Bei aller Vorsicht …

Wenn man sich eher auf das verlässt, was andere berichten statt sich selbst genauen Einblick zu verschaffen, und nicht Augen und Ohren offen hält oder auf den eigenen Bauch oder das eigene Herz hört …

… zeugt es von wenig menschlicher Umsicht, die Ansichten von PolitikerInnen und die Hellsicht von WissenschaftlerInnen zu überschätzen statt selbst zur Einsicht zu gelangen und Rücksicht auf die Bedürfnisse von, in einer Demokratie vor allem auch andersdenkenden, Menschen zu nehmen – so viel Weitsicht haben mich trotz meiner Kurzsicht(igkeit) meine Erfahrungen, besonders aus unserer deutschen, sicherheitspolitisch diktaturbelasteten Geschichte gelehrt (ich habe den Eindruck, viele Deutsche lassen sich – vielleicht durch traumatische Kindheitserfahrungen – besonders leicht Angst machen und glauben – daran hat sich in meinen Augen auch seit dem Mittelalter kaum etwas verändert – einfach besonders gerne und besonders lange Heilsversprechungen, auch wenn die immer absurder werden …)!

 

Es gibt schon längst genug wissenschaftliche Daten und Fakten zu einem einzigen Virus, das sich verhält wie viele andere (die sich jede/r zurechtbiegt, wie er/sie sie eben braucht) – ich wünschte, die Menschen würden sich mehr Geschichten erzählen, vom Leid von Menschen, die tot behandelt oder erst nach ihrem – auf andere Ursachen rückführbaren – Tod getestet wurden statt an dem neuen Corona-Virus zu sterben, die ihre Angehörigen nicht besuchen durften, während diese „geschützt“ und einsam in Pflegeheimen gestorben sind, die oder deren Kinder selbst enorm unter den Corona-Maßnahmen, vor allem Masken, leiden und sterben oder die gerade Opfer vieler anderer Ursachen werden, weil unsere Sicht nur auf ein einziges Virus gelenkt wird! Ich wünschte, Sie hätten Visionen, wie wir den momentanen Krisenzustand schnellstmöglich beenden statt darauf zu warten, dass es ein paar Menschen in Berlin tun, die sich von allem Leid abschotten, ja nicht einmal darüber berichten lassen; ich wünschte, Sie wollten es nie wieder so weit kommen lassen, andere so mit Ihren Ängsten spielen zu lassen, und sich stattdessen mehr über ihre Gesundheit und Vorsorge zu informieren bzw. Rechte einfordern, frühzeitig aufgeklärt statt zu werden statt nur auf Impfungen und Medikamente zählen zu sollen.

Ich möchte keine ständig neuen Verordnungen von Menschen. die sich gegenseitig auf die Schulter klopfen dafür, dass sie sich aufspielen als würden sie sehen, als wüssten sie, was „für alle Menschen das Beste“ ist – ich wünschte, Menschen würden erkennen, dass unsere PolitkerInnen gezielt wegschauen, wo in ihrem Land das Leid am größten ist; dass sie gerade zulassen, dass das Leben von immer mehr Menschen, die es sich, vielleicht auch, um möglichst wenig von einem immer ungerechter agierenden Staat abhängig zu sein, selbstständig aufgebaut haben, zerstört wird; dass die Corona-Maßnahmen Teil einer Politik sind, die uns immer abhängiger von großen Unternehmen macht statt unsere demokratische Freiheit zu gewährleisten!

Ich brauche keine Berichte mehr, die Angst vor dem Kontakt zu anderen Menschen verbreiten – ich würde mir wünschen, Menschen hätten mehr Anlass, selbst zu denken und an ihre eigene Vernunft zu glauben, so dass sie wieder lernen könnten, darauf zu vertrauen, dass wir Menschen und von Natur aus nicht gefährden!

 

Ich ertrage es kaum, dass ich immer noch so viele Menschen mit Masken sehe, die sie aus Angst vor Strafen oder einem gesundheitlich nicht außergewöhnlich bedenklichen Coronavirus tragen und damit sowohl ihrer eigenen Gesundheit oder der ihrer Kinder schaden als auch der Psyche, der Seele, unserer freien demokratischen, menschlichen Gemeinschaft, indem sie Solidarität zu einer Gesundheitsdiktatur bekunden, die

  • vorgibt, unsere Gesundheit schützen zu wollen, aber dazu nur Impfstoffe anbietet,
  • einzelne von unzähligen Viren immer wieder für diesen Zweck medial instrumentalisiert,
  • Kranke isoliert,
  • Alte einsam sterben lässt,
  • keine Verantwortung für die gesundheitlichen Folgen der Alltagsmasken oder für die „Kollateralschäden“ durch soziale Distanz – insbesonder für die Schwächsten, Kleinsten oder Jüngsten in unserer Gesellschaft, die sie uns verordnet, übernimmt,
  • unser gesellschaftlicher Leben, unsere Kultur- und vielleicht ganz besonders unsere alternative Musikszene, zerstört,
  • Menschen mit anderen Meinungen diffamiert und
  • die, die politische Maßnahmen von PolitikerInnen, die sich dafür ausgeben, unsere freiheitliche Demokratie zu verteidigen (während sie sie oder sich längst verkauft haben an Menschen, die totalitäre Machtansprüche stellen), zu – rechten oder linken – Demokratie-Feinden erklärt

statt sich gegenseitig als menschliche Individuen in einer Demokratie, die auf (Meinungs-)Freiheit gründet, zu schützen und den Rücken zu stärken.

 

Im Moment denke ich oft „Das sind ja schöne Aussichten„, das Leben in einem Land unter Menschen, die vergessen zu haben scheinen, wie man zwischen den Zeilen liest und hinter den Schlagzeilen selbst nachschaut, was im eigenen Land oder auf der Welt so los ist; Menschen, die nicht darüber nachzudenken scheinen, dass wir Menschen auf dieser Welt zusammenrücken müssten statt 2 Meter Abstand um uns herum einfordern zu dürfen;  Menschen, unter denen es anscheinend immer noch viel zu vielen viel zu gut geht, um sich auch nur im Geringsten beteiligt zu fühlen am unnötigen Leid im Rest der Welt oder zumindest so viel betroffen, um wenigstens die eigene Stimme dagegen zu erheben und zu sagen: „Ich will das eigentlich gar nicht mitmachen“ oder „Ich stelle mich wenigstens hinter die Menschen, die versuchen, das zu ändern, und gebe ihnen damit Rückendeckung – egal ob wir uns bisher in allem einig waren oder nicht; darüber können wir hinterher diskutieren, wenn erst einmal wichtigere Hürden zusammen genommen wurden.“

 

P.s.: Solange wir lieber PolitikerInnen nach Berlin schicken statt uns selbst im Alltag mehr politisch zu engagieren und Mitspracherechte einzufordern bei Entscheidungen, die uns alle betreffen, dürfen wir uns nicht wundern, wenn sich mittlerweile über 700 Abgeordnete mit Steuergeldern für ihre Aufgabe bezahlen lassen: zu verhindern, dass sich die an der Spitze immer weiter von den Bedürfnissen ihrer BürgerInnen entfernen, also ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen, Politik für Menschen (statt für Unternehmen) zu machen und sich dann immer abgehobener gegenseitig und selbst dafür feiern, dass sie so „erfolgreich für Deutschland“ –  wenn auch für immer weniger Menschen in Ihrem Land … – sein dürfen. Wir dürfen uns eigentlich nicht wundern – das lässt sich schon an kleinen Kindern beobachten – wenn Menschen, die keiner sinnvolle Beschäftigung, z.B. „ehrlicher Arbeit“ nachgehen dürfen, lieber Machtspiele ausfechten. Nur geht es auf politischer Ebene nicht mehr um das „bessere“ Spielzeug, sondern um Menschenleben.
Dankeschön also dafür, liebe unpolitischen Mitmenschen, die Ihr darauf vertraut habt, dass PolitikerInnen sich um Euer Leben kümmern werden und die Ihr stillschweigend immer mehr Eurer Rechte an sie abgetreten habt, so dass wir mittlerweile nicht mehr direkt von Menschen aus unserer Mitte, sondern von mächtigen Menschen mit Geld, die hinter großen Konzernen stehen und deren Interessen vertreten, regiert werden.
Die Mitmenschen, die mir gerade tatsächlich am meisen Mut machen, dass unsere Demokratie sich nicht völlig in einer „Gesundheits-“ bzw. Pharma- und Technologie-Diktatur auflöst, sind unsere „Ossis“ und ein großer „demokratischer Widerstand“ in Berlin (von mir aus auch mit SpinnerInnen, VerschwörungstheoretikerInnen, Rechts- und Linksextremen, die frei ihre Meinungen sagen wollen – das nennt sich nämlich DEMOKRATIE!), also Menschen, die schon früh kapiert haben, dass hier im Prinzip dasselbe abläuft, was immer abläuft, wenn angeblich freie DemokratInnen einem Größenwahn verfallen und sich in DiktatorInnen verwandeln …

P.p.s.: Wer aus Angst vor einer „Gefahr von Rechts“ rechtes „Gedankengut“ zu verbieten versucht, hat entweder die Begriffe Demokratie und freie Meinungsäußerung nicht verstanden oder zweifelt an der eigenen Überzeugungskraft; und wer verpasst, sich mit möglichst vielen freiheitsliebenden, also auch mal andersdenkenden Menschen zusammenzutun (Debatten über die eigenen Meinungen lassen sich verschieben!), um immer wieder für die eigene Freiheit zu kämpfen, oder wer aus Angst vor einem Virus vegisst, die Augen überhaupt nach Gefahren für die eigene Freiheit offen zu halten, darf sich nicht wundern, wenn die irgendwann verschwunden ist – weil sich jemand dazu berufen gefühlt hat, die Kontrolle darüber zu übernehmen.

P.p.s.: Heute durfte ich überraschend entdecken, dass sogar ein Udo Jürgens am Ende seines Lebens viel von meiner wissenschaftlichen BiologInnen-Meinung über die Menschen als Krone der Schöpfung geteilt hat!

 

—————————-

Dank für das Foto gebührt Mathias Csader, der mir – nicht nur mit seinen Fotos – immer wieder Neues vor Augen führt und damit erst sichtbar macht!

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.