Noch eine Lebensweis- oder Torheit, je nach Perspektive

Wer nur das „frisst“, was ihm/ihr direkt vorgesetzt wird, verhält sich wie ein Pferd mit Scheuklappen, das nicht sehen kann, dass alles – paradiesische Zustände, sichere Plätze oder auch Gefahren – in Relation zu vielen anderen gesehen werden könnten.

Aber Pferde, die mit dem, was sie direkt vor Augen haben, entweder vollends zufrieden sind oder aber davon schon Angst eingejagt bekommen, werden sich vermutlich hüten, ihren Blick weiter schweifen zu lassen, um ihre Situation in einem größeren Zusammenhang – ganzheitlich, systemisch orientiert – sehen zu wollen. Dabei läuft man heute ohnehin nur Gefahr, in eine große Verschwörungstheorien-Schublade gepackt zu werden – selbst wenn man gar nicht an geplante Verschwörungen glaubt, sondern nur erkennt, wie sich ein Bild aus einem größeren Blickwinkel, in einem anderen Kontext, verändern kann…

Wer nicht daran glaubt, dass unsere Welt ein großes Ganzes ist, in dem alles irgendwie mit allem anderen zusammenhängt, wird Zusammenhänge allerdings nicht sehen oder andere Relationen nicht anerkennen (wollen/können); das bestätigen mittlerweile sogar Hirnforscher!

P.s.: Dasselbe Phänomen lässt sich übrigens auf hochspezialisierte „Fachidioten“ übertragen, die – wenn nicht aus Genügsamkeit oder Angst – aus Überheblichkeit nicht über das eigene Arbeitsgebiet hinausblicken (wollen/können). Wenn ich mir die Welt so anschaue, scheinen wir großteils von diesen Spezialisten regiert zu werden…

Dank für diese Momentaufnahme in Nicaragua gebührt Mathias Csader! (https://natur-highlights.de)

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