Jetzt mal gaaaa…nz langsam!

Für alle Nicht-WissenschaftlerInnen; aber auch zur Erinnerung für WissenschaftlerInnen, die das völlig vergessen zu haben scheinen

Etwas gilt als wissenschaftlich erwiesen bzw. widerlegt, wenn genug Daten DAFÜR bzw. DAGEGEN sprechen.

Viele WissenschaftlerInnen beginnen erst, Daten zu sammeln, wenn sie eine Idee verfolgen, zu der sie auch eine Hypothese aufstellen können.

Oder sie beginnen auf gut Glück, Daten zu sammeln, mit den eigenen (bewussten oder unbewussten) Grundannahmen abzugleichen, also sie ins eigene Weltbild einzupassen, so dass sich daraus dann irgendwann eine passende Hypothese „basteln“ lässt.

Wer also seine Hypothese unbedingt bewiesen sehen will, formuliert von vornherein eine, zu der die gesammelten Daten passen, oder sammelt so lange Daten, „lügt“ vielleicht ein bisschen mit Statistik, ignoriert so lange die Daten, die dagegen sprechen, oder lässt am Ende einige einfach unter den Tisch fallen. Das ist für mich keine ehrliche Wissenschaft, die einem Wissensgewinn dient.

Ehrliche WissenschaftlerInnen, die an Wissensgewinn und nicht in erster Linie an (unehrlicher) Ehre und Ruhm interessiert sind, diskutieren über ALLE gewonnenen Daten, also die, die dafür und die, die dagegen sprechen – denn eindeutige gibt es in der/den Wissenschaft/en vermutlich nur in Bezug zu den Naturgesetzen.

Grundsätzlich, um wissenschaftliche Daten einordnen zu können, sollten also niemals nur Daten genau betrachtet , sondern immer auch der/die untersuchende WissenschaftlerIn zu seiner/ihrer zugrundeliegenden Hypothese – und worauf genau die wiederum gründet – befragt werden!

Mich würde z.B. wirklich sehr interessieren, welche wissenschaftlichen Studien und Belege es für die Grundannahmen gibt:

  • Das SARS-CoV-2 ist ein ganz neuartiges Virus, verhält sich also komplett anders als alle anderen jährlich auftretenden und um die Welt gehenden Corona-Viren.
  • Auch Menschen ohne Krankheitssymptome können andere krank machen (Hinweis: Eine Verbreitung von Viren und ihren Teilstücken in einer Bevölkerung ist kein Beleg dafür, wie viele Menschen tatsächlich krank oder infektiös sind).
  • Menschen müssen vor SARS-CoV-2 beschützt werden, und die Corona-Krise ist erst beendet, wenn wir einen Impfstoff haben.
  • Die gezählten, sogenannten Corona-Toten sind in erster Linie Opfer des Virus (und nicht Opfer der medizinischen Maßnahmen oder ihrer Vorerkankungen).

Ach, mir würden als WissenschaftlerIn bestimmt noch viiiiel mehr Gegenfragen einfallen, die ich mir mit ausreichenden, unabhängig wissenschaftlichen Belegen detailliert erklären lassen würde, bevor ich – über das Abstandhalten zu Menschen, die Angst haben, hinaus – irgendwelche, ständig wechselnden, Infektionsschutzregeln über Menschen verhängen würde.

Aber mich fragt ja niemand …

 

P.s.: Mir ist übrigens – dank der Tests, die die Verbreitung von Corona-Viren und vielleicht auch die Geschwindigkeit der Verbreitung eines neuartigen Virus trotz Maßnahmen schön veranschaulichen – nochmal neu klar geworden, dass wir alle tot schon längst wären, wenn es tatsächlich Viren gäbe, die für die gesamte Menschheit lebensgefährlich sind! Ich würde also jedem Menschen raten, sich möglichst vorsorglich gesund zu halten und nicht auf medizinische Notfall-Hilfe oder politische Panik-Maßnahmen zu zählen, wenn es um den Schutz vor Viren geht bzw. um die körperlichen Reaktionen nach einem Kontakt mit ihnen möglichst gering zu halten!

P.p.s: Die größte Gefahr geht unter Tieren und Menschen von denen aus, die Angst haben. Unter Menschen verstärkt sich die Gefahr, wenn andere sich davon anstecken lassen, ohne zu hinterfragen, ob sie eigentlich Angst haben müssten. Also meine Empfehlung zur eigenen Sicherheit: Abstand halten zu Unbekannten, insbesondere zu Menschen, die augenscheinlich Angst haben und Panik zu verbreiten suchen! Zum Glück sind sie allerdings gleichzeitg die vielleicht berechenbarsten Gefahren.

 

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Dank für das Photo gebührt Wolfgang Hasselmann (auf Unsplash)!