Wenn Du es träumen kannst …

… kannst Du es auch erreichen: Die menschliche Albtraumfabrik

Ich bin sicher, dass vielen, vielleicht den meisten, erwachsenen Menschen die Fantasie nicht verloren gegangen ist – sie versuchen nur nicht mehr, sie in ihrem Alltag zu nutzen.
Ihre unrealistischen Träume wurden nie wahr, weil es immer jemanden gab, der/die sie zerstört hat. Irgendwann hören die meisten einfach auf zu träumen oder verschieben die Träume auf ihre Freizeit.

Die Menschen, die es „im Leben geschafft“ haben, die berühmt geworden sind, große Unternehmen leiten und heute die Welt mit regieren, haben auch in ihrem beruflichen Alltag damit nie aufgehört. Sie haben Mittel und Wege gesucht, Ihren Traum zu erreichen; denn Träume verwirklicht man in einer kapitalistischen Welt nur mit viel Geld oder der Unterstützung von Menschen, die viel Geld haben.

Und es ist für mich ein Albtraum, wie sie sich die zukünftige Welt erträumen: unter der völligen Kontrolle von Technik.
Ich habe genug Fantasie, um mir vorstellen zu können, dass in dieser „Traumwelt“, an der gerade fleißig gebaut wird, nur Menschen leben können, die sich gerne Technologien unterwerfen; die sich „zur Sicherheit“ aller „freiwillig“ mit Apps überwachen lassen; die sich „aus Solidarität“ chippen und impfen lassen; die „zum Wohler aller“ genau das tun, was ihre Regierungen verordnen.
Ich sehe ja jetzt schon – also nicht nur vor einem inneren Auge-, dass neue Regelungen auf der Basis von „Freiwilligkeit“ eingeführt werden, die bald nicht mehr unumgänglich sein werden, wenn wir noch arbeiten, reisen oder einkaufen gehen möchten.
Ich bin zwar weder besonders technikbewandert noch daran interessiert, Politik zu machen; aber ich kann denken und Schlüsse ziehen aus dem, was ich beobachte.

Ich brauche auch gar kein Fantasie – denn es ist ja schon lange offensichtlich -, dass unsere Regierenden mittlerweile völlig unter der Kontrolle großer Konzerne stehen und statt für uns BürgerInnen in erster Linie Unternehmenspolitik betreiben (um vielleicht irgendwann auf deren großen Bühnen als „RetterInnen der Welt“ gefeiert zu werden?): Ich stelle mir vor, wie sie sich hinter verschlossenen Türen von Geld- und Arbeitsplätze-Versprechungen verführen lassen. Dass sie sich mit der „Drosten-Methode“ – düstere (frei erfundene) Prophezeiungen mit Besonnenheit abzuwenden – Geld für Apps, Tests und Impfungen aus der Tasche ziehen lassen, das kann ich mir jeden Tag in den öffentlichen Medien bestätigen lassen.
Es ist eine traurige Erkenntnis für mich als Lebensforscherin, dass viele Menschen von heute, die sich vermutlich als intelligent bezeichnen würden, immer noch auf dieselben Psycho-Tricks herein fallen wie Menschen vermutlich seit jeher. Halleluja. Amen.

Dass die meisten Menschen noch so viel Fantasie haben, um sich vorstellen zu können, was in der Welt von heute alles bereits möglich ist, davon bin ich überzeugt. Wir haben nur nie gelernt, was wir gemeinsam dagegen unternehmen können, dass das alles einmal auch umgesetzt wird oder überhaupt „so weit kommt“.
Ich stelle mir vor, dass Menschen viel zu gutgläubig sind, um sich vorstellen zu können oder wollen, dass andere Menschen so unmenschlich oder grausam sein könnten, um unmenschliche und grausame Ideen umzusetzen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass Menschen zu faul (oder zu fantasielos?) sind, um Probleme gemeinsam analysieren und sich zukünftig neue Lösungswege für Probleme einfallen zu lassen, die entweder gerade schon gelöst wurden oder für die „ExpertInnen“ Lösungswege versprechen.
„Das hat noch Zeit.“, „Darum kümmern sich ja andere.“ oder „So schlimm wird es schon nicht (mehr) werden“ können auch gute Gedanken sein – solange man noch nicht vor Augen hat, dass es längst so schlimm ist.

Wenn ich mir die Pläne – KEINE THEORIEN – der GLOBAL PLAYERS und mächtiger dahinterstehenden Menschen – wie die sich unsere Zukunft vorstellen – anschaue, die für jeden frei zugänglich im Internet verfügbar sind, sind das für mich Verschwörungen gegen die Menschheit; und wenn ich beobachte, wie unsere Regierenden deren Umsetzung mitverfolgen, wie sie einfach brav und ordentlich mitmachen (so wie so viele Menschen die Corona-Maßnahmen trotz aller darunter leidenden, sterbenden und gestorbenen oder – z.B. durch das monatelange Tragen von Mund-Nase-Masken – langfristig gesundheitlich geschädigten oder traumatisierten Menschen, abgetan als „Kollateralschäden“, stillschweigend mittragen), dann weiß ich, dass alles – zumindest für mich – noch viel schlimmer werden wird:

Ich bin eine von diesen altmodischen Menschen, die keine Angst vor unsichtbaren Viren-Gefahren (also Menschen und Tieren ohne Krankheitssymptome) haben – nicht einmal vor offensichtlich kranken Tieren und Menschen, weil ich weiß, wie ich mich bei einer Begegnung mit ihnen schützen kann; die sich also „zur Sicherheit“ nicht schon vor der Begegnung mit einer Gefahr schützen möchte; die sich bei der Begenung mit Menschen, Tieren und Pflanzen lieber auf ihre Augen, ihr Bauchgefühl und ihre Vernunft – statt auf Überwachung – verlassen (Nachfragen und Kommunikation kann nie schaden, wenn Bauch und Kopf zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen – darunter verstehe ich aber nur notfalls die Nutzung von Apps oder sonstigen technischen Hilfsmitteln oder „BeraterInnen“, die vermutlich ehrlicherweise eher als „InfluencerInnen“ bezeichnet werden müssten). Ich bin so „old school“, dass ich zur Sicherheit nicht alle meine Freiheiten aufgeben möchten; dass ich selbst darüber entscheiden möchte, was eine Gefahr für mich darstellt. Ich möchte mit anderen Menschen darüber sprechen dürfen, ob sie meiner oder einer anderen Meinung sind, damit wir Kompromisslösungen finden können, mit denen wir alle leben wollen. Ich bin der Meinung, dass Technologien  das Leben nie so lebenswert machen können wie Menschen, Tiere, Pflanzen, die Natur und das ECHTE Leben. Und ich bin der Meinung, wir müssten Technologien endlich wieder soweit zurückfahren, dass sie uns allen nutzen und nicht nur denjenigen, die sie kontrollieren.

Ich träume also immer noch viel allein; denn entweder trauen sich zu wenige andere mitzuträumen oder ihre Träume sehen einfach anders aus.
Ich kann mir mir leider nicht vorstellen, dass die Welt schöner wird, wenn wir einfach so weiter machen, wie wir es gerade tun. Mir fehlt die Vorstellungskraft,, dass sich mit Technologien und strengen Vorsichtsmaßnahmen (Lebens-)Gefahren und das Leid, das das echte Leben mit sich bringt, vermeiden lassen. Ich bin eben Biologin und keine Technologin.

Deshalb halte ich, solange ich das noch kann und darf, lieber an der Vorstellung fest, dass eine Mehrheit von Menschen doch – trotz der Gefahren – noch so viel Lust auf das Leben und genug von Technik (und der unserer vierten industriellen Revolution) hat, dass sie irgendwann einsieht und sich gemeinsam dagegen wehrt, dass wir z.B. ab jetzt zur Sicherheit immer zu Hause bleiben und warten sollen, bis jemand verkündet, dass eine neue Gefahr jetzt wieder vorbei ist.
Denn das wird morgen voraussichtlich gesetzlich verankert.

Die Zukunft stand noch nie im Voraus fest. Wir Menschen gestalten sie.
Ich persönlich träume noch davon, dass die Menschheit irgendwann so vernünftig wird, nicht immer wieder zuzulassen, dass ein paar wenige einen großen Teil ins Unglück stürzen oder versklaven und die Mehrheit hinterher die Trümmer beseitigen und versuchen muss, alles ganz neu aufzubauen; oder sich sogar zuerst einmal befreien muss. Vernünftige Lösungen funktionieren im ECHTEN LEBEN leider nur im Kleinen, weil unsere Lebensgrundlage, die Natur, BIODIVERSITÄT braucht, um zu überleben.
Ich bin vielleicht eine Träumerin, aber ich sehe auch irgendwann ein, wenn meine Träume zu unrealistisch, zu bodenlos, werden, weil sie natürliche Gegebenheiten, aktuelle Tatsachen (die erst verändert werden müssten), nicht berücksichtigen; wenn es keine Möglichkeit gibt, dass sie sich jemals umsetzen lassen werden, ohne dass zu viele andere Ideale (ich weiß ja, dass es außer meinen auch andere gibt!) und Menschenleben dabei auf der Strecke bleiben müssten. Dann suche ich mir eben neue – dafür sind Träume ja da!

 

P.s.: So „erträumen“ sich ein paar Menschen bereits die Huldigung unserer zukünftigen Helden.

P.p.s.: Ein paar Menschen haben zum Glück immer ihre eigenen Vorstellungen, die sich gegen die ihrer Regierenden richten.

 

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

 

 

 

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