Zeit für einen „GREAT RESET“!?

Ja … – wenn wir weiter Karussel fahren und uns in den altbekannten menschlichen (Teufels-)Kreisen drehen wollen.
Es besteht wie immer die Gefahr, dass wir bei der nächsten Runde alles noch schlimmer machen. Die Weltbevölkerung erholt sich bestimmt – wie nach jeder Krise; aber wer sich die Mühe macht, die Gesamtzahlen der Opfer, die unser modernes Leben fordert, – durch Zivilisationskrankheiten, Kriege, Umweltverschmutzung, Naturkatastrophen – genauer zu betrachten, wird feststellen, dass sie, natürlich unter Betrachtung der steigenden Weltbevölkerung, immer höhere Ausmaße annimmt, insgesamt also immer mehr Menschen auf der Strecke bleiben.
Soll das der Sinn der „Sache“ oder vielleicht unseres Lebens sein?
Wollen sich unsere führenden Köpfe mit ihrem angekündigten GREAT RESET, der ja die bestehenden Systeme nutzen muss, nicht einmal die Zeit nehmen, um gründlich zu analysieren, ob überhaupt alle davon, das Gesamtpaket, das uns in die aktuelle Krisensituation gebracht und in das sie vermutlich sehr viel Zeit und Geld investiert haben, überhaupt nachhaltig funktionieren kann?
Kann es sein, dass sie gar nicht verstanden haben oder gar nicht verstehen wollen, was die eigentlichen Probleme waren, die sie jetzt wieder versuchen zu lösen?
Versuchen sie, selbst „möglichst glimpflich aus der Sache heraus zu kommen“, ein paar „unschuldige“ Köpfe (mitverantwortlich sind natürlich viele, aber die ganz oben trifft es selten oder nie!) rollen zu lassen?

Es wäre aus menschlicher Sicht sehr viel sinnvoller, vernünftiger, so viel Einsicht zu zeigen, dass wir alle in einem Boot sitzen, und sich möglichst viele unterschiedliche Menschen an einen Tisch zu holen.
Es wäre aus menschlicher Sicht sehr viel sinnvoller, vernünftiger, wenn wir Menschen uns eingestehen würden, dass es menschenumwürdig ist, sich selbst das Denken abnehmen lassen zu wollen und ein paar wenige „führende Köpfe“ über unser aller Leben, also das Schicksal von Milliarden Menschen entscheiden zu lassen.

Wenn wir wirklich bereit wären, gemeinsam in eine neue Zukunft zu starten, in der Menschen möglichst nachhaltig, umweltfreundlich, friedlich und gesund zusammenleben könnten, würden wir endlich wirklich Köpfe rollen lassen – alle zusammen, in dem Sinne, dass wir selbst Verantwortung übernehmen, uns überlegen und erklären, eingestehen, ehrlich zugeben, was so „fehlerhaft“ an unseren bisherigen Systemen war, welche vielleicht für die Zukunft völlig überflüssig oder unnötig sind – so dass wir nach einem Großreinemachen das gesamte System, unsere Weltordnung, zusammen neu gestalten und möglichst nachhaltig funktionsfähig aufsetzen, neu installieren können!

Es ist nicht das erste Mal, dass ich darüber schreibe, aber es wäre in meinen Augen an der Zeit, Menschenrechte im digitalen Zeitalter neu zu schreiben, das Leben als höchstes Gut vor dem dem Einfluss von Geld oder vor (Bio-)Technologien zu schützen, deren ErfinderInnen uns nicht mehr als selbständig denkende und fühlende oder verantwortungsvolle Menschen betrachten, sondern als seelen- und gewissenlose Maschinen, sogar als GefährderInnen, vor denen wir uns gegenseitig schützen sollen.

Wir bräuchten in meinen Augen außer diesen keine festgeschriebenen Gesetze in einer sich verändernden Welt, in der unser Zusammenleben geregelt sein und möglichst Ordnung herrschen soll. Wir könnten auch lernen, uns immer wieder gegenseitig zu Ordnung aufzurufen; uns zu erklären, warum sie wichtig ist; erlauben, dass wir hinterfragt werden;bereit sein, unsere Kriterien zu überdenken und uns immer wieder daran erinnern, welche gerade gelten bzw. wichtig sind, uns also gegenseitig dabei helfen, „ordentlich“ miteinander zu leben. Wir könnten lernen, das friedlich und offen zu kommunizieren.

Aber dazu bedarf es auch Transparenz und Ehrlichkeit.

Wenn wir es nicht nachfolgenden Generationen irgendwann auch vorleben, wie sollen Kinder es dann lernen?
Wie sollen Kinder lernen, nicht gegen all die ungeschriebenen (Natur-)Gesetze zu verstoßen, gegen die – ich nenne sie so – Verhaltensregeln des Lebens, die für ein friedliches Zusammenleben in einem nachhhaltig funktionierenden Ökosystem erforderlich wären wie:

  • Respektiere, also achte auf Deine Mitlebewesen und füge ihnen nicht unnötig unbewusst Leid zu.
  • Nimm‘ Dir nicht ohne zu fragen etwas, worauf ein/e andere/r Besitzansprüche erheben könnte, und nicht zu viel von dem, was für alle verfügbar ist, vor allem wenn andere es dringender bräuchten.
    Konsumiere also bewusst und sorge für eine gerechte Verteilung lebensnotwendiger Ressourcen.
  • Wenn Du etwas hast, was eine (mehr oder weniger lebensnotwendige) Bedeutung für Dich hat, was andere gerne hätten, beurteile den Wert für eine Gegenleistung auch danach, wie lebensnotwenidig es für andere ist.

Nur dann könnten sie lernen, all ihre naturgegebenen Fähigkeiten und Sinne, ihre Ideen und eigenen Erfahrungen, ihren Instinkt, ihr Gefühl, ihr Gewissen, ihr freies Denken jemals einzusetzen; stattdessen habe ich den Eindruck, sollen sie erst einmal alle technischen Möglichkeiten kennenlernen und ausschöpfen; und dabei am besten eine KI ständig auf die Finger schauen, die ohnehin schon besser weiß, wie alles funktioniert oder nur funktionieren kann.

Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass sich Menschen vielleicht irgendwann wieder (gegenseitig) daran erinnern, dass „der Wille und das Recht, frei zu leben“ nicht automatisch gleichgesetzt werden kann mit „den eigenen Lebensunterhalt nach gesellschaftlich festgesetzten Regelungen verdienen zu müssen“.
Wenn ich bisher versucht habe, das jemand anderem zu erklären, wollte mir niemand lange zuhören oder hat mich einfach nicht verstanden.

 

P.s.: Es ist für mich extrem spannend, zu beobachten, wer sich der Reihe nach – auch unter den Menschen, die im Rampenlicht stehen – bewusst wird, dass hier und global etwas gerade völlig aus dem Ruder läuft (ich hoffe, das Video zur Maskenpflicht gibt es noch – Youtube zensiert wie Facebook gerade immer fleißiger!); wer einsieht, dass er/sie bisher auf zu einseitige Propaganda oder Selbsttäuschungen wie „Mutti und die anderen, die schon immer so gut für uns gesorgt haben, werden alles bald wieder richten“ hereingefallen ist und es so nicht weiter gehen kann; wer den Mut aufbringt, offen seine Meinung dazu zu sagen; wer sich traut, Fragen an „höhere Stellen“, an die „Autoritätspersonen“ zu stellen, die versuchen, immer willkürlicher Verordnungen durchzusetzent. Ich kann nur jede/n ermuntern, sich nicht weiter von den öffentlichen, lange Jahre bestimmt einigermaßen freien Medien von einer Realität erzählen zu lassen, die sie versuchen aufrecht zu erhlaten. Der Druck von oben wird gleichzeitig immer stärker,  das „weiß man“ auch aus vielen Filmen – denn wer glaubt, zu wissen, was das Beste für seine „Untergebenen“ ist, versucht natürlich, seine/ihre Machtstellung zu behalten bzw. jede neue zu ergreifen  …

Es gab noch nie ein HAPPY END in unserer Menschheitsgeschichte, in unserer westlichen Kultur, die von der Angst vor dem Tod beherrscht wird, kann es das nicht einmal für den/die einzelne/n geben.
Ich glaube trotzdem daran, dass wir es zusammen Wirklichkeit werden lassen könnten, täglich daran zu arbeiten, statt immer wieder DEAD ENDS zu erreichen – wenn wir uns nicht zu Schade dafür fühlen, selbst jeden Tag dabei mithelfen zu müssen und uns gleichzeitig von Menschen helfen zu lassen, also auch mit Menschen auseinanderzusetzen, mit denen wir bisher gar nichts oder nichts mehr zu tun haben wollten.

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