Schon wieder eine Lebensweis- oder -torheit, je nach Perspektive

Es ist in unserer komplex-vernetzen Welt viel zu einseitig, asozial und unter Umständen auch lebensgefährlich, nur „Gutes“ zu wollen und danach zu streben und nicht gleichzeitig alle (unerwünschten) Neben und Auswirkungen, → KOLLATERALSCHÄDEN, im Auge zu behalten!
Die „Moralapostel“ unter uns Menschen suchen – mit Unterstützung unseres Rechts- und Bildungssystems und viel zu vieler anderer „Erziehungsmethoden“ – immer noch/wieder und anscheinend gerne nach DEN BÖSEN, den ALLEIN SCHULDIGEN, versuchen ihre sogenannte Feinde zu bekämpfen, also aus der Welt zu schaffen, und verstehen (immer noch) nicht, dass sie sich dabei zuallererst selbst zum Opfer und zu Unschuldigen machen, also jede Beteiligung und Mitverantwortung leugnen.
Dabei lehren nicht nur BiologInnen schon seit gefühlten Ewigkeiten, dass in der Natur, also auch in unserer zivilisierten Welt – denn Naturgesetze können nicht einfach außer Kraft gesetzt werden – ALLES zusammenhängt und jede kleine Veränderung (zu einem vermeintlich Guten) gravierende (schlimme) Auswirkungen auf alle/s andere/n haben kann, jede/r beseitigte Feind/in Platz für eine/n neue/n macht! (Denkt ihr eigentlich daran, liebe Impfstoff-HerstellerInnen und -Erwartende?)
Es ist also für das eigene, dauerhafte Überleben unsinnig, die Welt in GUT und BÖSE, FREUND/IN und FEIND/IN einzuteilen; viel vernünftiger wäre eine „moralisch-ethische“ Betrachtung der Welt bzw. der eigenen Vorhaben danach, welche möglichen lebensgefährdenden NEBEN- und AUSWIRKUNGEN die eigenen (überlebenswichtigen) ZIELE haben, nach der immer wieder neu abgewogen und entschieden werden kann, was wir Menschen wirklich wollen oder brauchen und was nicht!

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader! (https://natur-highlights.de, https://csader.de)