Spielregeln des Lebens – eine davon

Je mehr Angst ein Lebewesen um das hat, was es an (materiellen oder immateriellen) „Dingen“ besitzt oder zumindest subjektiv glaubt zu besitzen und beschützen zu müssen, also auch (gegen andere) verteidigen zu müssen (sein Leben, seine direkten oder indirekten Angehörigen und Freunde, Geld und andere Habseligkeiten, eigene „Kreationen“ etc. – egal ob im Vergleich mit anderen wenig oder sehr wertvoll), je unsicherer es also einem Lebewesen erscheint, das, was es zum Leben braucht, auch in Zukunft noch zu haben, desto misstrauischer, kontrollsüchtiger und aggressiver, „fremdenfeindlicher“ (gegenüber subjektiv „Andersaussehenden“, -denkenden oder vermeintlichen Konkurrenten) wird es.

P.s.: Anmerkungen dazu: Ängste und Misstrauen setzen im Körper Stressreaktionen in Gang und können auf Dauer krank machen. Vertrauen, v.a. in andere, kann enttäuscht werden, also unglücklich machen; alleiniges Vertrauen in sich selbst (Egoismus) kann einsam machen.
Damit das Spiel spannend bleibt, dürfen Spielregeln nicht automatisch jeden dieselbe Strategie wählen lassen!

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Dank für das Foto gebührt Mathias Csader! (https://natur-highligths.de)

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