst auszahlte, dass so viele Menschen bereit waren, Geld für sie auszugeben, nur um sie besitzen zu dürfen.

Die Schafe, die selbst noch nie zum Verkauf gestanden hatten, waren viel zu müde, um dem Gerede genau zuzuhören; aber sie waren sich sicher, dass die Pferde aufgrund ihrer Größe gute Aufpasser sein müssten. Also baten sie sie erschöpft, eine Warnung auszurufen, wenn Gefahr im Anmarsch sei – so dass sie sich alle zusammen eine Pause nehmen und endlich ihrem langersenten Schlaf widmen könnten.

Die Pferde blinzelten sich zu, weil sie genau wussten, dass ständig viele Gefahren durch die Gegend zogen, die ihnen zwar bisher nie lebensgefährlich geworden waren, ihnen aber trotzdem unnötig Energie raubten. Wenn die sich erst einmal mit vier Schafen beschäftigen konnten, hätte sie wenigstens einen Abend lang ihre Ruhe.

Also gaben Sie vor, sich auf den besten Aussichtsplatz zu begeben und rieten den Schafen, sich ruhig in Richtung freiem Feld vor ihnen zu verteilen, um sich im Angriffsfall nicht an die Hofmauern drängen zu lassen. Augenblicklich sanken die müden Schafe in einen tiefen Schlaf.

Aus der Ferne betrachtete traurig die Intuition – die es wie so oft nicht rechtzeitig geschafft hatte, bei den anderen zu sein und gehört zu werden – wie sich die Wölfe Angst, verletzte Würde, Herrschsucht und Verzweiflung ihren einstigen Begleitern näherten; und sie wusste, dass sowohl Respekt als auch Vernunft so gut wie verloren waren – weil sie viel zu viel gefressen hatten, um schnell oder lange genug am Stück laufen zu können. Selbstverantwortung würde mit Sicherheit zuerst sterben, weil sie schon sehr alt und oft verwirrt war, sich also vielleicht sogar selbst opfern würde.

Mit viel Glück würde Freiheitsliebe lebend entkommen.
Vielleicht könnten sie sich anschließend zusammen sogar so lange verstecken, bis sie irgendwann wieder auf mögliche zukünftige Begleiter stoßen würden, die sich nicht alle zur selben Zeit schlafen gelegt hatten. Und vielleicht würden sie ja tatsächlich irgendwann dort ankommen, wo sie es sich zusammen mit Schafen wie Freiheitsliebe schon viele Male ausgemalt hatte … Intuition plante aber wie immer viel Zeit für Befreiungsaktionen ein – weil naive Freiheitsliebe gerne vorweg prescht, viel zu schnell, um sie auf die unzähligen Freiheitsversprechungen aufmerksam zu machen, auf die sie hereinfallen könnte. Auch Intuition hatte in ihrem Leben viele Erfahrungen gesammelt und dazugelernt, obwohl sie anderen oft schwer vermitteln konnte, dass sie Dinge bereits vorher „wusste“ – sie kannte also viele der Tricks, mit denen sich freiheitsliebende (Schlaf-)Schafe leicht fangen und einsperren ließen.

Es war nicht das erste Mal in ihrem Leben, dass die Intuition hilflos mit ansehen musste, wie genau das eintrat, was mit Sicherheit nicht eingetreten wäre, wenn andere nur auf sie gewartet und ihr zugehört hätten.

 

P.s.: Unser Gehirn und Informationen lassen sich leicht manipulieren, und die Intuition ist oft zu leise oder nicht schnell genug, wenn wir Entscheidungen treffen müssen; aber spätestens das Gewissen sagt uns hinterher, ob wir gut auf uns selbst gehört haben oder uns von anderen haben täuschen lassen.

 

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Dank für das Foto, das mich zu diesem Eintrag inspiriert hat, gebührt Mathias Csader, und Dank für die Inspiration, ein Märchen daraus zu machen, gebührt einigen wundervollen Menschen, die sich am Sonntag in Freiensteinau an der Märchenstraße zusammen gefunden haben, um zusammen an einer neuen basisdemokratischen Geschichte zu schreiben.

Gesund leben in Utopia

Von Realitäten und Ideologien

Lange Zeit habe ich mir anhören müssen, ich würde nicht in der Realität leben, wenn ich glauben würde, es würde etwas bringen, Widerstand gegen die Ungerechtigkeiten oder Grausamkeiten unseres modernen Leben zu leisten. Ich habe mir weismachen lassen, ich hätte selbst keinen Einfluss auf das, was in der Welt geschieht, zumindest so lange ich nicht in die Politik gehen und versuchen würde, das Weltgeschehen mitzubestimmen. Ich habe mir auch einreden lassen, wir bräuchten ein modernes Gesundheitssystem und eine medizinische Versorgung, um gesund zu bleiben oder zu werden. Ich hatte keine Ahnung, dass viele Menschen die Unterschiede zwischen Gesundheitsvorsorge, Symptomunterdrückung, medizinischer Notfallversorgung und Gesund-werden bzw. Heilung in ihrer Realität nicht kennen(gelernt haben) oder nicht wahrhaben (wollen), dass es sie gibt.
Dann habe ich Biologie studiert, mir wurden ökologische Zusammenhänge, Muster und Netzwerke in der Natur vor Augen geführt und immer klarer, wie wichtig es im Leben ist, genau zu definieren, wovon man selbst spricht – weil sonst sehr leicht schwerwiegende Missverständnisse entstehen. Durch mein (Privat-)Studium verschiedener anderer Wissenschaften wie Anthropologie, Ethnologie bis hin zu Bio- und Quantenphysik oder (Bio-)Psychologie ist mir bewusst geworden, dass Menschen trotz gemeinsamer Sprache und Kommunikation in unterschiedlichen, parallel existierenden – gesellschaftlichen oder individuellen – Realitäten leben können. Ich erkenne heute immer früher, welche Aspekte unserer aktuellen Wirklichkeit – bewusst oder unbewusst, gelenkt oder freiwillig – Menschen, natürlich auch ich hin und wieder, ausblenden, obwohl sie sie kennen könnten.

Ich sehe, dass die moderne Pharma-Forschung, in der WissenschaftlerInnen (verzweifelt) nach Medikamenten gegen Krankheiten suchen, keinen Blick dafür erlaubt, dass ihre Krankheiten nicht die Ursachen für den Tod von Menschen sind, sondern Folge von Gesundheitsschäden, die beseitigt werden müssten, damit Menschen gesund weiterleben könnten. Für die Idealisten unter den MedikamentenforscherInnen können Menschen, vor allem Kinder, sogar allein mit Impfstoffen überleben, müssen also nicht mehr durch Unter- oder einseitige Ernährung, durch fehlende Versorgung mit sauberem Trinkwasser, durch Kälte, durch Hitze, durch Vernachlässigung, durch ungesunde, unsichere Arbeits- oder Wohnbedingungen, durch Stress und Angst, durch eine ungesunde Lebensführung, sterben. Echte Gesundheitsaufklärung und -vorsorge ist in ihrer Realität weniger vielversprechend für ein langes, gesundes Leben als die Früherkennung und -behandlung von Krankheiten; die Manipulation des Immunsystems durch manipulierte Mikroorganismen ist in ihrer Realität ungefährlicher oder sogar gesundheitsfördernder als die natürliche Stärkung des Immunsystems durch den Kontakt mit der natürlichen Mikro-Mitwelt.

Ihre Ideologie hat sich – dank jahrzehntelanger Propaganda, die gerne als PR oder Werbung verharmlost wird, dank modernster Technologien, dank der leichten Verführbarkeit von Menschen in Bezug auf effektiver Hilfsmittel im Leben – weltweit verbreitet und ist zur Realität sehr vieler Menschen geworden: In der Realität vieler Menschen gibt es keine Krankheitsbilder, die schon vor der Einführung von Medikamenten oder Impfstoffen durch verbesserte Lebensbedingungen immer mehr verschwanden. In der Realität vieler Menschen gibt es immer wieder neue Krankheiten, die entstehen, statt alte Krankheitsbilder, die nur anders scheinen. In der Realität vieler Menschen ist es ein Glück, dass es ÄrztInnen gibt, die sich um ihre Gesundheit kümmern, und WissenschaftlerInnen, die nach immer neuen und verbesserten Therapiemöglichkeiten für Krankheiten forschen, damit sie sich selbst darauf beschränken können, ein möglichst sorgenfreies Leben zu führen.

In der Realität vieler Menschen steht Geld an erster Stelle, wenn es um Sicherheiten geht, nicht die eigene Gesundheit. In der Realität vieler Menschen lassen sich Krankheiten demnach auch mit Geld, Medikamenten oder Impfstoffen heilen, ohne dass an den Lebensumständen, unter denen Menschen krank werden, ohne dass am eigenen Verhalten, das krank gemacht hat, etwas geändert werden müsste. In der Realität vieler Menschen genügt es, einfach jedem „neuen“ Gesundheitstrend zu folgen, bei dem nur auf bestimmte Nahrungsmittel verzichtet oder ausschließlich verzehrt werden müssen, auch wenn jeder davon mit Sicherheit irgendwann vorher schon einmal da war. In ihrer Realität ist es für viele Menschen unmöglich, sich so umfassend über Gesundheit zu informieren oder die Informationen in ihrem Leben umzusetzen, dass sie sich dadurch gesund halten oder wieder gesund werden könnten.

In der Realität vieler Menschen hat – trotz langer Aufklärungsarbeit über Zivilisationskrankheiten und Psychosomatik – Gesundheit immer noch kaum etwas mit dem eigenen leben, dem eigenen Körper und der eigenen Seele zu tun.

In meiner Realität ist das anders.

In meiner Realität sind Gesundheit und Heilung nicht gleichgesetzt mit Vermeidung, Bekämpfung oder Unterdrückung von Krankheitssymptomen.
In meiner Realität ist Gesundheit etwas individuelles, und wissenschaftliche Studien können nicht darüber Auskunft geben, warum der/die Einzelne krank wurde und was dem/der Einzelnen im Krankheitsfall hilft.
In meiner Realität besitzen Menschen ein ausgeklügeltes Immunsystem, das sie in ihrem Leben schützt, aber bereits durch Angst geschwächt wird. In meiner Realität ist zu viel Angst beim Überleben hinderlich; in meiner Realität macht es also Sinn, dass wir davor nicht geschützt werden.
In meiner Realität zahlt sich also Mut aus: In meiner Realität sind Kinder mehr geschützt vor späteren Erkrankungen, wenn sie Kinderkrankheiten durchlebt habe statt geimpft zu werden. In meiner Realität stören Impfungen die natürliche Arbeit des Immunsystems statt es zu unterstützen. In meiner Realität gibt es Impfschäden und Menschen mit Geld, die dafür sorgen, dass die nicht zu sehr publik werden.
In meiner Realität müssen Menschen nicht wegen möglicher Ansteckungsgefahren voreinander geschützt werden, auch wenn es gar keine Anzeichen für eine Krankheit gibt. In meiner Realität muss ich nicht andere Menschen dazu zwingen, dieselben Sicherheitsvorkehrungen im Leben zu treffen wie ich, wenn sie sich für gar nicht gefährdet halten.

In meiner Realität müssen Menschen nicht gleichgeschaltet werden, damit alle möglichst denselben Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind und mit dieselben Medikamenten und Impfungen behandelt werden können.
In meiner Realität handeln gute Ärzte nach bestem Wissen und Gewissen und möglichst ohne starke Medikamente statt nach Behandlungs-Richtlinien. In meiner realität sind ÄrztInnen in erster Linie gegenüber ihren PatientInnen in der Verantwortung, nicht gegenüber einer Ärztekammer.
In meiner Realität gibt es alte Hausmittel, situationsabhängig-gesundes Essen und eine großzügige Wasserversorgung, Ruhe, liebevolles Umsorgen und/oder Zeit zur Selbsterkenntnis. Denn wenn Menschen krank sind und Zeit zum Nachdenken haben, fällt ihnen häufig auch etwas auf, was sie in ihrem Leben ändern wollen, damit sie nicht wieder so krank werden; umso besser, wenn es einer der vielen zusammenspielenden Faktoren ist, die akut oder auf Dauer krank machen können.).; dort helfen nur Medikamente, und vielleicht weitere Medikamente gegen die Nebenwirkungen der ersten.
In meiner Realität verzeiht der eigene Körper sogar jahrzehntelange Vernachlässigung, allerdings nicht so schnell, wie einige das dann vermutlich gerne hätten.
In meiner Realität können schwerste Krankheitsbilder, die sich für Menschen, die Zeichen von Körper und Seele deuten können, lange angedeutet haben, nicht ewig weiter unterdrückt werden. In meiner Realität müssen Menschen, die wirklich gesund werden wollen, aber nicht an den gravierenden Nebenwirkungen von starken Medikamenten sterben, wenn sie sich rechtzeitig aus ihrer Abhängigkeit lösen.

In meiner Realität dürfen sich Menschen schlecht fühlen und andere um Hilfe bitten. In meiner Realität helfen nicht in erster Linie Medikamente, sondern das sichere Gefühl, wieder zu Kräften zu kommen und gesund zu werden. Und in meiner Realität wissen Menschen, dass sie das nicht immer alleine schaffen und dass sie dazu die Unterstützung anderer Menschen brauchen, denen sie vertrauen (müssen). In meiner Realität sind vertrauenswürdige Menschen keine selbsternanten SpezialistInnen auf ihrem Gebiet, sondern die Menschen, die wirklich helfen und mit Rat und Tat zur Seite stehen wollen. In meiner Realität lohnt es sich mehr, persönliche Gespräche zu führen und zu gemeinsamen Ergebnissen zu gelangen, als Menschen zuzuhören, die große Reden schwingen darüber, dass sie genau wissen, was alle zu tun haben.
In meiner Realität sind Menschen, die behaupten, andere seien „neu infiziert“ mit einem Virus, ohne dass sie diejenigen vorher jemals mit demselben Test überprüft hätten, eindeutig LügnerInnen.
In meiner Realität sind Menschen, die behaupten, es gäbe keine Hinweise dafür, dass Menschen an/nach Impfungen schwer erkrankt oder sogar gestorben wären oder dass das Risiko, einen dauerhaften Impfschaden davonzutragen viel geringer wäre als die Chance, die betreffende Krankheit unbeschadet zu überstehen, schlecht informiert oder HeuchlerInnen.

In meiner Realität verändern sich Dinge, manchmal von einem Tag auf den anderen; meine Realität lässt also noch viel Raum für eine größere Wirklichkeit.
Ich habe die Hoffnung, dass die grausamsten und unmenschlichsten Ideologien irgendwann einmal ganz auf der Strecke bleiben, weil sie für unser komplexes Leben, für ein zukünftiges Utopia, einfach nicht ausgeklügelt genug gedacht waren.

In meiner idealen Welt, meiner neuen Realität, gäbe es keine Angst vor gefährlichen Krankheiten, weil Menschen lernen würden, warum sie krank werden bzw. Zeichen zu lesen, um rechtzeitig sinnvoll gegensteuern zu können, und sie nicht nur auf Ratschläge, symptomlindernde bis -unterdrückende „Heilmittel“ oder Geld, sondern auf tatkräftige Unterstützung durch andere Menschen zählen könnten.
In meiner neuen Realität dürften LehrerInnen und alle Menschen, die helfen möchten, Kinder groß zu ziehen, oder die mit Menschen in Kontakt stehen möchten, keine Angst vor unsichtbaren Mikroorganismen haben, die diese mit sich herumtragen könnten, sie müssten auf jeden Fall beweisen, dass sie auch einem kranken Kind/Menschen bestmögliche  Hilfe leisten würden.

Ziel meiner neuen Realität wäre es, Biodiversität – die für den Erhalt funktionierender Ökosysteme schon lange als lebenswichtig propagiert wird – nicht nur in der Natur, unserer Umwelt, zu fördern, sondern uns Menschen in unsere Mit-Welt einzubeziehen, eine neue Beziehung zu ihr aufzubauen und gesunde Wohnverhältnisse, Lebens- und Arbeitsbedingungen auch für die unterschiedlichsten Arten von Menschen zu schaffen.

 

P.s.: Weil ich in meinem Leben selten so viele andere ideologie- und gesellschaftskritische Stimmen gleichzeitig wahrgenommen habe wie aktuell, rührt sich in mir sogar die Hoffnung, dass vielleicht ja tatsächlich irgendwann noch das Bewusstsein vieler Menschen oder der Mut von Generationen, die sich bisher als „blöd“ haben bezeichnen lassen, in diesem Land erwacht!

 

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Dank für das Fotot gebührt Mathias Csader!

Meine Sonntags-Gesundheits-Tipps für Körper und Geist

Eigentlich wollte ich hier nie generelle Gesundheits-Tipps aussprechen, weil in meinen Augen immer individuelle Lebensumstände berücksichtigt werden sollten …

Aber da wir gerade alle im selben Corona-Maßnahmen-Boot sitzen, muss ich doch ein paar loswerden:

Für Deinen Körper:

  • Atme möglichst oft tief und frei, d.h. trage selten wie möglich einen Mund-Nasen-„Schutz“, um Deine eigenen Atemwege, Gesichtshaut und Zähne/Zahnfleisch nicht unnötig zu strapazieren.
  • Falls Du Angst vor anderen Menschen mit Krankheitssymptomen hast und Kontakt mit ihnen meidest, solltest Du Dich momentan genauso vor Menschen mit Masken fernhalten – denn  die sind nach kürzester Tragezeit wahre „Superspreader“ von Pilzen, Bakterien und Viren.
  • Übe Sport oder andere anstrengende, körperliche Tätigkeiten bitte nie mit Maske aus! Ein Sauerstoffmangel oder eine Überbelastung mit Bakterien und Pilzsporen macht sich vielleicht „nur“ durch Kopfschmerzen bemerkbar, aber eine ständige CO2-Vergiftung kann dauerhaft Organe schädigen.

Für Deinen Geist (inklusive gesunden Menschenverstand)

  • Lasse Deine Gedanken frei um Viren kreisen und frage Dich zum Beispiel, warum uns ein paar wenige Angst einjagen (sollen), wenn wir seit unserer Geburt schon Kontakt mit unzähligen Millionen oder Milliarden von ihnen hatten, oder wie eigentlich wissenschaftlich sicher gestellt ist, dass ein neu-entdecktes Virus tatsächlich neu für uns ist (wenn es doch vor der „Neuentdeckung“ gar keinen Test dafür gab).
  • Umgib Dich möglichst viel mit Menschen, die irgendwann bereitwillig ihre Masken ablegen.
  • Kommuniziere möglichst viel mit Menschen, die in Gesundheitsfragen nicht nur einseitig informiert, also z.B. Medikamenten- oder ImpfstoffverharmloserInnen sind oder Gefahren und  Nebenwirkungen nicht einmal kennen, sondern höre Dir möglichst viele gegensätzliche Meinungen an, um Dir am Ende eine ganz eigene bilden zu können.

Lass‘ Dich einfach selbst nicht unnötig krank machen, nur weil unsere Politik heute von Menschen bzw. Unternehmen beherrscht wird, die mit kranken Menschen Geld verdienen!