Angst macht blind und doof oder wütend

Im Angesicht von (vermeintlichen) Gefahren für ihr Leben können Lebewessen verschiedene Überlebensstrategien wählen: entweder kapitulieren, sich ihr also fügen, sich sozusagen tot stellen, so tun als wäre keine (tödliche) Gefahr (mehr) da, auf Rettung hoffen, blindlings losrennen oder einen Gegenangriff starten.
Oder sich eingestehen, dass sich all das gar nicht lohnt und gelassen bleiben, weil gar keine akute (Lebens-)Gefahr besteht. Das erfordert ein bisschen Zeit, umfassende Information, Einsichtsvermögen, also in gewisser Weise also Vernunft, plus eventuell die Bereitschaft, zuzugeben, dass man etwas anfangs fälschlicherweise als zu große oder geringe Gefahr eingeordnet hat.

Viele Menschen bestätigen sich lieber in ihren Ängsten als als Angsthasen dargestellt zu werden. Vermutlich gibt es deshalb mittlerweile unter Menschen so viele unzählige akute, „reale“ Gefahren (die doch bitte nicht herunter gespielt werden sollen!).

Menschen in Führungspersonen, also auch Regierungen, spielen menschliche Ängste in die Hände; wer Angst hat, lässt sich bereitwilliger von Menschen führen, die einen Weg aus der Gefahr versprechen.
Wenn ihnen dann noch häufig versichert wird (am besten täglich in den Medien!), wie vernünftig die Angst ist, fühlen sich ängstliche Menschen dabei sogar besonders schlau!

Wer allerdings erkennt, wie wenig Gefahr tatsächlich droht, wem die vielen Hinweise, die es dafür gibt, genügen, um von keiner größeren akuten Gefahr für das Leben von Menschen auszugehen als von der des alltäglichen Lebensrisikos (ja, Menschen können tatsächlich jeden Tag vom Tod „erwischt“ werden!), der/die wird wütend, wie schamlos Menschen Ängste ausnutzen. Wie oft in unserer Menschheitsgeschichte Ängste geschürt wurden, um zu „Solidarität“ aufzurufen und Menschen zu kontrollieren.
Oder er/sie wird wütend darüber, wie sehr sich ängstliche Menschen, die nicht selbst verantworten wollen, sich also gar nicht die Fragen stellen wollen, was wirklich gefährlich ist und was nicht, in gewisser Weise von ihren Ängsten selbst versklaven lassen und damit aber auch die Freiheit aller anderen gefährden.
Ich bin gerade ziemlich häufig wütend, kann mich selbst aber meistens schnell wieder zur Gelassenheit zurückrufen; denn ich sehe zum Glück auch fast jeden Tag Menschen, die wirklich überlegte, vernünftige Handlungen begehen und nicht nur glauben, sie täten es, weil ihnen NachrichtensprecherInnen das sagen.

P.s.: Wenn paranoide WissenschaftlerInnen, die für die Pharmaindustrie arbeiten und ihre ängstliche Annahme „Ein Virus ist außergewöhnlich gefährlich, die Bevölkerung MUSS geschützt und geimpft werden“ mit (einseitig dargestellten wissenschaftlichen) Daten unterlegen, die von ihnen mitentwickelten Tests medial propagieren, Impfungen als überlebenswichtig „verkaufen“, also „Politik machen“ dürfen und unabhängige WissenschaftlerInnen, die genug wissenschaftliche Daten gesammelt haben und umfassend darstellen können, um ihre Annahme „Ein Virus ist nicht gefährlicher als alle anderen, die gerade im Umlauf sind, und eine neueartige Impfung hat für die Mehrheit der Bevölkerung vermutlich mehr Nebenwirkungen als Vorteile und unabsehbare Folgen“ belegen zu können, nicht mehr zu Wort kommen dürfen, dann macht mir das Angst… Wenn ich beobachte, dass keine öffentlichen Debatten mehr geführt werden, bei denen man zu gemeinsamen, demokratischen Entscheidungen kommen könnte, sondern „Schutz“-Maßnahmen, die die gesamte Gesellschaft betreffen, einfach – unter Berufung auf ein Seuchenschutzgestz – verordnet werden, dann weiß ich, dass wir (aus einem übertriebenen Sicherheitsbedürfnis heraus?) an einem Punkt in unserer deutschen Geschichte angekommen sind, an dem wir alle Angst haben sollten… Da SARS-CoV-2 aus biologischer Sicht offensichtlich nicht gefährlicher ist als alle bisherigen Coronaviren, die jedes Jahr in der Welt verbreitet werden, also nicht mehr Menschen, eher weniger (s. Afrika und Indien) töte, geht vielleicht ja doch ein noch unerkanntes, gefährliches Virus um? Ich vermute aus meiner ganzheitlich-systemisch orientierten Sicht heraus eher, dass – nach mehreren Jahrzehnten erfolgreicher Unterdrückung oder Verdrängung – die Angst ums eigene Leben in neuem Tarnanzug mal wieder ans Licht bricht…

P.p.s.: Meine Leseempfehlungen dazu lauten „Biologie der Angst“ oder auch „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ (Gerald Hüther) oder „Mut zur Angst“ (Lissa Rankin).

P.p.p.s.: Traurigerweise ist die größte Angst der meisten „modernen Menschen“, allen voran vermutlich UnternehmerInnen und PolitikerInnen, die alle anderen in ihren Schatten zu stellen scheint, die des sinkenden Umsatzes (frei nach Heinrich Böll).

Mehr als eine Lebensweis- oder -torheit, nicht nur für WissenschaftlerInnen

Die eigentlichen „WissenschaftsleugnerInnen“ sind in meinen Augen die, die leugnen, dass Wissenschaft/en und/oder einseitig forschende WissenschaftlerInnen, einen Absolutheitsanspruch erheben, also unkritisch zum Maß der Dinge erhoben werden darf/dürfen!

JEDE WISSENSCHAFTLICHE MEINUNG, ZU DER ES EIGENTLICH IMMER AUCH EINE GEGENTEILIGE GIBT, IST EINE MOMENTAUFNAHME, JEDER STAND DER FORSCHUNG EIN VERGÄNGLICHER!

Um Wissenschaft sinnvoll für eine Gesellschaft oder die Weltbevölkerung zu nutzen, müssten für jede Entscheidung immer unterschiedliche wissenschaftliche Meinungen gehört, die Folgen von möglichst vielen unterschiedlichen Menschen, also nicht einseitigen Interessensgruppen, abgewogen und demokratische Entscheidungen getroffen werden!

P.s.: Alle Menschen, Privatpersonen, WissenschaftlerInnen, JournalistInnen und Medien, PolitkerInnen, …, die behaupten, sie könnten etwas „objektiv betrachten“ oder darstellen – also ohne Meinungsmache zu betreiben -, lügen bzw. sind nicht ehrlich (zu sich selbst).
Alles, was wir als Menschen von uns geben, ist subjektiv, ist von unseren persönlichen Überzeugungen geprägt, so dass wir schnell „vergessen“, alle Gegenargumente zu erwähnen bzw. sie vielleicht nicht einmal kennen, weil wir ihnen noch gar nicht zugehört haben, sie also überhaupt nicht hören können oder wollen.