Geschichte(n) lieber mitschreiben statt sich Märchen erzählen lassen – Anleitung zum (wissenschaftlich) sinnvollen Fragen und Zuhören

Wie sich mit gesundem Skeptizismus genug Lücken in der Argumentationsweise anderer aufdecken lassen, um lieber eigene Entscheidungen treffen zu wollen

Ich zweifle ja momentan sehr oft am gesunden Menschenverstand, wenn ich beobachte, wie hörig Menschen Anweisungen „von oben“ befolgen – weil sich anscheinend niemand mehr zutraut, selbst zu denken bzw. zu wissen oder verantworten zu können, was er/sie selbst tut.

Was ich lange Zeit alleim fehlenden Mut und Selbstvertrauen zugesprochen habe, könnte allerdings einfach fehlendes Verständnis für das sein, was WissenschaftlerInnen oder PolitikerInnen eben gerade NICHT sagen.
Deshalb möchte ich heute dazu inspirieren, in Zukunft genauer hinzuhören und (sich selbst) Fragen zu stellen, die bisher unbeantwortet bleiben.

Als allererstes, bevor irgendjemand anfängt, Fragen zu formulieren, würde ich auf jeden Fall empfehlen, die Annahme aus dem eigenen Kopf zu eliminieren „Er/Sie wird schon wissen und auch sagen, was „das Richtige“/gut oder sogar das Beste für mich und/oder alle anderen ist“! Menschen, auch WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen geben in erster Linie wieder, wovon sie selbst überzeugt sind, was sie persönlich glauben.

Besonders hilfreich kann es also sein, auch wenn das oft nichts „zur Sache“ beizutragen scheint, Beweggründen auf den Grund zu gehen. „Warum glauben Sie, dass eine Impfung der einzige Weg aus dieser Pandemie ist?“, „Warum gibt es keine anderen Möglichkeiten?“, „Warum denken Sie das, also auf welchen Daten beruhen vor allem Ihre Zukunftsprognosen?“  „Wie schließen sie aus, dass …“
Dazu müssten sich die meisten Nachfragenden allerdings erst einmal umfassender informieren, Gegenargumente kennen, sich also gedanklich mit einem Thema auseinandergesetzt haben …

Ich finde extrem traurig, dass mir in den letzten Monaten vor Augen geführt wurde, wie wenige Menschen sich mit der eigenen Gesundheit auseinandersetzen und für wie viele sie gleichbedeutend mit Krankheitsbehandlung oder vorsorglichen Tests und Impfungen ist.
Vielleicht fällt mir ja noch eine Anleitung dazu ein, wie sich der eigene Gesundheitszustand geschickt hinterfragen und dem eigenen Körper individuell am Besten Gehör schenken lässt.

Jetzt zurück zu meinen aktuell offenen, unbeantworteten wissenschaftlichen Fragen, die ich persönlich z.B. einem Herrn Drosten oder auch einem Bill Gates sehr gerne stellen würde, auf die leider – meines Wissens – bisher kein/e JournalistInnen gekommen sind (oder die sie nicht stellen durften?):

Wieso halten Sie Viren eigentlich für gefährliche Krankheitserreger – wo doch nie alle Menschen davon krank werden, also wo es doch eine enorm hohe Dunkelziffer geben könnte, die belegt, dass Menschen unentdeckt, ohne jegliche Krankheitssymptome, bestimmte Viren in sich tragen und damit sogar uralt werden?

Wie kommen Sie zu der Annahme, dass bestimmte, einzelne Viren als alleinige Krankheitsursache herhalten können/sollten?

Wie findet man als Virologe den/die genauen „Schuldigen“? Wie wird ausgeschlossen, dass nicht einer der unzähligen anderen, millionen- oder milliardenfach immer vorhandenen Viren ein bestimmtes Krankheitsbild hervorruft?

Wieso wird nicht danach geforscht, welche Faktoren zusammen kommen müssen, damit jemand an einem Virus erkrankt vor allem – um vielleicht andere als den Kontakt mit einem Virus zukünftig minimieren und Geld für die Impfstoffentwicklung sparen zu können?

Wie wird ausgeschlossen – wenn es tatsächlich, also ohne weitere Interessen und ohne unnötige Abhängigkeiten zu schaffen, um die Gesundheit von Menschen und Gefahrenvermeidung gehen soll -, dass es für Menschen nicht gesünder ist, den Fokus auf das eigene Immunsystem zu richten und Viren angstfrei zu begegnen statt sich überängstlich vor ihnen schützen zu wollen, bis ein (gefährlicher, weil viel zu kurz getesteter) Impfstoff verfügbar ist?
Wieso setzen Sie sich nicht dafür ein, dass sich möglichst wenige Menschen einer unabsehbaren Gefahr, die womöglich für den Körper von neuen Impfstoffen oder neu-eingeführten „Alltagsmasken“ ausgeht und der Seele durch Angst und soziale Abgrenzung schadet, aussetzen müssen?
Warum halten Sie Menschen erst für gesund, wenn sie Zugang zu Medikamenten haben und geimpft sind?

Wie wird ausgeschlossen, dass z.B. die Kindersterblichkeit in Afrika wegen verbesserter Versorgungsbedingungen, der Anwesenheit von ÄrztInnen vor Ort, des neuen, immunstärkenden Sicherheitsgefühls zurückgegangen ist statt aufgrund von Impfstoffen, die viele Kinder schwer krank gemacht haben?
Denn Impfschäden können in vielen Köpfen vielleicht ausgeblendet werden, für mich gibt es genug betroffene Eltern, ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen, die sie belegen.

Wozu entwerfen Sie zukünftige Horrorszenarien – wenn sich doch bisher alle pandemischen Horrorvisionen als nicht gerechtfertig herausgestellt haben und es keinen wissenschaftlichen Anhaltspunkt dafür gibt, dass Menschen nicht gegen jedes Virus auch aus „eigener Kraft“, also mit Hilfe der körpereigenen Abwehrkräfte immun werden könnten?

Wieso leugnen sie die Möglichkeiten eines gut funktionierenden Immunsystems und erwähnen nicht, dass alle Viren bisher immer nur die Schwächsten der Immungeschwächten (Gestressten, Verängstigten, sich in Hungersnöten befindenden) wirklich schwer getroffen haben?

Wie konnten wir die Toten während der jährlichen, pandemischen Grippesaison eigentlich bisher verantworten? Wären die verstorbenen Menschen heute noch am Leben, wenn es schon Masken- und Abstandsregeln gegeben hätte? Retten wir mit gravierenden gesellschaftlichen und persönlichen gesetzlichen Einschränkungen jetzt jedes Jahr ein paar Tausend Menschen, während Hunderttausende weiterhin an Ursachen sterben, für die sich die Politik kaum verantwortlich fühlt, die sie lieber hintanstellt – Umweltverschmutzung, Ernährung, Bewegungsmangel, Medikamente, Drogen, Alkohol, Straßenverkehr?

Mir würden bestimmt noch etliche Fragen einfallen; bestimmt würden manche Antworten ganz neue aufwerfen!

 

Beim Zuhören würde ich versuchen, mir Zeit zu lassen, möglichst viel „zwischen den Zeilen zu lesen“, wenig zu unterbrechen, genau hinzuhören, um zu erkennen, wo Antworten vielleicht ausweichend werden und an diesen Stellen gezielter nachfragen; ich würde Körpersprache beobachten.

Ich würde in erster Linie versuchen herauszufinden, welche Interessen jemand verfolgt, der mir mit Hilfe von wissenschaftlichen Daten seine Meinung aufzudrängen versucht.

Und ich würde versuchen, dem-/oder derjenigen möglichst angstfrei und dafür neugierig, wissbegierig, zu begegnen.

 

Mir ist bewusst, dass momentan viel zu viele Menschen von viel zu viel Angst beherrscht werden, um von selbst auf vernünftige Fragen zu kommen.
Ich weiß, dass die meisten „modernen“ Menschen keinen gesunden Skeptizismus gegenüber ÄrztInnen und in vielen Gesundheitsfragen mehr haben, weil ihnen z.B. auch jahrzehntelang erfolgreich Angst vor Viren „eingeimpft“ wurde.
Ich bin leider ziemlich sicher, dass die meisten Menschen so indoktriniert sind, dass sich kaum jemand,  obwohl er/sie selbst TATSÄCHLICH MILLIONEN ODER MILLIARDEN VON VIREN in seinem/ihrem Körper beheimatet, vorstellen kann, man könne „gesund“ mit EINEM VIRUS weiterleben.

Aber ich hoffe sehr, dass der eine oder die andere noch ein gesundes Bauchgefühl besitzt, noch Zugang zu seinem/ihrem inneren Wegweiser hat, so dass nur noch ein kleiner Ansporn fehlt (oder vielleicht bisher gefehlt hat, so dass ich ihn jetzt geben konnte), (sich) die individuell richtigen Fragen zu stellen, um nicht weiter in einer Entscheidungs-Schockstarre zu verharren, sondern in Bewegung kommen zu können.
Ich hoffe sehr, dass es noch genug Menschen gibt, die gerne eigene Entscheidungen in Fragen, die ihre eigene Gesundheit betreffen, fällen oder zumindest gerne darüber mitentscheiden würden.

Allerdings bin ich auch ziemlich sicher, dass sich Menschen, die sich die individuell „richtigen“ Antworten holen, also durch eigenes Nachfragen Neues dazu lernen, was ihnen irgendwie weiter hilft, irgendwann in den eigenen Entscheidungen sicherer und gestärkter fühlen werden als die, die weiterhin „blind“ befolgen, was andere entschieden haben.

P.s.: Sehr interessieren würde mich persönlich auch noch, auf welcher „wissenschaftlichen Grundlage“ die Definition einer Pandemie nach der Schweinegrippe (deren Verlauf sich für die bisherige Definition als zu mild herausstellte) geändert wurde oder wie die politische Aussage „Die Pandemie ist erst beendet, wenn ein Impfstoff verfügbar ist“ mit demokratischen Mitbestimmungsrechten in Deutschland vereinbar sind, auf welcher (wissenschaftlichen?) Grundlage Menschen in Deutschland weiterhin unter Corona-Maßnahmen leiden sollen, die sehr gut mit dem Virus leben können, also ganz ohne sich davor schützen zu müssen, geschweige denn zu wollen.

P.p.s.: Eine gute Idee ist es, sobald man merkt, dass einem ein Märchen aufgetischt wird, sofort aufzuhören, jeden Blödsinn mitzumachen; auch wenn man noch nicht verstanden hat, was eigentlich gerade passiert.

 

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader!

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